ClubHockeyTennis

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Wochenende 15./16. Januar 2012 (v. J. Pickert)

Bei der Jugend läuft beim Düsseldorfer Hockey-Club seit dem gerade beendeten Wochenende wieder ein volles Programm im Hallenhockey mit Meisterschaftsturnieren. Die Knaben D, das sind die Geburtsjahrgänge 2003 und 2004, verteilen sich im Kreis Rhein-Wupper auf zwei Spielklasen, nämlich Oberliga mit sechs Mannschaften in einer Gruppe und Liga mit 25 Mannschaften in vier Gruppen. Der DHC stellt alleine sechs Teams, wobei nur das Topteam in der Oberliga spielt. Die übrigen fünf Mannschaften verteilen sich auf die Ligagruppen. Die Teams Nummer V und VI des DHC, bei denen nur die Jahrgänge 2004 im Einsatz sind und beide in der Gruppe C spielen, haben die Mannschaften von TuS Hackenbroich I, Eintracht Dortmund I sowie ETG Wuppertal I und II zum Gegner. Das Auftaktturnier am 18. Dezember in Wuppertal beendeten die beiden Mannschaften an den Positionen eins und zwei in der Tabelle. Am Sonntag waren im zweiten Turnier der Saison die Oberkasseler die Ausrichter und wollten die Spitzenpositionen behaupten. In der vereinseigenen Halle am Seestern musste Team V das Auftaktmatch bestreiten. TuS Hackenbroich I war der Gegner. Es sah zunächst keinesfalls nach einem Sieg für die erfolgsverwöhnten Oberkasseler aus, denn Hackenbroich führte unerwartet mit 3:0. Dann kam aber die große Stunde von Luke Meckenstock. Fünf Mal war er vom Gegner nicht zu bremsen und sicherte seinem Team nach 20 Spielminuten den noch verdienten 5:3-Erfolg. In dem darauf folgenden Spiel besiegte Eintracht Dortmund I ETG Wuppertal II mit 2:0. Dann waren wieder die Düsseldorfer an der Reihe und nun standen sich die zwei Teams des DHC gegenüber, das Team VI mit 4:2 für sich entschied. Wieder war Luke Meckenstock mit zwei Treffern der alleinige Goalgetter seiner Mannschaft, aber für den Gegner erzielten Constantin Chakraborty (2), Rahul Singh und Ferdi Spiliopoulus insgesamt vier Tore, die den Sieg bedeuteten. Danach besiegte ETG Wuppertal I TuS Hackenbroich I mit 2:0. In ihrem zweiten Spiel hatte DHC VI dann ETG Wuppertal II zum Gegner und gewann klar mit 3:0 durch die Tore von Rahul Singh (2) und Constantin Chakraborty. Eintracht Dortmund schlug zum Abschluss des Turnier ETG Wuppertal I mit 7:2. Die beiden Trainer der Oberkasseler, Jan Schlagböhmer und Julius Heimanns, waren mit den Leistungen ihrer Spieler zufrieden und waren mit der Prognose für den restlichen Verlauf der Hallensaison keinesfalls zurückhaltend: „Wir wollen natürlich bis zum Ende der Vorrunde erfolgreich weiter spielen und bei der Vergabe der Oberligameisterschaft ein Wörtchen mitreden“. Zunächst sind jedoch die Turniere in Wuppertal am 4. und 12. Februar sowie in Dortmund am 26. Februar erfolgreich zu bestreiten, bevor es dann in die Endrunde geht. Dort kann es dann zu weiteren clubinternen Kämpfen kommen, denn auch die restlichen drei Mannschaften mischen in ihren Gruppen an der Tabellenspitze mit. Mit dabei waren Ben Eikmeyer und Tim Wolter als Torleute sowie Luke Meckenstock, Jakob Haas, Frederic Dohmen, Joshi Krahe, Ben Steinweg, Morris Schubert, Rahul Singh, Casper Gerbaulet, Laurenz Klümpen ,Constantin Chabkraborty und Ferdi Spiliopolos.

Nach dem klaren 10:4 (6:2)-Erfolg im letzten Spiel der Hinrunde bei GWR Büderich sind die III. Damen des Düsseldorfer Hockey-Club im Hallenhockey in der 1. Verbandsliga alleiniger Spitzenreiter. 18 Punkte aus sieben Spielen und ein Torverhältnis von 53:24 sprechen eine deutliche Sprache. Der Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Rheydter SV, der davor punktgleich mit den Oberkasselern vorne lag, handelte sich den Rückstand von drei Punkten durch eine 3:8-Heimniederlage gegen den DSD ein. Büderich hatte gegen den DHC zu keiner Zeit im Spiel eine echte Siegchance, denn zu sicher lief die gelbe Hockeykugel durch die Reihen des Teams. Julia Müller war mit fünf Treffern die erfolgreichste Torjägerin an diesem Tag. Die restlichen Treffer gingen auf das Konto von Dagny Holle (3) und Monika Schütze (2). Die Mannschaft des Tages setzte sich aus Kathrin Schiefer (TW), Monika Schütze, Juli Müller, Dagny Holle, Birgit Ballauff, Vera Schmidtmann, Nathalie Wans und Kirsten Leo zusammen. Am kommenden Sonntag kommt es zum Lokalderby mit DSD II.

In der vergangenen Hockeyfeldsaison war die weibliche Jugend B des DHC Deutscher Vizemeister geworden und hatte sich für die Hallensaison entsprechendes vorgenommen. Nach der Hinrunde mit vier Spielen lag die Mannschaft von Trainer Tom Wegner mit neun Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Club Raffelberg. Beim Rückrundenstart in Köln waren Blau-Weiss und der Tabellendritte RTHC Leverkusen die Gegner. Gegen BWK lief alles nach Plan und nach 60 Minuten gingen die Oberkasselerinnen mit 4:1 als Sieger aus der Halle durch die Tore von Charlotte Veitner, Greta Nauck, Janne Drechshage und Alina Lindemann. Gegen Leverkusen musste der DHC dann ein 4:4 hinnehmen und schaffte es nicht die zwischenzeitlichen 3:1 und 4:2-Führungen nach Hause zu bringen. Das war besonders bitter, da der DHC im Hinspiel noch mit 10:0 siegreich war. Die vier Tore erzielten Elisa Gräve, Isabell Maas, Mara Bongen und Charlotte Veitner.

10. Januar 2012 (v. J. Pickert)

Die Winterpause von einem Monat im Hallenhockey ist für die Düsseldorfer Mannschaften nur bei den Jugendlichen und den Mannschaften der Erwachsenen von der Oberliga abwärts beendet. Bei den Herren hat der Düsseldorfer Hockey-Club sowohl eine Mannschaft in der Oberliga und eine Mannschaft in der 1. Verbandsliga im Rennen. Die zweite Mannschaft, die sich aus Nachwuchskräften der Oberkasseler und Reservisten der Bundesligamannschaft zusammensetzt, spielt in der Oberliga. Auch Ulrich Bergmann, der Trainer des Bundesligateams, kommt dabei zum Einsatz. Die Mannschaft hat jedoch ein wenig das Image einer „Fahrstuhlmannschaft“, denn nach dem Aufstieg in die Regionalliga in der Hallensaison 2009/2010 folgte ein Jahr später der direkte Wiederabstieg. Bei Saisonbeginn hatte die Mannschaft den direkten Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben. Das musste jedoch zwischenzeitlich korrigiert werden, denn nach sechs von 14 Spielen liegen die Herren vom Seestern nur auf dem sechsten Tabellenplatz mit sechs Punkten und 24:45 Toren. Der Saisonstart entsprach allerdings dem ursprünglich gesetzten Ziel, denn HTC Uhlenhorst Mülheim II wurde mit 5:3 geschlagen und gegen THC Münster gelang ein 8:6-Erfolg. Dann kam aber die Negativserie mit Niederlagen gegen HC Essen 99 (5:6), TV Jahn Oelde (3:12), Crefelder HTC II (0:12) und ETuF Essen II (3:6). Für die restlichen Spiele ist Bergmann, der auch für die zweite Mannschaft verantwortlich ist, natürlich optimistisch, denn ihm stehen alle Reservisten der Bundesligamannschaft zur Verfügung. Am Sonntag um 12.30 Uhr startet in der Halle des Comenius-Gymnasium das letzteSpiel der Hinrunde gegen TV Jahn Hiesfeld. Hiesfeld liegt mit nur vier Punkten in der Tabelle direkt hinter dem DHC. Ein Sieg bedeutet einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Die dritte Mannschaft des DHC mit Spielführer Andreas Roos kennt ebenfalls das Wechselbad von Auf- und Abstieg. Nach dem Abstieg aus der Oberliga in der letzten Saison will Roos sofort wieder nach oben. Die Chancen stehen auch gut, denn nach sechs von 14 Spielen liegt die Mannschaft mit elf Punkten und 57:35 Toren auf dem dritten Tabellenplatz hinter GW Wuppertal mit 14 Punkten und Viersener THC mit 12 Punkten. Zum Saisonauftakt gegen den CSV Krefeld reichte es nur zu einem 5:5. Am zweiten Spieltag war das Schlusslicht der Rheydter SV II zu Gast am Seestern und wurde mit 30:1 nach Hause geschickt. Im Lokalderby gegen die zweite Mannschaft des DSC 99 kamen die Oberkasseler erneut nicht über ein Remis (6:6) hinaus. Am vierten Spieltag setze es dann mit 0:12 eine deftige Niederlage gegen den Spitzenreiter GW Wuppertal. Die beiden letzten Spiele in 2011 gegen SW Neuss (7:6) und ETG Wuppertal (9:5) wurden siegreich gestaltet. Am Sonntag um 17.00 Uhr reisen die DHCer zum Zweitplatzierten Viersener THC. „Wir sind hochmotiviert und möchten natürlich siegen, um weiter um den Aufstieg zuspielen“, sagte der Spielführer.

Auch bei den Damen hat der Düsseldorfer HC im Hallenhockey in den Klassen unterhalb der Bundesliga und der Regionalligaz wei Mannschaften im Rennen, die an diesem Wochenende, wie die Herren, die Weihnachtspause beenden. In den vergangenen Jahren konnte die zweite Mannschaft die Klasse problemlos halten, und die Oberkasselerinnen mischten teilweise sogar an der Tabellenspitze mit. Durch den Abgang einiger Spielerinnen der Bundesligamannschaften in den letzten zwei Jahren rückten immer mehr Spielerinnen in das Bundesligateam auf und dadurch steckt das Team jetzt etwas im Abstiegskampf und hat nach sechs von 14 Spielen sieben Punkte und 28:34 Tore und belegt den vierten Tabellenplatz mit vier Punkten Vorsprung auf den vorletzten Platz, dem ersten Abstiegsrang. Die neuformierte Mannschaft, die sich durch viele Jugendspielerinnen ergänzt hat, startete mit einem 5:4-Erfolg bei BW Köln II hoffnungsvoll in die Saison. Es folgte eine knappe 6:7-Niederlage gegen Crefelder HTC I. Bei SW Köln I erreichte die Mannschaft um Mannschaftsführerin Franziska Unzeitig ein 4:4. Dann war Spitzenreiter GW Wuppertal eine Nummer zu groß, und die Oberkasselerinnen unterlagen mit 3:7. Gegen Schlusslicht SW Neuss II holte der DHC mit dem 5:2-Sieg wieder drei Punkte, unterlag aber im letzten Match des Jahres zu Hause gegen die Bundesligareserve von RW Köln deutlich mit 5:10. Am Sonntag um 16.00 Uhr reisen die Oberkasselerinnen zum Tabellenvorletzten RTHC Leverkusen II. Ein Sieg ist wichtig, um ein kleines Polster auf die Abstiegsränge zubekommen. Die dritte Damenmannschaft des DHC fühlt sich in der 1. Verbandsliga sehr wohl und ist in jeder Saison am Ende auf einem der vorderen Plätze zu finden. Auch in dieser Saison ist das Team vorne zu finden und führt nach sechs von 14 Spielen mit 15 Punkten und 43:20 Toren die Tabelle an. Die Saison startete mit einem 7:3-Sieg im Lokalderby gegen DSD II. Auch das zweite Spiel endete gegen Crefelder HTC II mit einem 8:2-Erfolg. Im dritten Spiel riss die Erfolgsserie und gegen den Aufstiegsfavoriten Rheydter SV, der in den vergangenen Jahren immer besiegt wurde, musste die Mannschaft um Spielführerin Nina Esser, eine 4:7-Niederlage hinnehmen. Danach ging der Siegeszug weiter und GW Wuppertal II (9:6), THC Mettmann (8:1) und DSC 99 II (7:1) wurden geschlagen. Am Sonntag kommt es bei GWR Büderich zum letzten Spiel der Hinrunde um 15 Uhr. „Das Spiel gegen Büderich ist besonders wichtig, denn wir müssen gewinnen, um die Spitzenposition zu halten“, sagt Esser.

Wochenende 17./18. Dezember 2011 (v. J. Pickert)

Herren 1. Bundesliga

Nur noch eine theoretische Chance auf das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft hatten die Herren des DHC in der 1. Hallenhockeybundesliga vor den zwei letzten Spielen der Vorrunde. Durch ein 5:5 (3:4) bei SW Neuss war auch diese Chance vorbei. Der DHC begann, wie beim 10:4-Hinspielerfolg und ging bis zur fünften Minute mit 2:0 in Führung. Den Gegentreffer der Neusser in der zehnten Minute konterte der DHC direkt mit dem 3:1. Dann folgte eine Schwächeperiode bei der Mannschaft von Trainer Ulrich Bergmann. Die Gastgeber zogen bis zur 34. Minute auf 5:3 davon. Dann hatten sich die Oberkasseler gefangen und Dominic Giskes (40.) und Julius Heymanns (49.) retteten das Remis. Die ersten drei Tore hatten Maximilian Schröter und Dominic Giskes (2) erzielt. Am Sonntag in eigener Halle glückte dem DHC gegen HTC Uhlenhorst Mülheim mit 6:4 (2:1) die Revanche für die 3:7-Hinspielniederlage. Es war ein Match der Nachwuchskräfte, denn bei Mülheim fehlten drei der vier Nationalspieler und beim DHC waren gegenüber dem Vortag Abwehras Deniz Kocak und Stürmer Maximilian Schröter nicht dabei, die sich in Neuss verletzt hatten. In dem Match, das nur bei Beginn die Mülheimer in Führung sah. sorgten Manuel Keller (2), Frederik Schank, Julius Heimanns, Marco Testrut und Dominic Giskes mit Ihren Toren für den verdienten Sieg. Akim Bouchouchi, der für Bergmann als Coach an der Bande stand, da Bergmann in beiden Spielen aufgrund der knappen Personalsituation zum Einsatz kam zeigte sich zufrieden und sagte: „Wir haben verdient gewonnen. Besonders erfreulich war die Leistung der jungen Nachwuchskräfte, wie Frederik Schank und Hendrik Michaelis“.

Damen 1. Bundesliga 

Zwei Siege aus den letzten beiden Spielen waren für die Hockeydamen des DHC in der Hallenbundesliga mindestens erforderlich, um ins Deutsche Viertelfinale einzuziehen. Gleichzeitig mussten die beiden Rivalen um diesen Platz ETuF Essen und HTCU Mülheim Punkte lassen. Das geschah aber nur zum Teil, denn ETuF Essen siegte in seinen zwei Spielen und erreichte damit das Viertelfinale. Am Samstag revanchierten sich die Oberkasselerinnen mit Trainer Tom Wegner bei SW Neuss für die 4:5-Hinspielniederlage mit einem 6:4 (4:1)-Erfolg. Nach der 4:1-Pausenführung wurde es noch einmal eng für den DHC, denn bis zur 46. Minute schaffte Neuss ein 4:4. Dann hatten sich die Oberkasseler aber wieder gefangen und zog bis neun Minuten vor dem Ende auf eine 6:4-Führung davon, die bis zum Ende clever verteidigt wurde. Am Sonntag am Seestern sollte dann gegen HTCU Mülheim die Revanche für die 2:5- Niederlage aus dem Hinspiel folgen. Daraus wurde aber nichts, denn Wegners Damen mussten sich mit einem 4:4 (1:1) zufrieden geben. Über 1:0 und 2:1 war der DHC in der 58. Minute mit 2:4 ins Hintertreffen geraten. Torwart raus und eine weitere Angreiferin aufs Feld war dann das passende Mittel für Wegner, denn die Oberkasselerinnen schafften in den letzten zwei spannenden Minuten den kaum noch erwarteten Ausgleich. Die Tore des Wochenendes teilten sich Jana Gerits (3), Sabine Markert und Greta Gerke (je 2), Ksenis Svezentseva, Jennifer Pütz und Carolin Wolf. Wegner meinte nach Spielschluss: „Leider bis ich nur mit der Rückrunde zufrieden, denn in der Hinrunde haben wir unser Ziel, das Viertelfinale, verspielt“.

Knaben B

Die Knaben B sind eins der Aushängeschilder in der Jugendarbeit des Düsseldorfer Hockey-Club und bei Westdeutschen Meisterschaften im Kampf um den Titel nicht wegzudenken. Dabei gibt es eine Vielzahl von Mannschaften in dieser Altersklasse (Jahrgänge 1999 und 2000). 97 Mannschaften sind in dieser Altersklasse gemeldet, die in drei Leistungsklassen um Punkte und Meisterehren kämpfen und die Oberkasseler sind mit vier Mannschaften am Start. In der untersten Leistungsgruppe gibt es noch eine Aufteilung nach Bezirken, und der DHC gehört zum Bezirk Rhein Wupper. Zwei Mannschaften spielen dort mit und messen sich mit 12 weiteren Teams des Bezirk, die in drei Gruppen eingeteilt sind. DHC belegt zur Zeit einen dritten Tabellenplatz und DHC III führt in seiner Gruppe die Tabelle verlustpunktfrei an. In der Klasse darüber, der Oberliga geht es bereits um den Westdeutschen Oberligatitel. DHC II hat bei 25 teilnehmenden Mannschaften die schwerste Gruppe mit Uhlenhorst Mülheim II und ETuF Essen I erwischt und liegt im Moment auf dem 3. Tabellenplatz hinter Uhlenhorst und ETuF. Platz zwei und die Endrunde sind aber aus eigener Kraft zu schaffen, da ETUF noch in Oberkassel antreten muss und nur einen Punkt vor dem DHC liegt. In der Topliga, der Regionalliga wollen sich 20 Mannschaften, die auf vier Gruppen verteilt sind, die Meisternadel des WHV anstecken. Die Favoriten sind gleichmäßig auf die Gruppen verteilt. Das sind die vier Teams, die die Endrunde der Feldmeisterschaft im Herbst ausgespielt haben und zwar WHV-Titelträger HTC Uhlenhorst Mülheim, Vizemeister DHC, sowie Kahlenberger HTC und Crefelder HTC. Die Oberkasseler mit Trainer Karol Podzorski haben die ersten vier Spiele unbeschadet überstanden. Der Lohn ist die Tabellenführung mit 12 Punkten und 17:3 Toren. Am ersten Spieltag waren beim RTHC Leverkusen Club Raffelberg und der Ausrichter des Turniers die Gegner. Gegen die Duisburger siegte der DHC klar mit 4:0, hatte aber beim knappen 2:1-Erfolg über RTHC Leverkusen einige Probleme. Am letzten Wochenende war Club Raffelberg der Ausrichter. Zum Auftakt mussten sich die Oberkasseler mit dem Tabellenletzten, Gladbacher HTC, auseinander setzen und hatten viel Mühe mit dem Gegner beim 3:2 (2:0)-Erfolg. Es fing aber gut an. Masi Pfandt brachte die Oberkasseler nach drei Minuten mit 1:0 in Führung und Laurens Halfmann konnte nach sieben Minuten bereits das 2:0 erzielen. Nicolas Teller machte vor dem Seitenwechsel sogar noch das 3:0 perfekt und Podzorski hoffte, dass es im zweiten Durchgang so weiter gehen würde. Das war aber eine Fahleinschätzung, denn Gladbach wurde stark und kam auf 3:2 heran. Eine gute Abwehrleistung in der Schlussphase sicherte dem DHC jedoch die weiße Weste. Im zweiten Spiel gegen ETB Schwarz-Weiss Essen dominierten die Oberkasseler das Spiel von Beginn an und siegten klar mit 8:0 (5:0). Laurens Halfmann gelang bereits in den ersten vier Minuten ein Hattrick zum 3:0. Ben Kramer verwandelte noch zwei Strafecken zur 5:0 Pausenführung. In der zweiten Hälfte waren es Masi Pfandt , Nicolas Teller und Max Reeker die das 8:0 besiegelten. Der nächste Spieltag mit dem Start der Rückrunde findet am 29. Januar erneut beim RTHC Bayer Leverkusen statt. Sandra Pfandt, die Betreuerin der Mannschaft kennt nur ein Ziel: „Unser Ziel ist die Westdeutsche Meisterschaft, doch bis dahin müssen wir noch an uns arbeiten"

Die Mannschaft Jan Hendrikx, Ben Kramer, Masi Pfandt, Max Reeker, Robert Niebuhr, Julius Zetzsche, Nicolas Teller und Linus Müller.

III. Herren

Die III. Herren des Düsseldorfer HC sind auf der Siegerstraße geblieben. Im sechsten Saisonspiel in der 1. Verbandsliga im Hallenhockey besiegte die Mannschaft um Kapitän Andreas Roos zu Hause ETG Wuppertal II mit 9:6 (5:1). Damit festigten die Oberkasseler ihre Position im oberen Tabellenbereich und liegen auf dem dritten Platz punktgleich mit GW Wuppertal und nur einen Punkt hinter Tabellenführer Viersener THC. Der Spielstar war jedoch nicht besonders gut, denn ETG konnte zunächst in Führung gehen. Es ging aber schnell, denn Markus Güther, Robert Fischer mit jeweils zwei Treffern sowie Frank Hartkopf sorgten für die Pausenführung. Wuppertal kam besser aus der Kabine und erzielte zunächst zwei Treffer, bis sich der DHC wieder gefangen hatte und durch Tim Niehus und Jan Ingmann auf 7:3 davonzog. ETG kam wieder auf zwei Tore heran, aber der DHC sorgte mit den Toren von Marius Dohmen und Tobias Bergander zum 9:5 für die Entscheidung. Der sechste Treffer des Gegners war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

 

3. Damen

Die dritten Damen des Düsseldorfer Hockey-Club haben die Tabellenführung in der 1. Verbandsliga verteidigt. Im Lokalderby mit der zweiten Mannschaft des DSC 99 siegten die Oberkasselerinnen am Sonntag am Seestern klar mit 7:1 (3:1) und schickten damit die Damen von der Diepenstraße ans Tabellenende. Die sieben Treffer teilten sich Julia Müller und Dr. Monika Schütze (je 2) sowie Birgit Ballauff, Kirsten Leo und Dagny Holle. Der ärgste Rivale im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga ist die erste Mannschaft des Rheydter SV, die noch auf dem zweiten Tabellenplatz liegt, aber bei Punktgleichheit noch ein Nachholspiel austragen muss und bei einem Punktgewinn den DHC überflügeln kann. Das nächste Spiel der Oberkasselerinnen findet am 15. Januar 2012 bei GWR Büderich statt.

Wochenende 10./11. Dezember 2011 (v. J. Pickert)

Herren 1. Bundesliga

In der 1. Hallenhockeybundesliga sicherten sich die Herren des Düsseldorfer HC mit Trainer Ulrich Bergmann am Samstag vorzeitig den Klassenerhalt und schlugen den Crefelder HTC mit 9:3 (2:2) Damit war auch gleichzeitig die Revanche für die 4:10-Hinspielniederlage und nach zwei Jahren mit Niederlagen endlich wieder ein Sieg geglückt. Damit hatte Krefeld seine letzte Chance auf das Viertelfinale so gut wie verspielt. Vor den letzten beiden Spielen am kommenden Wochenende liegen die Oberkasseler nun mit 12 Punkten aus acht Spielen im gesicherten Mittelfeld. Krefeld musste allerdings auf seine beiden besten Akteure verzichten, denn Linus Butt und Oskar Deeke sind mit der Nationalmannschaft bei der Champions-Trophy in Auckland im Einsatz. Krefelds Trainer Mathias Mahn versuchte die Niederlage aber nicht auf das Fehlen der Beiden zurückzuführen und sagte: „Der DHC war heute einfach stärker und meine übrigen Spieler haben es nicht verstanden Verantwortung zu übernehmen“. Das hatte aber nur für die zweite Spielhälfte Gültigkeit, denn zunächst ging Krefeld mit 1:0 (2.) und 2:1 (16.) in Führung, die durch die Brüder Ben (10.) und Deniz Kocak (28.) ausgeglichen werden konnte. Nach dem Seitenwechsel zwischen der 33. und 36. Minute war der Jubel in der Halle am Seestern groß, denn der DHC zog durch die Treffer von Julius Heimanns, Deniz Kocak, Ben Kocak und Jens Giese auf 6:2 davon. Besonders beeindruckend war dabei die Leistung des reaktivierten kleinen Kieler Wirbelwind Giese, der nicht nur einen Treffer selbst erzielte, sondern Ben Kocak bei seinen zwei Treffern maßgereht vorlegte und damit an seine Glanzzeiten im Dress des DHC erinnerte. Krefeld konnte zwar noch einen Treffer erzielen, aber der DHC zeigte, wer Herr im Haus ist und legte durch Julius Heimanns (2) und Deniz Kocak zum 9:3-Endstand nach. Ulrich Bergmann, der Trainer des DHC, strahlte beim Interview nach Spielschluss und sagte: „Wir haben uns in den letzten Spielen stetig verbessert und verdient gewonnen. Das war auch ein schönes Geschenk für unsere Weihnachtsfeier nachher im Clubhaus, und wir werden sicher entsprechend feiern“.

Damen 1. Bundesliga 

Auch die Hallenhockeybundesligadamen des Düsseldorfer HC konnten sich, wie die Herren des Club, am Samstag auf die abendliche Weihnachtsfeier freuen, denn mit 5:1 (3:0) bezwangen sie den Aufsteiger und Tabellenletzten HC Essen 99 am Ende sicher. Essen ist damit zwei Spieltage vor Ende der Saison bereits zum Abstieg verurteilt. Die Mannschaft des DHC mit Trainer Tom Wegner hat dagegen noch theoretische Chancen das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft zu erreichen. Die Oberkasselerinnen hatten sich nach der 3:4-Hinspielniederlage in Essen scheinbar viel vorgenommen und führten nach zwei Minuten bereits mit 2:0 durch Jennifer Pütz, die ein Zuspiel von Greta Gerke locker einsenden konnte und eine von Jana Gerits verwandelte Strafecke. Danach war Langeweile angesagt, wobei allerdings Chancen auf beiden Seiten leichtfertig vergeben wurden oder eine sichere Beute der zwei besten Spielerinnen in der Halle, den Torfrauen, gemeistert wurden. Erst zwei Minuten vor dem Seitenwechsel erzielte die russische Nationalspielerin des DHC, Ksenia Svezhentseva, das 3:0. Bereits in der Pause meinte Brigitte Sobusta-Hoppe, die Hockeyobfrau für den Damenbereich des DHC, das auf den gesamten Spielverlauf zutraf: „Wir haben heute viele Chancen liegen lassen“. Nach dem Wechsel war wieder Leerlauf angesagt, bis Essen (50.) durch eine von Sybille Hinsken verwandelte Strafecke zum ersten Treffer kam. Das Spiel wurde jetzt hektischer und der DHC ließ die Souveränität der Zeit davor vermissen, war aber trotzdem nicht zu überwinden. Essens Coach Carsten Fischbach setzte drei Minuten vor dem Ende alles auf eine Karte und tauschte den Torwart gegen einen weiteren Angreifer aus. Die Karte erwies sich als „Schwarzer Peter“, denn in den letzten 60 Sekunden traf Jennifer Pütz bei zwei Kontern zum 5:1-Endstand. Wegner gestand nach Spielschluss ein, als er sagte: „Das war unser dritter Sieg in Folge. Es war sicher kein schönes Spiel für die Zuschauer, aber wir haben uns für die unnötige Hinspielniederlage in Essen revanchiert und freuen uns jetzt auf unsere Weihnachtsfeier heute Abend“.

 

Wochenende 3./4. Dezember 2011 (v. J. Pickert)

Damen/Herren 1. Bundesliga

Einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt haben die beiden Erstligateams des DHC im Hallenhockey gemacht, denn sowohl die Damen als auch die Herren fuhren einen Sieg ein. Am Samstag bezwangen die Damen von Trainer Tom Wegner Aufsteiger ETuF Essen im Rückspiel am Baldeneysee klar mit 7:4 (4:1), nach dem sie auch im Hinspiel am Seestern mit 6:4 erfolgreich waren. Durch diesen Erfolg ist der Abstand zum Tabellenletzten HC Essen 99 auf sechs Punkte angewachsen. Bereits in den ersten 30 Minuten legten die Oberkasselerinnen den Grundstein für den Auswärtserfolg. Eine starke Leistung der Abwehr des DHC ließ den Angriff der Essenerinnen mit ihren Spitzenspielerinnen Dinah Grote und Janine Beermann kaum zur Entfaltung kommen. Durch den Treffer von Jennifer Pütz (1.) und zwei von Jana Gerits sicher verwandelte 7-meter ging der DHC bis zur 25. Minute mit 3:0 in Führung. Diese Führung geriet in der restlichen Spielzeit nicht in Gefahr. Den ersten Treffer der Gastgeberinnen beantworte Jennifer Pütz noch vor der Pause mit ihrem zweiten Treffer. Eine Überzahl von zehn Minuten nutze Wegners Team prompt mit zwei Toren von Greta Gerke zum 6:1. Das war die Entscheidung, denn der DHC ließ sich von der Aufholjagd des Gegners nicht beeindrucken, denn Ksenia Svezhentseva erzielte vier Minuten vor dem Ende noch den siebenten Treffer für den DHC. Wegner kommentierte den Sieg seiner Mannschaft mit den Worten: „Ich bin zufrieden, denn wir haben eine starke Leistung gezeigt“. Die Herren des DHC wollten mit ihrem Trainer Ulrich Bergmann am Sonntag im Spiel beim Kahlenberger HTC den Damen nícht nachstehen. Sie bezwangen die Mülheimer mit 9:6 (4:2). Auch die Herren hatten das Hinspiel zu Hause gewonnen. Der DHC war die spielbestimmende Mannschaft und fuhr den auch in der Höhe verdienten Sieg ein. Die 1:0-Führung der Gastgeber in der vierten Minute hatte nicht lange Bestand, denn der DHC zog bis zur 22. Minute durch die Tore von Marco Testrut (2), Jens Giese und Maximilian Schröter auf 4:1 davon, bevor der KHTC seinen zweiten Treffer anbringen konnte. Auch nach dem Seitenwechsel dominierte der DHC und schaffte durch Schröter (36.) erneut einen Vorsprung von drei Toren. So ging es bis Spielende, denn einen Treffer der Gastgeber beantworteten die Oberkasseler prompt mit einem Gegentreffer. Fünf Minuten vor dem Ende musste Kahlenberg beim Stand von 8:6 für den DHC eine Zeitstrafe hinnehmen und Dominic Giskes erzielte dabei eine Minute vor dem Ende das 9:6 und zum guten Schluss parierte Keeper Christian Schulte in der Nachspielzeit einen 7-meter des Gegners. Die drei restlichen Tore teilten sich Julius Heimanns, Manuel Keller und Maximilian Schröter. Bergmann war nach dem Erfolg sichtlich erleichtert, als er sagte „Wir freuen uns natürlich über den Sieg, und ich denke, dass damit der Klassenerhalt gesichert ist“.

3. Damen

Die dritten Damen des Düsseldorfer Hockey-Club haben nach der überraschenden 4:7-Niederlage am 27. November beim Rheydter SV schnell wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden und am Sonntag im vierten Match der Saison den dritten Sieg eingefahren. Die Mannschaft um Spielführerin Nina Esser siegte in der Halle des Comenius-Gymnasium gegen Gold Weiss Wuppertal II mit 9:6 (4:1). Kurzfristig musste für die Standardtorfrau Gwendolin Linnenbrink Ersatz beschafft werden, da Linnenbrink in der zweiten Mannschaft der Oberkasselerinnen im Oberligaspiel benötigt wurde. Die Frau für solche Fälle ist Katrin Schiefer, die auch diesmal problemlos einsprang. Esser, die frühere Bundesligaspielerin brachte ihr Team bereits innerhalb der ersten zehn Minuten mit zwei Torerfolgen auf die Siegerstraße. Juliane Schröder wollte Esser nicht nachstehen und erhöhte mit einem Doppelpack innerhalb der nächsten zehn Minuten auf 4:0 für den DHC. Das war schon eine Vorentscheidung zugunsten der Oberkasselerinnen, und der erste Treffer der Wuppertalerinnen kurz vor dem Pausenpfiff fiel nicht ins Gewicht. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Annette Linnenbrink und Julia Müller sogar auf 6:1 und das Spiel schien endgültig gelaufen. Das war aber ein Irrtum, denn plötzlich leisteten sich die Damen vom Seestern unnötige Ballverluste und produzierten Fehlpässe am laufenden Band. Wuppertal nutzte seine Chancen und der schöne Vorsprung des DHC schmolz auf 6:5. Dann hatte sich die Mannschaft jedoch wieder gefangen und Dagny Holle wurde zum „Matchwinner“, denn mit einem lupenreinen Hattrick schaffte sie für ihre Mannschaft die 9:5-Führung. Wie in den ersten 30 Minuten war dann der Treffer der Wuppertalerinnen kurz vor dem Schlusspfiff nicht mehr als Ergebniskosmetik. Esser zeigte sich nach Spielende auch zu frieden und sagte: „Wir haben heute eine sehr gute Mannschaft gehabt und waren die gesamte Spielzeit überlegen“. Am kommenden Wochenende geht es zum Schlusslicht THC Mettmann. Da sind drei Punkte eingeplant. In der Tabelle liegen die Damen auf Platz zwei mit neun Punkten und 28:18 Toren hinter dem neuen Tabellenführer Rheydter SV mit 12 Punkten und 25:11 Toren, denn den alten Tabellenführer Wuppertal stürzten sie dank des Sieges.

Die siegreiche Mannschaft Katrin Schiefer (TW), Vera Schmittmann, Kirsten Leo, Birgit Ballauff, Dagny Holle, Nina Esser, Julia Müller, Juliane Schröder und Annette Linnenbrink.

Knaben A

Die Knaben A des Düsseldorfer HC sind weiterhin in allen Ligen das Maß aller Dinge. Die erste Mannschaft spielt in der Regionalliga und führt dort die Gruppe B mit fünf Siegen bei fünf Spielen souverän an. Die Leistungsreserve führt die Oberliga ebenfalls mit fünf Siegen aus fünf Spielen an. Trainer Karol Podzorski ist mit der Entwicklung und Leistungsstärke seiner Mannschaften zufrieden und sagt: „Es ist sehr schön, dass wir so viele gute Spieler haben, die alle in der Regionalliga spielen könnten. Dadurch können wir viel wechseln“. Am ersten Spieltag siegten die A1 Knaben gegen den Bonner THV 4:2, den DSD Düsseldorf 7:0 und gegen Club Raffelberg mit 10:1. Am Samstag beim zweiten Spieltag gab es im ersten Spiel gegen SW Bonn einen 4:0-Erfolg. Im zweiten Spiel gegen den Marienburger SC taten sich die Oberkasseler lange schwer und lagen zur Halbzeit sogar mit 0:1 in Rückstand. Timm Weingartz bescherte den Ausgleich, doch Marienburg stand sehr tief und konzentrierte sich lediglich auf Verteidigung, das den Kölnern gut gelang. Zehn Minuten vor dem Ende ging Marienburg durch einen Konter erneut in Führung, bis Jamie Halfmann den Ausgleich fünf Minuten vor dem Ende markierte. Weingartz und Halfmann drehten in den letzten Minuten auf und knackten die Marienburger Verteidigung und konnten dem DHC einen knappen 4:2 Sieg bescheren. „Heute waren wir nicht so gut drauf. Marienburg hat gut dagegen gehalten, und wir hatten am Ende sehr viel Glück“, meinte Podzorski. Die Knaben A 2 siegten am ersten Spieltag in der eigenen Halle gegen den THC Hürth 7:0 und gegen SG Erftstadt 6:1. Am Samstag ging es beim Club Raffelberg im ersten Spiel gegen den Gastgeber. Cedric Heimbach brachte die Oberkasseler durch einen Doppelpack bereits nach zwei Minuten mit 2:0 in Führung. Moritz Schur konnte ebenfalls durch einen Doppelpack die 4:0 Pausenführung sichern. Nach dem Seitenwechsel verwandelte der DHC zwei Strafecken durch Daniel Frenz und Tasillo Busch zum 6:0 Erfolg. Im zweiten Spiel gegen den Bonner THV siegte das Team von Teammanagerin Sabine Böckel-Frenz klar mit 11:2. Moritz Schur (4), Tassilo Busch (3), Cedric Heimbach (3) und Florian Dietl erzielten die Treffer. Das letzte Spiel gegen SW Bonn wurde mit 12:0 gewonnen. Hier war Cedric Heimbach mit fünf Treffern der überragende Torschütze. Außerdem trafen Tassilo Busch (3), Daniel Frenz, Mauritz Roever, Ben Kramer und Moritz Schur.

Im Einsatz für die Knaben A waren am Wochenende Torhüter Kilian Potthoff, Tassilo Busch, Paul Kramer, Philipp Niebuhr, Timm Weingartz, Mischa Erne, Max Keller, Moritz Butt, Raphael Hartkopf, Cedric Heimbach, Amin Hussein, Artur Gadow, Felix Heyer, Moritz Schur, Jamie Halfmann, Niklas Hertl, Daniel Frenz, Mauritz Roever, Ben Kramer und Florian Dietl.

 

Weibliche Jugend B :

Die weibliche Jugend B des DHC schaffte in eigener Halle als amtierender Westdeutscher Feldhockeymeister nur drei von sechs möglichen Punkten. Nach dem erfolgreichen ersten Spieltag vor einer Woche mit zwei Siegen gab es am zweiten Spieltag im ersten Spiel gegen Vizemeister Club Raffelberg die erste Saisonniederlage. Das Team von Coach Tom Wegner begann gut und führte bereits nach vier Minuten durch Treffer von Janne Drechshage und Lisa Marie Schütze mit 2:0. In der siebten Minute erhöhte erneut Schütze sogar auf 3:0. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel gelang den Raffelbergerinnen der Anschluss. In der zweiten Hälfte war CR besser und drehte das Spiel auf 3:4. „Es war ein extrem kampfbetontes Spiel. Nach dem Seitenwechsel war von uns nichts mehr zu sehen“, sagte Wegner. Im zweiten Match wurde ETuF Essen dann klar mit 10:0 (7:0) besiegt. In der Tabelle belegen die Oberkasselerinnen Platz zwei hinter Club Raffelberg und vor RTHC Leverkusen.

Mädchen A weiter auf Endrundenkurs

Die Mädchen A des DHC haben am Wochenende beim Heimspieltag wichtige sechs Punkte im Kampf um den Einzug in die Westdeutsche Endrunde errungen. Die Mannschaft von Coach Akim Bouchouchi siegte zum Auftakt gegen Blau Weiss Köln mit 6:0. Im zweiten Spiel gegen ETuF Essen reichte es zu einem knappen 2:0-Erfolg. In der Tabelle bleiben die Oberkasselerinnen weiterhin auf Platz drei mit 15 Punkten aus sieben Spielen. Der Vorsprung auf Platz vier beträgt bereits acht Punkte und der Rückstand auf die beiden Spitzenpositionen lediglich drei und sechs Punkte. „In den Rückspielen gegen Mülheim und Leverkusen sind wir hochmotiviert, denn wir wollen noch auf Platz zwei vorrücken“, sagte der Trainer.

Weibliche Jugend A mit zwei Siegen

Die weibliche Jugend A des Düsseldorfer HC hat auch in dieser Hallensaison den Anspruch, mindestens die Westdeutsche Endrunde zu erreichen. Die Mannschaft von Trainer Tom Wegner hat am Wochenende den Grundstein für den Einzug unter die letzten sechs Mannschaften gelegt. Beim Spieltag in Köln siegten die Oberkasselerinnen zum Auftakt gegen RW Köln klar mit 4:1. Gegen den amtierenden Feldhockeymeister auf Westdeutscher Ebene, Uhlenhorst Mülheim, musste der DHC allerdings eine klare 0:4-Niederlage hinnehmen. Im dritten Spiel gegen BW Köln, die um Platz zwei mit dem DHC kämpfen, gelang Wegners jungen Damen ein knapper 3:2 Erfolg. Damit ist der zweite Tabellenplatz in der Gruppe C gefestigt.

Männliche Jugend B

Für die männliche Jugend B des DHC war die Feldhockeysaison ein Lehrjahr. In der aktuellen Hallensaison belegt das Team von Trainer Sebastian Folkers überraschend den dritten Platz in der Vorrunde. Am Wochenende ging es beim Tabellenführer Gladbacher HTC um die nächsten Punkte. Im ersten Spiel stand allerdings das Lokalderby zwischen dem DHC und dem DSC 99 auf dem Programm. Nach zweimal 15 Minuten gingen die Oberkasseler klar mit 7:3 als Sieger vom Platz. Im zweiten Spiel gegen den Titelfavorit Gladbacher HTC unterlagen die Oberkasseler mit 2:7. In der Tabelle bleiben die Jungs vom Seestern weiterhin auf Platz drei mit neun Punkten aus vier Spielen hinter Spitzenreiter Gladbacher HTC und dem Zweitplatzierten SW Köln.

 

Wochenende 25./26. November 2011 (v. J. Pickert)

Herren 1. Bundesliga

Zwei Niederlagen handelten sich die Hockeyherren des Düsseldorfer HC an diesem Doppelwochenende ein. Auf ihre Tabellensituation hatte dies aber keinen Einfluss, da es gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenregion ging, und die Kandidaten, die ebenfalls zum Kreis der abstiegsgefährdeten Mannschaften zählen, wie SW Neuss und Kahlenberger HTC, ebenfalls mindestens eine Niederlage hinnehmen mussten. Beim Crefelder HTC, der inzwischen zum Angstgegner des DHC geworden ist, da der letzte Erfolg bereits Jahre zurück liegt, unterlag das Team von Trainer Ulrich Bergmann klar mit 4:10 (0:4). Krefeld war in beiden Spielhälften das entscheidend bessere Team und geriet nie in Gefahr eines Punktverlustes. Es war eine Partie, die richtungsweisend für beide Mannschaften war, denn vor dem Match waren beide Mannschaften punktgleich. Von Beginn an ging der CHTC druckvoll zur Sache und lag nach acht Minuten bereits mit 2:0 in Front. Trotz der zwei Gegentreffer können sich die Oberkasseler bei CHTC-Urgestein Christian Schulte, der in dieser Saison für den DHC zwischen den Pfosten steht und alle viele Chancen der Krefelder zu vereiteln wusste, bedanken, dass der DHC zur Pause nur mit vier Toren zurücklag. Nach der Pause kam die Mannschaft von Trainer Ulrich Bergmann zwar besser ins Spiel, aber zu mehr als einer kleinen Ergebniskosmetik reichte es nicht. Marco Testrut und Julius Heimanns teilten sich die vier Tore. Am Sonntag in der Halle am Seestern war auch gegen das Topteam von RW Köln nicht zu holen. Zu stark präsentierten sich die Domstädter mit ihren vielen Nationalspielern. Bei der 5:10 (2:6)-Niederlage machte sich das Fehlen von Abwehrspieler Marco Testrut, der sich in Krefeld an der Ferse verletzt hatte, bemerkbar. Besonders in den ersten30 Minuten hatte der DHC dem Angriffswirbel der Kölner nicht viel entgegen zu setzen. In der zweiten Spielhälfte wurde der DHC zwar stärker, aber in Gefahr geriet der Kölner Erfolg nicht, denn die Offensive des DHC blieb über weite Strecken zu harmlos. Die fünf Treffer teilten Julius Heimanns, Ulrich Bergmann, Maximilian Schröter, Manuel Keller und Deniz Kocak. Akim Bouchouchi, der das Traineramt in diesem Spiel übernehmen musste, weil Bergmann auf dem Spielfeld den Ausfall von Testrut kompensieren musste, meinte nach dem Spiel: „Köln war die klar bessere Mannschaft. Wir haben heute mit wenig Körpersprache agiert und waren alles in allem immer einen Schritt zu langsam“.

Damen 1. Bundesliga

Pfui und Hui, sind die beiden Attribute, die auf die Bundesligadamen des DHC an diesem Wochenende zutreffend sind. Anders kann man die Ergebnisse der zwei Spiele nicht kommentieren. Am Samstag Abend unterlagen die Oberkasselerinnen beim Tabellenletzten HC Essen 99 mit 3:4 (0:0). Ausschlaggebend für diese Niederlage war mehrheitlich die schlechte Ausnutzung der Standartsituationen, denn sieben Strafecken und ein 7-meter blieben ohne Torerfolg. Diese Möglichkeiten belegen zwar die spielerische Überlegenheit der Oberkasselerinnen, aber Tore sind für einen Erfolg maßgebend. Greta Gerke(2) und Jennifer Pütz erzielten die Tore für den DHC. DHC-Trainer Tom Wegner analysierte die Niederlage seiner Mannschaft mit den zutreffenden Worten: „Wir waren heute in der Torausbeute zu schlecht und unsere spielerische Überlegenheit hat uns nicht geholfen. Der Gegner stand tief und hat uns klassisch ausgekontert. Jetzt müssen wir uns wieder aufbauen und sehen, dass wir in den nächsten Spielen punkten.“ Dass dieser Wunsch am nächsten Tag gegen Tabellenführer Rot-Weiss Köln in Erfüllung gehen sollte, wusste Wegner natürlich nicht. Am Sonntag, in der Halle des DHC am Seestern , konnte man eine ganz andere Mannschaft sehen, denn Tabellenführer RW Köln handelte sich mit 3:4 (1:1) die erste Saisonniederlage ein. Greta Gerke, die in Essen bereits zwei Treffer erzielen konnte war alleine für den Sieg ihrer Mannschaft verantwortlich, denn alle vier Tore erzielte sie. Da fiel der vergebene7-meter von Sabine Markert nicht mehr ins Gewicht. Die Entscheidung der Begegnung fiel erst in den letzten drei Minuten. Köln ging mit 3:2 in Führung. Tom Wegner, der Trainer des DHC, reagierte sofort mit der Maßnahme: „Torwart raus und ein weiterer Angreifer rein“. Die Maßnahme hatte Erfolg und eine Minute vor dem Ende führte der DHC und verteidigte diese Führung geschickt bis zum Schlusspfiff.

Weibliche Jugend B

In der abgelaufenen Feldhockeysaison hatte die Weibliche Jugend B des Düsseldorfer Hockey-Club die Deutsche Vizemeisterschaft errungen. Bei der am Wochenende gestarteten Hallensaison haben die jungen Damen von Trainer Tom Wegner wieder Erfolge ins Auge gefasst. Um den Titel eines Westdeutschen Meisters starten in der Regionalliga, der höchsten der drei Spielklassen in dieser Altersgruppe, zehn Mannschaften in zwei Gruppenmit je fünf Teams. Es sind fast dieselben Mannschaften wie auf dem Feld. Lediglich DSC 99 ist jetzt nicht dabei. Dafür ist ETuF Essen hinzugekommen. Der DHC hat die stärkere Gruppe erwischt, denn mit dem Club Raffelberg als WHV-Vizemeister und dem Westvierten RTHC Leverkusen sind drei der vier Feldendrundenteilnehmer in einer Gruppe. Die Oberkasselerinnen sind aber optimal gestartet und kehrten vom Turnier in Duisburg beim Club Raffelberg mit zwei klaren Erfolgen zurück. Im ersten Match war der Westvierte auf dem Feld, RTHC Leverkusen „Kanonenfutter“ für die torhungrigen jungen Damen vom Seestern. 10:0 (5:0) hieß es nach 30 Minuten und der Gegner war nicht einmal gefährlich in den Schusskreis des DHC gekommen. Das Zusammenspiel der Mannschaft klappte phasenweise bereits optimal und die vielen Tore waren die verdienten Früchte. Lena Speier und Lisa-Marie Schütze (je 4) und Isabell Maas (2) teilten sich den Torreigen. Im zweiten Spiel war es nicht ganz so einfach für den DHC, denn gegen Blau-Weiss Köln reichte es „nur“ zu einem standesgemäßen 5:0 (2:0)-Erfolg. Isabell Maas (2), Lena Speier, Lisa-Marie Schütze und Mara Bongen waren in diesem Spiel für die Torerfolge verantwortlich. Trainer Wegner zeigte sich natürlich sehr zufrieden mit dem Saisonauftakt und sagte: "Im ersten Spiel haben wir schon sehr gute Kombinationen sehen können, die dann auch zu Toren geführt haben. Leider haben wir dies im zweiten Spiel nicht mehr so oft sehen können. Köln hat ständig versucht das Spiel zu zerstören. Ich freue mich jedoch, dass die Mädchen nach dieser kurzen Vorbereitungszeit schon auf diesem Leistungsstand sind“. Am 4. Dezember geht es in der Halle am Seestern weiter mit den Begegnungen gegen ETuF Essen und Club Raffelberg. Am 15. Januar bei BW Köln und am 29. Januar in Leverkusen folgen die Rückspiele. Danach folgt die Westdeutsche Endrunde. Diese Termine müssen noch erfolgreich bestritten werden, damit der Traum von der Deutschen Endrunde Ende Februar wahr werden soll.

Das Team Viktoria Kammerinke (TW), Greta Nauck, Isabel Maas, Alina Lindemann, Lisa Marie Schütze, Mara Bongen, Lena Speier, Janne Drechshage, Elisa Gräve, und Charlotte Veitner, Trainer Tom Wegner, Co-Trainerin Franziska Unzeitig und Betreuerin Susanne Flacke.


II. Herren

Am Ende der letzten Hallenhockeysaison musste die Bundesligareserve der Herren des Düsseldorfer Hockey-Club aus der Regionalliga West, der dritten Spielklasse, in die Oberliga absteigen. Der sofortige Wiederaufsteig ist natürlich das erklärte Ziel der jungen Spieler. Die ersten zwei Spiele gaben auch Anlass zu großen Hoffnungen, denn gegen HTC Uhlenhorst Mülheim III gelang ein 5:3-Heimsieg und beim THC Münster war die Mannschaft mit 8:6 erfolgreich. Im Spiel am Sonntag in der vereinseigenen Halle am Seestern unterlagen die Oberkasseler gegen den alten und neuen verlustpunktfreien Tabellenführer HC Essen 99 knapp mit 5:6 (1:4). Bundesligatrainer Ulrich Bergmann, der sonst in diesem Team aushilft, konnte nicht eingesetzt werden, da er im Bundesligateam bereits aushelfen musste. Auch stand er für das Coachen nicht zur Verfügung. Dafür sprang der langzeitverletzte Bundesligaspieler Lukas Grellmann ein. Bereits in der achten Minute brachte Frederic Schank den DHC mit 1:0 in Führung, die jedoch nicht gehalten werden konnte. Essen trumpfte auf und zog bis zur Pause auf 4:1 davon. Dann kam der DHC wieder gut ins Spiel und schaffte bis zur 38. Minute durch Frederic Schank und Neuzugang Alexander Vogel, der erst im Sommer vom Hellerhofer SV zum DHC gekommen war, den Anschluss zum 3:4. Konzentrationsschwächen bei der Mannschaft um Kapitän Kristopher Schrader ermöglichten dem Gegner die erneute Führung auf 6:3. In den letzten zehn Minuten reichte es zwar zum Anschlusstreffer durch Neuzugang Henrik Michaelis (50.) vom Gladbacher HTC und Kristopher Schrader (57.). Der Ausgleich glückte jedoch nicht mehr. Schrader war etwas traurig über die knappe Niederlage und meinte: „Es war auf jeden Fall ein Sieg für uns möglich, aber wir haben das Spiel in den ersten 30 Minuten verloren, trotz eines guten Coaches Lukas Grellmann. Essen hat uns in den zweiten 30 Minuten furch eine verstärkte Defensive nicht viel ermöglicht und kam zusätzlich noch zu den zwei Kontertoren. Wenn wir in dieser Saison den Aufstieg noch verpassen sollten, bin ich sicher, dass es ein Jahr später gelingt“.

Die Mannschaft Elmar Fischer (TW), Frederic Schwank, Kristopher Schrader, Dariush Philipp, Henrik Michaelis, Jan Ingmann, Alexander Vogel und Marcel Wiedemann.

III. Herren

Die dritte Herrenmannschaft des DHC bleibt in der 1. Verbandsliga im Hallenhockey weiter ohne Niederlage. Das Team um Kapitän Andreas Roos kam allerdings trotz zweifacher Führung mit drei Toren Vorsprung nicht über ein 6:6 (4:2) bei DSC 99 II hinaus. Nach dem 30:1-Erfolg vor einer Woche gegen den Rheydter SV II war das Remis etwas enttäuschend, aber die Mannschaft bleibt ohne Niederlage. Am Sonntag legte das Roos-Team mit Volldampf los und konnte nach zehn Minuten durch einen Doppelpack von Johannes Roos und einem Treffer von Markus Günther mit 3:0 in Führung gehen. Danach verlor die Mannschaft den Faden und die 99iger kamen auf 3:2 heran, ehe erneut Markus Günther auf 4:2 erhöhte. Marius Dohmen konnte unmittelbar nach dem Seitenwechsel sogar auf 5:2 erhöhen. Die Gerresheimer gaben nicht auf erzielten ihrerseits zwei Treffer in Folge. Marius Dohmen sorgte zehn Minuten vor dem Ende mit dem 6:4 für die scheinbare Vorentscheidung. Der DSC machte jedoch weiter Druck und schaffte noch den Ausgleich.“Wir haben heute nicht unser Maximum abgerufen, und das hat sich im Ergebnis wiedergespiegelt“, meinte ein enttäuschter Roos nach dem Ende.

Die Mannschaft Olaf Kranz (TW), Johannes Roos, Marcus Günther, Robert Fischer, Dominik Dohmen, Marius Dohmen, Tobias Wicken, Tobias Bergander, Tim Niehues und Andreas Roos.

Wie geht es jetzt weiter bei den III. Herren des DHC. Der dritte Tabellenplatz lässt in Richtung Aufstieg in die Oberliga alles offen, denn der Rückstand auf Tabellenführer Viersener THC, der bisher alle drei Spiele siegreich beenden konnte, hat nur vier Punkte Vorsprung. Am kommenden Wochenende empfangen die Oberkasseler den zweitplatzierten GW Wuppertal. Dabei kann bereits eine Vorentscheidung fallen und erst am 15. Januar muss der DHC beim Viersener THC antreten..

Knaben D

Die Knaben D 4 des DHC haben ihren ersten Spieltag in der Hallenhockeysaison 2011/2012 erfolgreich beendet. Das Team von Bundesligaspieler Julius Heimanns konnte beim Remscheider TB gegen den Gladbacher HTC II und den CSV Krefeld I gewinnen. Im ersten Spiel gegen Gladbach beherrschten der DHC das Spielgeschehen und die Treffer von Yannik Pfandt (2), Stellan Rennert und Luke Meckenstock sorgten nach 0:1 Rückstand für einen klaren 4:1 Erfolg. Im zweiten Spiel war es bis zum Ende knapp und Yannik Pfandt erlöste sein Team zwei Minuten vor dem Ende mit dem 1:0-Siegtreffer gegen den CSV Krefeld.

Wochenende 19./20. November 2011 (v. J. Pickert)

Herren 1. Bundesliga

In der 1. Bundesliga im Hallenhockey unterlagen die Herren des DHC beim Favoriten HTC Uhlenhorst Mülheim mit 3:7 (1:3). Die Mülheimer taten sich teilweise schwer gegen die taktisch gut agierende Deckung der Oberkasseler. Vielleicht steckte aber den Uhlen noch der 13:4-Sieg vom Vortag im Lokalderby mit dem Kahlenberger HTC in den Knochen. Dank Routinier Christian Schulte im Tor des DHC gelang eine optimale Schadensbegrenzung in den ersten 30 Minuten und Sven Lindemann hatte den DHC zwischenzeitlich sogar auf 1:2 heran. Eine Phase der Unachtsamkeit in den Reihen des DHC ließ Mülheim auf 6:1 davonziehen. Dann wurde der DHC etwas stärker und Dominic Giskes und Marco Testrut konnten auf 3:6 verkürzen. Das Experiment von Trainer Ulrich Bergmann, den Torwart gegen einen sechsten Feldspieler auszutauschen, ging daneben, denn Mülheim erhöhte sofortauf 7:3, worauf Bergmann diese Maßnahme wieder rückgängig machte. Das war auch gut so, denn dadurch konnte sich Keeper Schulte in der Schlussminute noch einmal auszeichnen als er einen 7-meter parierte. gebracht. DHC-Mannschaftsführer Dominic Giskes ärgerte sich nach Spielschluss und meinte: „Anfangs hatten wir wahrscheinlich ein bisschen zu viel Respekt und haben es versäumt, richtig ins Spiel zu kommen“.

SW Neuss gehört seit einiger Zeit zu den Lieblingsgegnern der Hockeyherren des DHC, denn sie waren nicht nur in der Feldsaison, sondern auch im letzten Hallenspiel vor einem Jahr Punktelieferant der Oberkasseler. Am Sonntagabend landete der DHC in eigener Halle einen deutlichen und auch in der Höhe verdienten 10:4 (6:1)-Erfolg. Der DHC war gegenüber der Vortagsniederlage in Mülheim nicht wieder zu erkennen und beeindruckte mit einem schnellen Passspiel. Der Erfolg stellte sich auch sehr schnell ein und Julius Heimanns war der Mann der ersten 15 Minuten, denn zu diem Zeitpunkt führte der DHC bereits mit 5:1 und Heimanns steuerte vier Treffer bei und überließ einen Torerfolg Maximilian Schröter. Das war auch schon die Vorentscheidung, denn Neuss fand keine Mittel, die Angriffe des DHC entscheidend zu bremsen. Kurz vor der Pause verwandelte Marco Testrut noch eine Strafecke zum Pausentand von 6:1. Nach dem Wechsel ging es bis zum 9:1 durch Tore von Jens Giese, Deniz Kocak und Dominic Giskes munter weiter. Dann ließen es die Oberkasseler ruhiger angehen und Neuss kam zunächst zu zwei Erfolge, die Schröter mit dem 10:3 beantwortete, bevor Neuss den vierten Treffer erzielte. Mannschaftsbetreuer Michael Bergander zeigte sich nach Spielschluss zufrieden als er sagte: „Wir hatten nie das Gefühl, dass das heute noch schief gehen könnte“.

Damen 1. Bundesliga

Im dritten Spiel der frischen Hallenhockeysaison in der 1. Bundesliga handelten sich die Damen des DHC beim Aufsteiger HTC Uhlenhorst Mülheim eine 2:5 (1:2)-Niederlage ein. Mülheim musste zwar in der sechsten Minute einen 0:1-Rückstand durch Lena Hoffmann hinnehmen, machte aber trotzdem alles richtig. Mit zwei Strafecken und einem 7-meter schoss die überragende Torjägerin der Gastgeberinnen, Danja Möllenberg, ihre Mannschaft auf die Siegerstraße. Ksenia Svezhentseva brachte den DHC zwar noch einmal auf 2:3 (41.) heran, aber vier Minuten vor dem Ende erhöhten die Uhlen auf 4:2 und den Schlusspunkt setzte dann erneut Möllenberg mit dem 5:2. DHC-Trainer Tom Wegner war natürlich nicht zufrieden und hatte auch gesehen, warum es keinen Erfolg für seine Mannschaft gab als er sagte: „In der ersten Spielhälfte hatten wir mehr vom Spiel, aber wir machen daraus zu wenig. Ich habe noch überlegt beim Stand von 2:3, sechs Minuten vor Spielende, die Keeperin gegen eine Angreiferin auszutauschen, aber ich habe nach kurzer Überlegung gelassen. Man muss natürlich endlich einmal seine Chance verwerten, um so ein Spiel noch zu drehen“.

Auch am Sonntag mussten die Hallenhockeybundesligadamen des DHC mit 4:5 (2:3) gegen SW Neuss zu Hause eine Niederlage hinnehmen und haben aus den ersten vier Spielen bisher nur einen Sieg einfahren können. In einem Spiel zwei gleichwertiger Mannschaft entschied die bessere Strafeckenausbeute für die Gäste aus Neuss, die bei drei von vier Versuchen erfolgreich waren und der DHC bei gleicher Anzahl von Chancen nur einmal traf. So analysierte Trainer Tom Wegner auch das Spielgeschehen: „Am Ende entschied die bessere Eckenausbeute der Gäste das Spiel. Wenn wir unsere Möglichkeiten konsequenter genutzt hätten, wären drei Punkte drin gewesen“. Bis zur Pause ging der DHC zunächst zweimal durch Greta Gerke und Jennifer Pütz in Führung, aber nach dem 2:2 fiel Hallenspezialistin Greta Gerke aus. Bei der zweiten Strafecke von Neuss lief Gerke die erste Welle und bekam die Kugel direkt vor der Neusser Spielerin an den Oberschenkel. Statt Freischlag für den DHC wegen gefährlichen Spiels entschied die Schiedsrichterin erneut auf Strafecke, die zum 2:3 führte. Bei 2:4 und 3:5 brachte Sabine Markert die Oberkasselerinnen zwar jeweils bis auf ein Tor heran. Der verdiente Ausgleich wollte jedoch nicht gelingen.

III. Damen

Mit sechs Punkten und 15:5 Toren aus zwei Spielen führen die III. Damen des DHC um die frühere Bundesligaspielerin Nina Esser, geb. Hartkopf die Tabelle in der 1. Verbandsliga Gruppe B an. Zum Saisonauftakt vor einer Woche startete das Team mit einem 7:3 Sieg beim Lokalrivalen und Aufsteiger DSD II. Der DHC fand in den ersten Minuten gegen eine junge DSD-Mannschaft zunächst kein Mittel und lag schnell mit 0:2 zurück. Dagny Holle verkürzte nach 15 Minuten durch eine Strafecke zum 1:2, bevor Nina Esser durch einen Doppelpack das Spiel drehen konnte. Juliane Schröder schaffte noch vor dem Seitenwechsel das 4:2. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Oberkasselerinnen sich wieder viel vorgenommen und zogen deutlich mit 6:2 durch Katrin Schiefer und erneut Nina Esser davon. Die Grafenbergerinnen kamen zwar noch zu ihrem dritten Treffer, aber auch der DHC legte durch Katrin Schiefer nach. „Wir sind mit den drei Punkten natürlich zufrieden, aber es kommt immer darauf an, welche Spielerinnen zur Verfügung stehen. Wenn wir gut besetzt sind, brauchen wir vor keinem Gegner Angst zu haben“, sagte Esser. Im Heimspiel am Samstag gegen den Crefelder HTC II gelang mit 8:2 (5:0) der zweite Erfolg. Mit Krefeld hatten die Oberkasselerinnen in den letzten Jahren immer einige Mühe. Das Spiel am Samstag Spiel ließ sich dann doch zur Überraschung leichter angehen. Krefeld hatte eigentlich zu keiner Zeit eine Siegeschance. Es war besonders in den ersten 30 Minuten ein einseitiges Spiel, denn die Gäste fanden keine Mittel, um die Kombinationen und den Tordrang des DHC zu stoppen. Nach dem Seitenwechsel wurde der DHC etwas unkonzentrierter und fing sich zunächst zwei Gegentore ein. Das war aber nur ein Strohfeuer des Gegners, denn der DHC legte problemlos drei Treffer nach. Esser meinte: „Wir schießen erfreulich viele Tore aus dem Spielverlauf heraus, aber unsere Strafeckenausbeute muss besser werden, denn ein Treffer bei fünf Versuchen, ist zu wenig“. Die Tore erzielten Nina Esser und Theresa Kehl (je 3) und Dagny Holle (2).

Die Mannschaft: Gwendolin Linnenbrink (Tor), Vera Schmittmann, Johanna Mehring, Christina Unzeitig, Kirsten Leo, Nina Esser, Dagny Holle, Theresa Kehl und Julia Müller

Knaben A I

Auch im Hallenhockey gehören die Knaben A des Düsseldorfer Hockey-Club zu den Top-Teams. In drei Gruppen streiten jeweils sechs Teams um die Westdeutsche Meisterschaft. Die jungen Oberkassel bewiesen gleich am ersten Turnierwochenende beim Marienburger SC in Köln ihre Klasse und beendeten alle drei Spiele siegreich und führen die Tabelle mit neun Punkten und 21:3 Toren an. Im ersten Spiel am Samstag war der Bonner THV der Gegner, und das war auch gleich der stärkste Gegners des Turniers. Beim 4:2 (3:2)-Erfolg hatte der DHC zunächst Mühe und geriet 0:2 ins Hintertreffen. Durch Treffer von Raphael Hartkopf, Timm Weingartz, Tassilo Busch und Mischa Erne wurde das Spiel allerdings noch gedreht. Der zweite Gegner war der Deutsche Sportclub Düsseldorf von der rechten Rheinseite. Die Jungens von der Altenbergstraße versuchten ihr Heil über eine verstärkte Abwehr und Konter, mussten aber dennoch eine klare 0:7 (0:3)-Niederlage hinnehmen. Im letzten Spiel des Tages wurde Club Raffelberg mit einem 10:1-Sieg förmlich aus der Halle gefegt. Die Tore in den letzten zwei Spielen teilten sich Timm Weingartz, Tassilo Busch, Mischa Erne und Cedrik Heimbach. Am 3. Dezember geht es beim Club Raffelberg in Duisburg mit den Spielen gegen HTC Schwarz-Weiss Bonn und Marienburger SC weiter. Das letzte Spiel der Hinrunde findet am 14. Januar 2012 beim Bonner THV gegen den Ausrichter statt. An diesem Termin startet auch gleichzeitig die Rückrunde, die am 28. Januar 2012 in der DHC-Halle am Seestern abgeschlossen wird. Das Erreichen der Endrunde ist für Trainer Karol Podzorski natürlich Pflicht. Dort sind vermutlich die Tabellenführer der beiden anderen Gruppen HTC Uhlenhorst Mülheim und RTHC Leverkusen die Gegner. Die Mannschaft des Wochenendes Laurens Halfmann, Jaime Halfmann, Moritz Schur, Tassilo Busch, Cedrik Heimbach, Mischa Erne, Ttimm Weingartz, Philipp Niebuhr, Raphael Hartkopf und Paul Kramer.

III. Herren

Nach dem mageren 5:5 beim Crefelder SV haben sich die III. Herren des Düsseldorfer HC in der 1. Verbandsliga im Hallenhockey richtig ausgetobt. Am Samstag wurde der Rheydter SV II in der Halle am Seestern mit 30:1, nachdem dieselbe Mannschaft vor einem Jahr bereits mit 23:3 und 10:0 besiegt wurde. Der Sieg am Samstag ist umso höher zu bewerten, als nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung standen. Gleichzeitig untermauerte die Mannschaft um Spielführer Andreas Roos die Ambitionen auf einen Aufstieg in die Oberliga. Johannes Roos war mit 12 Treffern erfolgreichster Torschütze. Tobias Bergander (10 Tore), Robert Fischer (3), Markus Günther (4) und Tobias Wicken erzielten die weitern Treffer, lediglich die beiden Stammverteidiger Andreas Roos und Dominik Dohmen sowie Torwart Olaf Kranz blieben ohne Treffer.

II. Herren

In der Bundesligareserve des DHC spielt auch der Trainer der Bundesligamannschaft, Ulrich Bergmann, mit, Am Ende der letzten Hallensaison war die Mannschaft von der Regionalliga abgestiegen. Sie strebt aber die sofortige Rückkehr in die Regionalliga an. Nach einem 5:3-Erfolg im Saisonauftakt in Oberkassel gegen HTC Uhlenhorst Mülheim II siegte die Mannschaft am Samstag Abend, auch ohne Bergmann, beim THC Münster mit 8:6 und belegt damit Rang drei in der Tabelle hinter den punktgleichen Mannschaften von HC Essen 99 und TV Jahn Oelde. Am nächsten Sonntag ist am Seestern Spitzenreiter und der Absteiger aus der Regionalliga, HC Essen 99, Gast am Seestern. Das wird ein richtungsweisendes Spiel und es wird sich zeigen, wieviel die Aufstiegsambitionen der Oberkasseler wert sind.

Knaben C I

Am ersten Spieltag der noch jungen Hallenhockeysaison fuhren die Knaben C I des Düsseldorfer HC aus dem Geburtsjahrgang 2001 des Trainer Karol Podzorski mit zwei Siegen die ersten sechs Punkte für die Oberligameisterschaft ein. Im ersten Match wurde der Rheydter SV klar mit 9:2 geschlagen. Auch der zweite Erfolg über den Crefelder HTC II fiel mit 6:1 sehr deutlich aus. Podzorski war mit der Leistung sehr zufrieden und sagte: „Ffür den ersten Spieltag in der Halle haben die Jungs sehr gut gespielt und verdient hoch gewonnen“. Die Tore teilten sich: Leo Matthey und Bendix Urlbauer (je 4), Julius Fingerhut (3), Linus Simons (2), Lasse Müller und Sebastian Höcher. Außerdem spielten Konstantin Junke im Tor und Paul Drösser.

Wildschweinrotte

„Bierernst“ geht es bei der Herrenmannschaft des DHC, die sich Wildschweinrotte nennt, nicht zu. Kein Wunder, denn es sind keine Spiele auf Verbandsebene, die ausgetragen werden, sondern natürlich in einer „Bierrunde“. Im fünften Spiel der Saison 2011/2012 konnte das Team mit 2:1 (2:1) gegen die „Seidenbarone“ des Crefelder HTC seinen ersten Erfolg einfahren. Nach drei Unentschieden und eine Niederlage gegen den DSC 99 war das Team von Spielführer Thomas Bauer am Wochenende unter Druck. Die Oberkasseler begannen zwar gut, verloren aber nach zehn Minuten etwas den Überblick und Krefeld ging im Nachschuss mit 1:0 in Führung. Krefeld machte weiter Druck, aber Dennis Lauterbach markierte in der 25. Minute den Ausgleich und drei Minuten später die 2:1-Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Krefelder wieder den Druck und erspielten sich zahlreiche Ecken, aber die Abwehr und der Keeper des DHC waren nicht mehr zu überwinden.

Wochenende 12./13. November 2011 (v. J. Pickert)

Drei Punkte aus zwei Spielen war die Minimalforderung von Ulrich Bergmann dem Trainer der Hockeyherren des Hallenbundesligisten DHC zum Saisonauftakt. Sein Team erfüllte die Forderung . Am Samstag beim mit Nationalspielern gespickten Team von Rot-Weiss Köln unterlagen die Oberkasseler jedoch zunächst mit 5:8 (3:3), und erst in der Schlussphase des Spiels wurde Köln seiner Favoritenrolle gerecht. Der DHC begann sehr stark und Mannschaftskapitän Dominic Giskes war von den Kölnern kaum zu bremsen. Sein 1:0 in der 4. Minute konnte Köln schnell ausgleichen, aber Giskes legte in der 10. und 18. Minute zum 3:1 nach. Mit einem Doppelschlag der Kölner drei Minuten später wurden die Seiten gewechselt. Es begann die Zeit des Kölner Sturmlaufs und innerhalb der nächsten 20 Minuten zog der Gastgeber auf 7:3 davon. Marko Testrut und Dominik Giskes erzielten noch die Treffer zum 4:7 und 5:8 aus Düsseldorfer Sicht. DHC-Betreuer Michael Bergander war nicht zufrieden mit dem Ausgange des Spiels und meinte: „Allein zwei bis drei Nachlässigkeiten lassen uns hier so ins Hintertreffen geraten. Es war heute für uns mehr drin“. Ulrich Bergamann der DHC-Trainer war ebenfalls enttäuscht und sagte: „ Wir haben 3:1 geführt und das 4:1 auf dem Schläger. Dann ist die Niederlage etwas enttäuschend, aber die Kölner haben am Ende verdient gewonnen“. Gegen den Kahlenberger HTC, den Aufsteiger, wurden am Sonntag im Heimspiel die drei geforderten Punkte geholt. Das 5:4 (4:2) war allerdings ein knapper Erfolg. Nach einer scheinbar sicheren 5:2-Führung in der 34. Minute leistete sich die Abwehr des DHC zwei folgenschwere Schnitzer. Kahlenbergs Stürmer nutzten die Fehler in der DHC-Abwehr gnadenlos, und es stand nur noch 5:4. Vierzehn Minuten wurde dieser Vorsprung über die Zeit gerettet. Bergmann bemängelte zu Recht die mangelnde Verwertung der vorhandenen Chancen seiner Angriffsformation als er sagte: „Wir haben es versäumt aus den Chancen Tore zu machen und entscheidend davon zu ziehen, aber der Aufsteiger hat sich auch als starkes Team präsentiert“. Die fünf Tore teilten sich Dominic Giskes und Maximilian Schröter (je 2) sowie Julius Heimanns.

Die Hockeybundesligadamen des DHC haben die Hallensaison mit Licht und Schatten begonnen. Das Team von Trainer Tom Wegner unterlag am Samstag bei RW Köln mit 2:7 (1:5). In der ersten Halbzeit gelang den Oberkasselerinnen nicht viel. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr häuften sich die Fehler. Die Kölnerinnen nutzen diese Fehler clever und gingen folgerichtig bereits in den ersten zehn Minuten mit 2:0 in Führung. Bis zur 25. Minute gelang dem DHC nicht viel und Köln konnte dies zum Zwischenstand von 5:0 nutzen, bevor Lena Hoffmann endlich der erste Treffer für den DHC gelang. In der Kabine fand Wegner vermutlich die richtigen Worte für seine Damen, denn nun kamen die Oberkasselerinnen immer besser ins Spiel. Köln erhöhte zwar auf 6:11 Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, dennoch zog RWK mit 6:1 davon. Sabine Markert verkürzte fünf Minuten vor dem Ende in Unterzahl, Greta Gerke musste wegen Meckerns auf die Strafbank, noch auf 2:6, aber Köln legte zum 7:2 nach. Am Sonntag ging es dann gegen ETuF Essen, das durch einen überraschenden 12:4 Erfolg gegen SW Neuss als Tabellenführer nach Düsseldorf kam. In der DHC-Halle war für die Essenerinnen nicht viel zu holen. Jana Gerits bewies ihre Strafeckenstärke und brachte den DHC durch die ersten Ausführungen in den Minuten vier und sieben mit 2:0 in Führung. Janine Beermann, die vor einem Jahr noch die Farben des DHC trug, schaffte in der zehnten Minute den Anschlusstreffer mit einem 7-Meter. Jennifer Pütz und Greta Gerke sorgten dann für die 4:1 Pausenführung. Nur kurz nach Wiederanpfiff verwandelte Sabine Markert einen 7-Meter zum 5:1 und das Spiel schien gelaufen. ETuF steckte nicht auf und erzielte in der 42. Minute seinen zweiten Treffer. Die Antwort des DHC zum 6:2 kam erst 14 Minuten später als die russische Nationalspielerin in den Reihen des DHC, Ksenia Svezhentseva, ihr erste Bundesligator erzielen konnte. Danach ließ die Konzentration beim DHC nach und die Damen vom Baldeneysee konnten noch zwei Tore erzielen, aber dem DHC den Sieg nicht mehr streitig machen.

Knaben A II

In der Oberliga, der zweithöchsten Spielklasse im Westdeutschen Hockey-Verband, spielen die Knaben A II des Düsseldorfer Hockey-Club mit ihrem Trainer Karol Podzorski. In der im Oktober beendeten Feldsaison kämpften 17 Mannschaften in zwei Gruppen um die Oberligameisterschaft. Die Oberkasseler belegten in ihrer Gruppe einen undankbaren dritten Tabellenplatz mit 12 Punkten aus sieben Spielen bei einem Torverhältnis von 21:11 hinter der zweiten Mannschaft von Uhlenhorst Mülheim und der ersten Mannschaft des DSC 99. Dadurch kamen sie nicht in die WHV-Endrunde, die Mülheim als Sieger sah. In der Halle bewerben sich sogar 29 Mannschaften in fünf Gruppen um die Oberligameisterschaft. Der DHC spielt mit SG Erftstadt, HTC SW Bonn II, Bonner THV II Club Raffelberg II und THC Hürth in einer Gruppe. Es sind gegenüber der Feldsaison alles andere Gegner. Das erste Meisterschaftsturnier fand am Samstag in der DHC-Halle am Seestern statt. Trainer Karol Podzorski hatte die beste Truppe aufgeboten. So war es natürlich auch kein Wunder, dass beide Spiele siegreich beendet wurden. THC Hürth war das erste „Opfer“ der Oberkasseler, denn die Oberkasseler siegten klar mit 7:0. Im zweiten Spiel erging es der Spielgemeinschaft Erftstadt nicht besser als den Hürthern. Mit 6:1 hieß der Sieger erneut DHC. Mit sechs Punkten und 13:1 führt Podzorskis Mannschaft alleine ohne Punktverlust die Tabelle an. Die Treffer teilten sich Daniel Frenz, der sich als sicherer Strafeckenschütze bewies, Moritz Butt, Maximilian Keller, Amin Hussein, Felix Heyer, Carl Fink und Maxi Frenken. Podzorski kann sich als Trainer glücklich schätzen, viele Torjäger in seinem Team zu haben. Am 3. Dezember geht es in Duisburg beim Club Raffelberg weiter. Dann sind Raffelberg II, Bonner THV II und HTC Schwarz-Weiss Bonn II die Gegner. Ziel der Mannschaft ist es auf jeden Fall die Westdeutsche Endrunde im Februar/März 2012 zu erreichen.

Die Mannschaft vom Samstag Florian Dietl, Daniel Frenz, Maxi Frenken, Philipp Zinnenlauf, Carl Fink, Moritz Butt, Felix Heyer, Maximilian Keller, Amin Hussein, Arthur Gadow, Philipp Spönemann und Ben Kramer.

Mädchen A I

In der im Oktober beendeten Feldhockeysaison belegten die Mädchen A I des DHC „nur“ einen undankbaren fünften Platz im Westdeutschen Hockey-Verband. In der jetzt gestarteten Hallensaison hat sich die Mannschaft mehr vorgenommen und will auf jeden Fall die WHV-Endrunde erreichen. Der Start der Mädchen der Jahrgänge 1997/1998 am Wochenende in der Halle von Uhlenhorst Mülheim gab Anlass zu berechtigten Hoffnungen auf das gesetzte Ziel. Im ersten Spiel gegen HC Essen gab es einen knappen 1:0-Erfolg. Das zweite Spiel gegen Meisterschaftsfavorit RTHC Leverkusen wurde allerdings mit 1:4 deutlich verloren. Im letzen Spiel des Tages wurde SW Köln klar mit 4:0 geschlagen. Damit belegen die Oberkasselerinnen den zweiten Tabellenplatz hinter der verlustpunktfreien Mannschaft von Leverkusen. Der nächste Spieltag findet am 26.11 in Essen statt. Dort sind HTC Uhlenhorst Mülheim und erneut SW Köln die Gegner.

Mädchen B I

In der Feldsaison 2011 holten sich die Mädchen B I des Düsseldorfer HC bei der Westdeutschen Meisterschaft die Bronzemedaille. In der gerade begonnenen Hallensaison soll natürlich ein ähnliches Erfolgserlebnis her. In Leverkusen beim RTHC fand das erste Meisterschaftsturnier statt. Zwei Siege und eine Niederlage waren das Ergebnis. Zum Auftakt wurde Nachbar Schwarz-Weiss Neuss mit 2:0 durch die Tore von Emma Street und Lara Steer bezwungen, nachdem es zur Pause noch 0:0 stand. Feldvizemeister RTHC Leverkusen war im zweiten Match nicht zu bezwingen, und so mussten die Oberkasselerinnen eine 2:3-Niederlage hinnehmen, nachdem sie bereits 0;2 hinten lagen. Die Tore erzielten Sassi Michaelis und Leah Langensiepen. Zum Abschluss landete der DHC wieder einen Sieg, Einsatz und Mannschaftsgeist waren in diesem Spiel gefragt und das konnte der DHC bieten und bezwang TV Jahn Hiesfeld mit 2:1 durch die Tore von Emma Street und Sassi Michaelis.

III. Herren

Die Dohmen-Brüder sorgten für einen Punkt

Den Saisonstart beim Crefelder SV hatten sich die III. Herren des DHC in der 1. Verbandsliga im Hallenhockey sicher anders vorgestellt, denn nach 60 Minuten musste sich die Mannschaft um Kapitän Andreas Roos mit einem 5:5 (3:39 zufrieden geben. Der Start der Oberkasseler war keinesfalls schlecht, aber die meisten Tore erzielte der CSV, der mit 1:0 und 3:1 in Führung lag. Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeber zweimal in Führung gehen und zum Schluss setzte der DHC auf die Variante den Torwart für einen sechsten Feldspieler auszutauschen. Das hatte auch Erfolg. Die fünf Tore erzielten Marius Dohmen (3) und Dominik Dohmen (2). „Es war trotz Remis ein gelungener Start“, verkündete Roos. Zum nächsten Match erwarten die Oberkasseler den Rheydter SV II am Samstag zum Heimspiel in der Halle am Seestern.

 

Wochenende 5./6. November 2011 (v. J. Pickert)

Die Hockeyherren des DHC reisten am Samstag zwecks Vorbereitung auf die am kommenden Wochenende startende Hallenhockeysaison in der 1. Bundesliga zu einem Kurztrip nach Rüsselsheim. Dort waren Erstligist Rüsselsheim, die Zweitligisten TG Frankenthal und Gladbacher HTC sowie der Schweizer Bundesligaclub Luzerner SC die Gegner und alle vier Spiele wurden am Samstag absolviert. Das waren zwei Stunden und 40 Minuten Hallenhockey an einem Tag. Bei zwei Erfolgen gegen TG Frankenthal (4:1) und Luzerner SC (5:4) sowie zwei Niederlagen gegen Gladbacher HTC (3:4) und Rüsselsheimer RK (2:5) landeten die Oberkasseler in der Endabrechnung auf dem zweiten Platz mit sechs Punkten und 14:14 Toren. Bergmann zeigte sich zufrieden mit dem Abschneiden seiner Mannschaft als er sagte: „Wir haben viel gewechselt und sind in der Vorbereitung auf die Hallensaison einen großen Schritt vorangekommen. Außerdem haben die Neuzugänge Christian Schulte und Hendrik Michaelis gute Eindrücke hinterlassen“. Heute startet um 19.45 Uhr das letzte Vorbereitungsspiel in der Halle am Seestern gegen den Gladbacher HTC. 

Am kommenden Samstag startet die neue Hallenhockeysaison. Die Damen des DHC nutzten die Vorbereitungszeit mit einem Wochenendturnier beim Nachbarn SW Neuss. Mit SW Neuss, RW Köln, Rüsselsheimer RK und TSV Mannheim waren nur Erstligisten am Start. Drei Siege und nur eine Niederlage sind deshalb eine erfreuliche Bilanz für Trainer Tom Wegner. Der Auftakt konnte besser nicht sein, denn Veranstalter SW Neuss wurde mit 5:3 (2:1) bezwungen. Gegen Rüsselsheim fehlten dann aber mit Jana Gerits und Lisa Gossens zwei wichtige Stützen der Abwehr und so unterlagen die Oberkasselerinnen klar mit 1:9 (0:4), nachdem sie die selbe Mannschaft eine Woche früher noch beim Turnier in Mannheim mit 6:3 besiegt hatten. Am zweiten Tag lief es wieder besser, denn RW Köln konnte mit 7:5 nach einem Pausenrückstand von 3:5 geschlagen werden. Gegen TSV Mannheim, der auch beim Turnier eine Woche vorher mit 4:3 geschlagen wurde, gelang mit 5:2 (2:2) ein klarer Sieg. Aufgrund der 1:9-Niederlage blieb nur der 3. Platz punktgleich hinter Rüsselsheim und Köln. Die 18 Tore teilten sich Ksenia Svezhentseva, Jennifer Pütz und Lena Hoffmann (je 4), Nina Hoppe und Carolin Wolf (je 2), Sabine Markert und Greta Gerke.

Wochenende 22./23. Oktober 2011 (v. J. Pickert)

Herren 1. Bundesliga
Für die Hockeyherren des DHC sollten in der 1. Bundesliga die Auswärtsspiele abgeschafft werden, denn auch im fünften Match auf fremdem Terrain handelte sich die Mannschaft von Trainer Ulrich Bergmann beim HTCU Mülheim mit 0:6 (0:2) eine empfindliche Niederlage ein. Dabei hielten die Oberkasseler bei Beginn der Partie sehr gut mit und hatten auch ihre Chancen. Zwei krasse Abwehrfehler, denn zweimal kamen die Mülheim im Schusskreis des DHC an die Kugel und nutzten diese Chancen in der 11. und 18. Minute zur 2:0-Führung. Der DHC hatte mit zwei Strafecken in den ersten 35 Minuten durchaus die Möglichkeit mindestens ein Tor zu erzielen, aber die Strafecken wurden kläglich vergeben. Das setzte sich im gesamten Spielverlauf fort. Die Mülheimer waren in allen Belangen überlegen und nutzten ihre Chancen konsequent. Das konnte man von Bergmanns Truppe nicht behaupten. Zwischen der 41. und 54. Minute zogen die Gastgeber auf 5:0 davon und damit war die Niederlage des DHC endgültig besiegelt. Die Meinungen der Trainer waren sehr unterschiedlich. Bergmann sagte: „In der Anfangsphase haben wir gut mitgehalten, und ich habe für die Zukunft jedoch gute Ansätze gesehen“.

Damen 1. Bundesliga
Die Hockeydamen des DHC müssen in der 1. Bundesliga auf einem Abstiegsplatz überwintern. Im letzten Match vor der Hallensaison unterlag das Team von Trainer Tom Wegner bei ETuF Essen mit 2:3 (2:1) und tauschte damit mit Essen die Tabellenplätze. In den ersten 35 Minuten waren die Oberkasselerinnen die leicht überlegene Mannschaft und führten aufgrund der besseren Chancenverwertung mit 2:1. Wibke Schürmann war bei einem Konter des DHC alleine durchgebrochen und hatte ihr Team in der 25. Minute in Führung gebracht. Eine Strafecke des Gegners (32.) Minute brachte den Ausgleich, aber Jana Gerits schoss bei einem Strafeckennachschuss den DHC erneut in Führung. Nach der Pause war jedoch der Faden gerissen. Essen beherrschte jetzt das Spiel und ging bis zur 46. Minute mit 3:2 in Führung, nachdem eine Minute vorher Katrin Raider frei zum Schuss kam, aber die Kugel neben das Tor setzte. Mit langen Pässen, die fast immer an einem Essener Schläger landeten und Einzelaktionen versuchten die Oberkasselerinnen jetzt das Blatt zu wenden. Essen stand jedoch hinten sicher und verteidigte problemlos den Sieg.

DHC- Weibliche Jugend B Deutscher Vizemeister
Der Meisterwimpel war ihr Ziel Mit diesem Vorsatz führ die weibliche Jugend B des Düsseldorfer Hockey-Club zur Deutschen Endrunde nach München. Am Samstag war im Halbfinale der Bayerische Meister und Turnierausrichter, TuS Obermenzing, der Gegner, der 2:0 (1:0) besiegt wurde. 400 Zuschauer feuerten das Heimteam vergeblich an, denn Isabell Maas brachte die jungen Oberkasselerinnen in der 15. Minute im Anschluss an eine lange Ecke mit 1:0 in Führung. Die Mannschaft von Trainer Tom Wegner bestimmte auch weiterhin das Spielgeschehen, aber Tore wollten zunächst nicht fallen. Auch nach dem Seitenwechsel war der DHC die stärkere Mannschaft, die nur vereinzelt Konter der Gastgeberinnen zuließ. In der 55. Minute fiel dann die Entscheidung als Charlotte Veitner mit einer argentinischen Rückhand zum 2:0 traf. In den letzten Minuten machte Obermenzing noch Druck, aber der Sieg war dem DHC nicht mehr zu nehmen. Sehr zufrieden war Wegner nicht nach dem Spiel und sagte: „Wir haben heute zu viele Chancen liegen lassen, aber haben unser minimal Ziel, das Endspiel, erreicht". Am Sonntag war der Uhlenhorster HC aus Hamburg der Gegner und nach 70 spannenden Minuten mussten sich die Oberkasselerinnen nach der 1:2 (0:1)-Niederlage mit der Deutschen Vizemeisterschaft begnügen. Das hochklassige und spannende Finale war über lange Zeit ausgeglichen mit leichter Überlegenheit des DHC, der aber in der Chancenverwertung seine Schwächen hatte. Zunächst fand jedoch Wegners Mannschaft in die Partie und erspielte sich eine leichte Feldüberlegenheit, wobei allerdings die Hamburgerinnen sehr geschickt verteidigten. Nach zwei Torchancen für den DHC kam der UHC besser ins Spiel und bereits in der elften Minute gelang den Hamburgerinnen die Führung durch Vivian Tahal. Der weitere Spielverlauf war durch Laufbereitschaft, Einsatz und schönen Kombinationen von beiden Teams geprägt, ohne jedoch zu Torerfolgen zu kommen.. Auch zahlreiche Strafecken wurden nicht genutzt. Nach dem Wechsel legten beide Teams beim Tempo zu. Das Spiel wurde hektisch, aber die Schiedsrichter hatten das Geschehen im Griff. In eine Drangperiode des DHC gelang dann in der 48. Minute dem UHC ein schöner Konter, der zu einer KE führte, die verwandelt wurde. Mit heftigen Angriffen versuchte der DHC das Spiel zu drehen und in der 64. Minute verwandelte Lisa-Marie Schütze einen 7-meter sicher zum Anschlusstreffer. Ein weiterer Treffer war dem DHC nicht mehr vergönnt. Wegner war natürlich traurig und sagte:“ Wir hätten durchaus gewinnen können, aber bei acht Strafecken mit nur einem Erfolg durch einen anschließenden 7-meter sind zu wenig“.

DHC- Knaben Dritter bei der Deutschen Meisterschaft
Mindestens Deutscher Vizemeister wollten die Knaben A des DHC werden, als sie am Freitag zur Deutschen Endrunde zum Nürnberger HTC aufbrachen. Bereits nach dem ersten Match dem Halbfinale am Samstag platzte der Traum für die Mannschaft von Trainer Karol Podzorski, aber knapper ging es wohl kaum. Erst im abschließenden 7-meterschießen nach dem 3:3 ((1:1) in der regulären Spielzeit unterlag der DHC den Zehlendorfer Wespen mit 8:9. Eine Runde 7-meter reichte noch keiner Mannschaft zum Sieg. Erst in der zweiten Runde fiel beim 17. 7-meter die Entscheidung zugunsten der Berliner. In der regulären Spielzeit waren die Wespen immer in Führung gegangen und die Oberkasseler mussten einem Rückstand hinterherlaufen. Auch das geschah zweimal in letzter Minute, denn Jamie Halfmann traf mit dem Pausenpfiff zum 1:1 und Timm Weingartz in der letzten Spielminute zum 3:3. Das 2:2 in der 42. Minute erzielte ebenfalls Weingartz. Nach der unglücklichen Niederlage gegen Zehlendorf zeigten die Oberkasseler ihr ganzes Können und besiegten den Ausrichter Nürnberger HTC im Spiel um Platz drei klar mit 5:2 (1:2). In den ersten 30 Minuten waren die Nürnberger durchaus ebenbürtig und konnten nach der schnellen 1:0-Führung des DHC durch Raphael Hartkopf das Ergebnis drehen und in Führung gehen. Nach dem Seitenwechsel konnte die Mannschaft von Trainer Podzorski noch zulegen und in den Minuten 36 und 42 brachten Timm Weingartz und Max Keller die Oberkasseler wieder in Front und in den letzten zwei Minuten war Cedric Heimbach mit einem Doppelschlag zum 5:2 erfolgreich. Podzorski war natürlich betrübt; insbesondere im Hinblick auf die unglückliche Niederlage im Halbfinale und meinte: „Wir sind natürlich über das Ergebnis des Halbfinales sehr enttäuscht. Wir hatten uns mehr uns mehr ausgerechnet und auch vorgenommen“.

Wochenende 15./16. Oktober 2011  (v. J. Pickert)

Herren 1. Bundesliga
DHC-Stürmer Julius Heimann lag mit seiner Prognose vor dem Spiel der Hockeyherren des DHC in der 1. Bundesliga gegen Rot-Weiß Köln richtig, als er sagte: „Wir haben drei Spiele hintereinander gegen Köln verloren, aber jede Serie reißt einmal und jetzt ist es soweit“. Er hatte Recht. Es reichte zwar nicht zu einem Sieg für die Oberkasseler, aber mit dem 2:2 (1:1)-Remis war die Niederlagenserie beendet. Die Kölner, die mit fünf ihrer sechs aktuellen Nationalspieler angetreten waren, hatten zwar in den ersten 35 Minuten mehr Spielanteile, konnten daraus aber wenig Kapital schlagen. So war es auch nicht verwunderlich, dass der DHC nach 20. Minuten in Führung gehen konnte. Der Schweizer Nationalspieler Manuel Keller schlug einen langen Pass in den Kölner Kreis und Ben Kocak fälschte diesen unhaltbar für Nationaltorwart Max Weinhold zum 1:0 ab. Leider hielt die Führung nicht lange, denn Jan Marco Montag, einer der weiteren Kölner Nationalspieler, schaffte mit einer Strafecke in der 24. Minute den Ausgleich. In der zweiten Spielhälfte waren die Oberkasseler durchaus ebenbürtig und bei einem der schnellen Konter des DHC legte Schiedsrichter Frank Lubrich die Vorteilsregel exzellent aus und Malte Nübel (37.) erzielte das 2:1 für die Gastgeber. Dem DHC gelang es jedoch nicht den Vorsprung über die Zeit zu retten, denn Rot-Weiß kam durch Daniel Montag in der 58. Minute noch zum Ausgleich. Kölns Trainer Stefan Kermas war keinesfalls zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und sagte: „Wir hatten mehr Spielanteile, haben daraus aber im Kreis viel zu wenig gemacht. Das war heute im Angriff wie ein Cowboy ohne Waffen. Düsseldorf hat leidenschaftlich verteidigt und immer mal wieder gefährlich gekontert. Deshalb ist das Remis auch absolut verdient“. DHC-Betreuer Michael Bergander trauerte den vergebenen Konterchancen nach als er sagte: „Mit ein bisschen Glück hätten wir das auch gewinnen können. Es war zwar ein verteiltes Spiel in der zweiten Spielhälfte, aber die etwas dickeren Chancen hatten wir“.

Damen 1. Bundesliga
Vom vorletzten Tabellenplatz, einem Abstiegsplatz, haben sich die Hockeybundesligadamen des DHC entfernt, denn am Freitag Abend besiegten sie den amtierenden Deutschen Vizemeister Rot-Weiß Köln mit 1:0 (0:0) und rutschten damit auf Tabellenplatz zehn vor. Zusätzlich war dazu auch die Hilfe von Nachbar Schwarz-Weiß Neuss nötig, denn die Neusserinnen besiegten ETuF Essen mit 3:1 und schickten die Essenerinnen damit auf den elften Rang. Es war eine Dreierkette, die für den Sieg hauptverantwortlich war. Im Sturm sorgte die quirlige Greta Gerke immer wieder für Alarm in der Kölner Abwehr, wenn sie in Richtung Schusskreis marschierte. Vor dem eigenen Schusskreis stand Jana Gerits und war so gut wie nicht zu überwinden. Den Rest besorgte dann eine seit zwei Wochen in Topform spielende Torfrau Nina Baumeister. Die Kölnerinnen zeigten sich in den ersten 35 Minuten zwar überlegen, wussten aber ihre Möglichkeiten nicht zu nutzen, denn die Abwehr des DHC stand sicher. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem auch die Oberkasselerinnen mehr Chancen hatte. Dennoch fiel die Führung überraschend. Ein langer Ball von Sabine Markert landete bei Wibke Schuermann, die am langen Pfosten goldrichtig stand und den Ball zum Tor des Tages über die Linie blockte (50.). Köln erhöhte nun den Druck, ermöglichte dem DHC aber Konter und in der 57. Minute hatte Schuermann sogar das 2:0 auf dem Schläger; traf aber nur den Pfoten. „Das waren goldene Punkte für uns“, freute sich DHC-Trainer Tom Wegner, wir haben viel gearbeitet, wie wir es auch vorhatten. So waren wir auch ziemlich griffig. Dass war wirklich wichtig heute, um Anschluss an das Mittelfeld zu halten. Jetzt sind die anderen Teams im Tabellenkeller auch unter Zugzwang Ich habe nicht unbedingt mit einem Sieg gerechnet, aber darauf gehofft.“

Jugend
weibliche Jugend B
Die weibliche Jugend B des Düsseldorfer Hockey-Club hat die Endrunde der besten vier Mannschaften Deutschlands erreicht und steht damit im Halbfinale. Als Westdeutscher Meister hatten die jungen Oberkasselerinnen Heimrecht und richteten die Deutsche Zwischenrunde am Seestern aus. Teilnehmer waren neben dem DHC, der bayerische Vizemeister DJK SB Rosenheim, der zweite Niedersachsenvertreter Eintracht Braunschweig und Hamburgs Vizemeister Großflottbeker THGC. Im Auftaktmatch am Samstag besiegten die Oberkasselerinnen Rosenheim klar mit 7:0 (4:0). Der DHC bewies in diesem Spiel, dass die gute Leistung aus dem Endspielsieg um die Westdeutsche Meisterschaft gegen den Club Raffelberg keine Eintagsfliege war. Bereits nach einer Minute war der DHC durch einen von Lisa Marie Schütze verwandelten 7-meter erfolgreich. In den Minuten 20 und 22 fiel die Vorentscheidung, denn Greta Nauck sorgte mit einem Doppelpack für das 3:0 und fünf Minuten vor dem Wechsel erhöhte Lisa-Marie Schütze sogar auf 4:0. Die drei restlichen Treffer in der zweiten Spielhälfte erzielten Lena Speier, Charlotte Veitner und erneut Lisa-Marie Schütze. Wie vermutet besiegte Flottbek die Braunschweigerinnen, und so standen sich der DHC und die Hamburgerinnen am Sonntag im Finale gegenüber. Am Ende zogen die Oberkasselerinnen mit einem glücklichen nur teilweise verdienten 1:0 (0:0)-Erfolg in die Deutsche Endrunde ein. Es war ein Spiel, das von Nervosität der beiden Teams geprägt war, denn nach guten zehn Minuten des DHC häuften sich auch dort Fehler, besonders nachdem drei Strafecken nicht zum Erfolg geführt hatten. Auch in den zweiten 35 Minuten konnte sich kein Team entscheidend profilieren, denn die technischen Mängel häuften sich auf beiden Seiten. In der 58. Minute fiel dann die Entscheidung, als Alina Lindemann bei einer Strafecke auf Pass von Schütze das goldene Tor erzielte; sehr zum Unwillen der Hamburger Zuschauer, die einen Fehler des DHC gesehen haben wollten. Direkt danach wurde allerdings das 2:0 vom Schiedsrichter aus unerklärlichen Gründen nicht anerkannt. Sechs Minuten vor dem Ende vergab Flottbek den sicheren Ausgleich. Die Siegesfeier hatte noch nicht richtig im Clubhaus begonnen, als die nächste Erfolgsmeldung eintrudelte, denn auch die Knaben A hatten ihr Zwischenrundenturnier in München gewonnen und stehen damit ebenfalls in der Deutschen Endrunde.

Knaben A
Die beiden Jugendmannschaften des Düsseldorfer Hockey-Club, die sich aufgrund ihrer Platzierungen im Westdeutschen Hockey-Verband für die Zwischenrunden um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten, haben beide die Zwischenrunde als Sieger beendet und damit die Deutsche Endrunde der besten vier Mannschaften und das damit verbundene Halbfinale erreicht. Die weibliche Jugend B beendete das Heimturnier erfolgreich. Die Knaben A mussten sich nach guter Vorrunde erst im Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft gegen HTC Uhlenhorst Mülheim geschlagen geben und daher zum Zwischenrundenturnier nach München reisen. Teilnehmer an diesem Turnier waren neben dem DHC der Ausrichter und bayerische Meister Rot-Weiß München, HTC Stuttgarter Kickers und TG Frankenthal. Der erste Gegner der Oberkasseler war am Samstag RW München. DHC-Trainer Karol Podzorski hatte sein Team favorisiert und lag damit richtig, denn nach 60 Minuten war der 3:0 (2:0)-Sieg perfekt. Mannschaftsführer Timm Weingartz brachte die Oberkasseler bereits nach zwei Minuten in Führung. München zeigte sich geschockt durch das frühe Führungstor des Gegners. Das Team von Trainer Podzorski Team schaltete trotzdem einen Gang zurück und stellte sich aufs Kontern ein. In dieser Phase sorgte Raphael Hartkopf mit seinem Treffer in der 27. Minute zum vorentscheidenden 2:0 für die Jungs vom Seestern. Nach dem Seitenwechsel war das nächste Tor des DHC wieder dem Mannschaftskapitän vorbehalten, denn Weingartz markierte das 3:0 in der 38. Minute. Das war dann endgültig der Sieg. Die folgenden stürmischen Angriffe der Gastgeber landeten aber entweder in der sicheren Abwehr des DHC oder neben dem Tor. Im zweiten Spiel des Tages bezwang die TG Frankenthal die Mannschaft des HTC Stuttgarter Kickers mit 7:6 im 7-Meterschießen und qualifizierte sich damit für das Endspiel gegen den DHC. Die Oberkasseler hatten den besseren Start, aber erst in der 26. Minute kam es zur Führung als Timm Weingartz einen an Jaime Halfmann verschuldeten 7-Meter sicher verwandelte . Bereits eine Minute später fiel die Vorentscheidung, denn Cedric Heimbach traf mit einer argentinischen Rückhand zum 2:0. Nach der Pause war jedoch der Faden beim DHC zunächst gerissen, und es war dem gut aufgelegten Torhüter Kilian Potthoff mit seinen Glanzparaden, besonders bei einem 7-Meter des Gegners zu verdanken, dass Frankenthal nicht zum Ausgleich kam. Weingartz entpuppte sich als Goalgetter seiner Mannschaft als er mit seinem vierten Treffer des Wochenendes in der 55. Minute bei einer Strafecke zum 3:0 traf. Mit dem Schlusspfiff gelang Frankenthal der Ehrentreffer. Am kommenden Wochenende trifft der DHC im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft auf die Zehlendorfer Wespen. Im zweiten Halbfinale stehen sich Uhlenhorst Mülheim und der Nürnberger HTC gegenüber. Coach Podzorski hatte auch eine Prognose parat und sagte: „Wir gehören nach unserer Leistung ins Endspiel und dann wird man sehen“.

Wochenende 8./9. Oktober 2011  (v. J. Pickert)

Herren 1. Bundesliga
Zu Hause sieht die Welt bei den Hockeyherren des DHC in der 1. Bundesliga ganz anders aus, als bei Auswärtsspielen, denn auf eigenem Terrain holte die Mannschaft von Trainer Ulrich Bergmann Punkte. Am Samstag im Spiel der Abstiegskandidaten mussten die Oberkasseler noch eine knappe und unglückliche 1:2 (0:0)-Niederlage hinnehmen, denn Gäste-Trainer Martin Schultze sagte nach dem Schlusspfiff: „ Wir hätten uns über ein Unentschieden nicht beklagen dürfen, aber was zählt sind die Punkte. Ich bin froh, dass wir davon heute drei mitgenommen haben“. In den ersten 35 Minuten war Kampf Trumpf auf beiden Seiten und dadurch gab es wenig torgefährliche Szenen. Wenn es doch einmal dazu kam, standen den Torerfolgen auf beiden Seiten Torhüter im Weg, die ihre Aufgaben zu lösen wussten. Vier Minuten nach dem Seitenwechsel war es dann ausgerechnet der bei Saisonbeginn vom DHC nach Hamburg gewechselte Jan Simon, der mit einer Strafecke den DHC auf die Verliererstraße brachte. Fünf Minuten später schaffte Deniz Kocak per 7-meter noch den Ausgleich, bevor Simon mit der nächsten Strafecke in der 57. Minute den Oberkasselern den KO versetzte. Der DHC setzte den Gegner zwar in den letzten zehn Minuten unter Druck, konnte aber Nicolas Jacobi im Gästetor nicht ein zweites Mal bezwingen. Bergmann wirkte etwas geknickt als er sagte: „Es war eine unglückliche Niederlage nach einer überzeugenden Leistung im Heimspiel. Wir haben vieles richtig gemacht. Leider fehlten uns heute ein paar Prozent und jetzt stehen wir mit leeren Händen da. Die Leistung stimmt mich aber optimistisch für die weiteren Begegnungen. Wie Recht er mit seiner Äußerung hatte, bewies sich am Sonntag im Spiel gegen den Tabellenletzten und amtierenden Deutschen Meister, Der Club an der Alster, denn mit einem verdienten 2:1 (1:0)-Erfolg kletterten die Oberkasseler vom elften auf den achten Tabellenplatz hoch. Alster war zwar zunächst die bessere Mannschaft, verstand es aber nicht, die guten Möglichkeit zu nutzen. Zusätzlich stand mit Sebastian Volkers ein Meister seines Fachs im Tor der Herren vom Seestern. Da machte es der DHC in der 28. Minute besser, denn als Julius Heimann von rechts in den Schusskreis eingedrungen war, landete sein kluger Pass bei Yannick Schöwe, der keine Mühe hatte das Tor zu treffen. Im zweiten Spielabschnitt versuchte Alster den Druck zu erhöhen, aber die Abwehr des DHC stand sicher und Torhüter Volkers hatte mit zwei Glanzparaden großen Anteil daran. In der 55. Minute erarbeitete sich der DHC bei einem Konter die zweite Strafecke, die Joseph Bartholomew zur 2:0-Führung verwandelte. Acht Minute vor dem Ende gelang dem Gegner noch der Ehrentreffer durch Jonathan Fröschle. Bergmann freute sich über den dritten Saisonsieg und meinte: „Wir haben eine gute und engagierte Leistung gezeigt und hatten heute auch das nötige Glück“.

Damen 1. Bundesliga
Aus dem Tabellenkeller sollte der Weg der Damen des DHC in der Hockeybundesliga an diesem Doppelwochenende zu Hause führen. Das klappte jedoch nicht, denn ein Sieg und eine Niederlage waren dafür zu wenig, Am Samstag gelang der Mannschaft gegen Uhlenhorster HC, den amtierenden Deutschen Feldhockeymeister und Tabellenzweiten aus Hamburg mit 1:0 (1:0) ein nicht erwarteter Erfolg. Das Tor des Tages erzielte Franziska Falcke in der 27. Minute bei einem Konterangriff. Direkt nach Anpfiff starteten die Hamburgerinnen ihren Sturmlauf auf das Düsseldorfer Tor. Trotz klarster Chancen gelang es den Hanseatinnen aber nicht die weiße Kugel im Tor der Gastgeberinnen unterzubringen. Den größten Anteil hatte daran DHC-Keeperin Nina Baumeister, die einen Glanztag erwischt hatte und die gegnerischen Angreiferinnen mit ihren Paraden zur Verzweiflung brachte. Drei Minuten vor dem Ende versuchte es Hamburg noch mit einer elften Feldspielerin für den Torwart. Auch das half nicht, genau so wenig wie acht Strafecken. DHC-Trainer Tom Wegner war natürlich glücklich, als er sagte: „Wir haben gekämpft bis zum Schluss und mit einer super Teamleistung gewonnen. Natürlich war auch ein bisschen Glück dabei“. UHC-Trainer Kais al Saadi war hingegen nach dem Spiel völlig bedient und meinte: „Wir haben unglaublich schlecht gespielt. Gerade in der ersten Spielhälfte haben wir uns wie Anfänger angestellt. Die Qualität war einfach nicht gut genug..Darüber wird noch zu reden sein.“ Der Club an der Alster aus Hamburg war dann am Sonntag der Gegner und kam als Tabellenführer mit der Empfehlung eines 2:0-Vortagserfolges bei SW Neuss an den Seestern. Die Gäste wurden der Favoritenrolle gerecht und bezwangen die Oberkasselerinnen mit 4:2 (3:0). Es war ausgerechnet die ehemalige Düsseldorferin Christina Schütze in Reihen der Alsteranerinnen, die mit ihren Treffern zum 1:0 (7) und 2:0 (21.) wesentlichen Anteil an der Niederlage des DHC hatte. Drei Minuten vor der Pause fiel das 0:3 durch Lisa Parada. Der DHC hatte es bis zu diesem Zeitpunkt nicht verstanden seine wenigen vorhandenen Chancen zu nutzen. Nach dem Seitenwechsel konnte Wegners Mannschaft nachlegen und Greta Gerke (37.) traf zum 1:3 und die Oberkasselerinnen wurden stärker. In dieser Phase bewies Alster Stärke und erhöhte fünf Minuten später auf 4:1 durch Katharina Scholz. Der DHC konterte und weitere sieben Minuten später war Wibke Schürmann zum 2:4 erfolgreich. Zwar erspielten sich die DHC-erinnen noch einige Chancen, konnten diese aber nicht nutzen und blieben auch bei drei Strafecken erfolglos. Wegner sah das Positive der zweiten Halbzeit und sagte: „Da haben wir nochmal gezeigt, was möglich ist. So möchte ich das Team in den nächsten Spielen gegen Köln und Essen sehen. Dann punkten wir da auch, um den Anschluss ans Mittelfeld zu halten. Durch die starke erste Hälfte des Gegners geht Alsters Sieg auch absolut in Ordnung“.

II. Herren
Nach den ersten fünf Spielen der Feldsaison 2011/2012 belegen die II. Herren des Düsseldorfer HC in der Hockeyoberliga, wie bei Ende der letzten Saison, den dritten Tabellenplatz. Bei der Bundesligareserve der Oberkasseler ist, wie der frühere Trainer der Bundesligamannschaft Volker Fried, der sich jetzt wieder Rot-Weiß Köln angeschlossen hat, sein Nachfolger bei den Bundesligaherren, Ulrich Bergmann im Einsatz. Nach der 0:4-Auftaktniederlage gegen RTHC Leverkusen, das auch schon bessere Zeiten gesehen hatte, fuhr die Mannschaft vom Seestern zwei Siege ein. Der Viersener HTC wurde 3:2 geschlagen und Schwarz-Weiß Köln sogar mit 7:1 abgefertigt. Dann kamen die Spiele, die nur jeweils einen Punkt einbrachten. Am 3. Oktober musste das Team bei der Bundesligareserve des Crefelder HTC antreten. Das Spiel endete 2:2. Es war ein enges und spannendes Spiel gegen einen der Aufstiegskandidaten. Nachdem der erste Ansturm der Krefelder mit viel Kampf überstanden war, kamen die Oberkasseler nach 10 Minuten langsam ins Spiel und einen Fehler in der Krefelder Abwehr nutzte Ben Kocak zur 1:0-Führung. Zwei grüne Karten (Zeitstrafen von zwei Minuten, jeweils eine auf beiden Seiten) brachten etwas Unruhe ins Spiel. In der zweiten Hälfte ging es mit Volldampf weiter. Es war aber trotzdem die beste Phase des DHC, die dieser aber nicht nutzte. Krefeld machte es bedeutend besser und ging durch zwei Tore mit 2:1 in Führung. Umstellungen in der Mannschaft, um den Angriff zu stärken, machten sich bezahlt, denn Johannes Roos konnte kurz vor Schluss zum 2:2 ausgleichen. Vorgestern kam es zum Wiedersehen mit Volker Fried, der beim Gast von RW Köln III auflief. Dadurch kam es auch zum Duell Ex-Trainer Fried gegen amtierenden Trainer Bergmann. Das Spiel konnte jedoch keinen Sieger ermitteln, denn nach spannenden 70 Minuten trennten sich die Mannschafen mit 1:1 (0:0). Damit festigte das Team um Mannschaftsführer Andreas Roos den dritten Tabellenplatz mit acht Punkten aus fünf Spielen. Im ersten Spielabschnitt sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit einer Chancenmehrheit der Oberkasseler. Im zweiten Spielabschnitt dominierte der DHC das Spiel, aber Köln schaffte es einen gefährlichen Konter zum 0:1 zu verwandeln. Zehn Minuten vor dem Ende schaffte Ulrich Bergmann durch einen 7-Meter noch den Ausgleich. „Wir hätten gewinnen müssen. In der kommenden Woche müssen wir unbedingt an unserer Chancenverwertung arbeiten“, ärgerte sich Roos.
Die Mannschaft Julian Wälzholz (TW), Marcus Schauseil, Johannes Roos, Florian Francken, Tobias Bergander, Ben Kocak, Robert Gebelhoff, Felix Degen, Andreas Roos, Tobias Wicken, Ulrich Bergmann, Dominik Dohmen, Kristopher Schrader und Viktor Lindner

III. Damen
Die dritte Damenmannschaft des DHC bleibt in der 1. Verbandsliga weiterhin als einziges Team ohne Niederlage; liegt aber „nur auf Platz drei in der Tabelle“. Das Team um die ehemalige Bundesligaspielerin Nina Esser geb. Hartkopf kam allerdings im dritten Saisonspiel erneut nicht über ein 1:1-Remis gegen den CSV Krefeld hinaus. Zum Saisonauftakt siegten die Oberkasselerinnen gegen den Aufstiegsaspiranten THC Mettmann mit 2:0. Am zweiten Spieltag gegen den Rheydter SV trennten sich die Mannschaften torlos. Am Sonntag beim CSV reichte es aber nach einer guten Leistung erneut nur zum Remis. „Wir haben gut gespielt uns aber nicht mit einem Sieg belohnt“, sagte Esser. Für die III. Damen beginnt nun die Vorbereitung auf die neue Hallensaison. Die Zielsetzung ist auch schon klar. „Wir wollen in der 1. Verbandsliga natürlich wieder oben mitspielen. Das tun wir ja seit unserem Aufstieg im Jahr 2004“, ist die einhellige Meinung der Mannschaft.

DHC-Jugend
Am kommenden Wochenende nehmen drei von sechs gestarteten Jugendmannschaften des Düsseldorfer Hockey-Clubs an der Zwischenrunde zur Deutschen Feldhockeymeisterschaft teil. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als dies nur zwei Teams schafften und zwar die Mädchen A und Knaben A. Beide Teams zogen in die Endrunde ein und erreichten die Vizemeisterschaft (Mädchen A) und den dritten Platz (Knaben A). In diesem Jahr hat sich als Topteam die weibliche Jugend B qualifiziert, die sogar die Westdeutsche Meisterschaft errang. Dadurch darf der DHC die Deutsche Zwischenrunde am Wochenende auf der eigenen Anlage ausrichten. Das Team von Trainer Tom Wegner siegte im Endspiel um die WHV-Meisterschaft gegen Club Raffelberg mit 6:3.Wegner glaubt an den Einzug in die Endrunde und sagt: "Wir haben als Westdeutscher Meister gute Chancen die Endrunde zu erreichen, was selbstverständlich auch unser Ziel ist". Im ersten Spiel am Samstag um 11.30 Uhr Uhr geht es gegen den Bayrischen Vizemeister, SB DJK Rosenheim. Rosenheim ist knapp an der Meisterschaft in Bayern vorbeigeschrammt, denn die Mannschaft musste sich im Endspiel nur knapp mit 1:2 in der Verlängerung dem TuS Obermenzing geschlagen geben. Im Falle eines Sieges treffen die jungen Oberkasselerinnen dann im Match um den Einzug in die Deutsche Endrunde auf den Sieger der Begegnung Eintracht Braunschweig gegen Großflottbecker THGC Hamburg. Ebenfalls gute Chancen auf den Einzug in die Deutsche Endrunde haben die Knaben A. Die Jungs von Trainer Karol Podzorski hatten zwar im Endspiel um die WHV-Meisterschaft gegen Uhlenhorst Mülheim mit 2:6 das Nachsehen, reisen aber dennoch optimistisch zum HC Rot Weiß München. Spielbeginn ist am Samstag um 13 Uhr. „Als Westvertreter muss das Ziel immer das Erreichen der Endrunde sein, also zu den Top vier Mannschaften in Deutschland zu gehören. Wir haben auch im Endspiel gegen Mülheim sehr gut die erste Spielhälfte mitgehalten, aber dann kam ein Einbruch und die Niederlage war dadurch nicht zu vermeiden. Im ersten Spiel ist Gastgeber und Bayernmeister Rot Weiß der Gegner. RW hat eine gute Mannschaft, aber wir sind in der Breite besser aufgestellt", sagt Podzoski. Bei einem Sieg ist am Sonntag der Sieger des Spiels zwischen Stuttgarter Kickers und TG Frankenthal der Gegner. Neben der besseren technischen Ausbildung sieht der Trainer einen weiteren Vorteil darin, dass der Westen mehr Teams in dieser Altersklasse hat und somit einen besseren Spielbetrieb aufweist. " In diesem Alter wollen die Kinder viel spielen und probieren, dass ist unser absoluter Vorteil im Westen", fügt Podzorski hinzu. Als Westvierter ist die weibliche Jugend A über eine separate Vorrunde in die Zwischenrunde eingezogen und hätte nur Außenseiterchancen die Zwischenrunde siegreich zu überstehen. Da einzelne Spielerinnen vorrangig bei der jüngeren Mannschaft, der weiblichen Jugend B, im Einsatz sind, haben die Oberkasseler auf die Teilnahme an der Zwischenrunde verzichtet. Beim DHC Hannover gibt es gleiche Konstellation nur in umgekehrter Richtung.

Mädchen A III
Anlässlich der Bundesligaspiele der Damen und Herren des DHC gegen UHC Hamburg war aus Hamburg auch der weibliche Nachwuchs in Form einer Mädchen A-Mannschaft an den Rhein gekommen. Das gelang trotz der Herbstferien in Hamburg. Dreimal traten die Mannschaften gegeneinander an und das auf drei unterschiedlichen Terrains. Es wurde nämlich auf Großfeld, Dreiviertefeld und in der Halle gespielt. Die Ergebnisse spielten dabei eine untergeordnete Rolle. Es bleibt nur festzuhalten, dass der DHC auf dem Feld erfolgreich war und die Hamburgerinnen in der Halle als Siegerinnen vom Platz gingen.

Weibliche Jugend B Westdeutscher Meister
In vier Altersgruppen sowohl im weiblichen als auch männlichen Bereich werden im Hockey Westdeutsche Meisterschaften ausgespielt, und es ist inzwischen drei Jahre her, dass ein Team des Düsseldorfer Hockey-Club zu Meisterehren kam. Das waren 2008 die Mädchen B mit Trainer Akim Bouchouchi und Betreuerin Susanne Flacke. Am Wochenende sorgte die weibliche Jugend B dafür, dass der Trophäenschrank des DHC um eine WHV-Meisterurkunde reicher ist. Acht Spielerinnen und die Betreuerin aus dem Meisterjahr 2008 gehören auch in diesem Jahr zu der Meistermannschaft, die jetzt von Tom Wegner und Franziska Unzeitig trainiert wird. Der Mannschaft gelang im Endspiel gegen den Club Raffelberg ein 5:2 (3:0)-Erfolg und richtet am 15./16. Oktober die Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft auf der eigenen Anlage aus. Die Saison begann für die das Trainergespann nach Maß, denn die Mannschaft spazierte durch die Vorrunde von Sieg zu Sieg. Bis zum letzen Vorrundenspiel gegen Club Raffelberg um den Gruppensieg gelangen den Oberkasselerinnen Erfolge gegen Gladbacher HTC (6:0), DSC 99 (7:0), RTHC Leverkusen (4:0), RW Bergisch Gladbach (6:0), HC Essen (5:1), BW Köln (9:2), RW Köln (5:1) und Uhlenhorst Mülheim (2:1). Im letzen Vorrundenspiel zwischen den beiden ungeschlagenen Teams des DHC und Club Raffelberg konnten die Duisburgerinnen mit 6:3 gewinnen und belegten damit den ersten Tabellenplatz. Der DHC hingegen musste sich mit Platz zwei begnügen und hatte mit Uhlenhorst Mülheim im Halbfinale um die Westdeutsche Meisterschaft den Tabellenfritten der Vorrunde als Gegner. Bei der Endrunde am Wochenende standen sich in Duisburg im Halbfinale zunächst Club Raffelberg und RTHC Leverkusen gegenüber. Die Leverkusenerinnen hatten keine Chance gegen den Ausrichter der Endrunde und gingen mit 0:6 unter. Das zweite Halbfinale versprach Spannung, denn im Vorrundenspiel ging es knapp zu. Die jungen Oberkasselerinnen begannen sehr druckvoll und konnten durch Lisa Marie Schütze bereits nach sechs Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Zehn Minuten vor dem Ende sorgte Charlotte Wilm für die Vorentscheidung, als sie zum 2:0 traf. Drei Minuten vor Abpfiff konnte Uhlenhorst zwar noch verkürzen, aber der Sieg war dem DHC nicht mehr zu nehmen..Im Finale standen sich dann, wie im letzten Vorrundenspiel, Club Raffelberg und der DHC gegenüber. Mit dem 5:2 (3:0)-Sieg gelang nicht nur eine eindrucksvolle Revanche für die Vorrundenniederlage, sondern gleichzeitig bedeutete der Sieg die Westdeutsche Meisterschaft. Der DHC begann wieder stark, und Lena Speier brachte ihr Team bereits nach neun Minuten in Führung. Charlotte Wilm erhöhte in der 16. Minute auf 2:0 und zehn Minuten vor der Pause konnte Franziska Nowak den Vorsprung sogar auf 3:0 ausbauen. Nach dem Seitenwechsel dominierten die in rot gekleideten Oberkasselerinnen weiter das Spiel. Der Erfolg blieb auch nicht aus, denn Charlotte Veitner und Isabell Maas sorgten bereits in den ersten fünf Minuten nach der Pause mit ihren Treffern für die Entscheidung und eine sichere 5:0-Führung. In den letzen sechs Spielminuten konnte Raffelberg durch einen Doppelschlag noch einmal verkürzen. Der Titel war aber dem DHC nicht mehr streitig machen. „ Wir haben eine sehr konzentrierte und gute Leistung gezeigt und uns mit dem Titel belohnt“, sagte Wegner. Bei der Zwischenrunde am 15./16. Oktober ist zunächst der Nürnberger HTC der Gegner des DHC. Das zweite Spiel bestreiten der DHC Hannover und der Großflottbecker THC.
Der Westdeutsche Meister sind Alina Lindemann, Greta Nauck, Carla Bender, Ellisa Gräve, Isabell Maas, Janne Drechshage, Caroline Rutz, Victoria Kammerinke (TW), Lena Speier, Lil-Sophie Achterwinter, Mara Bongen, Franziska Nowack, Elisabeth Engler, Charlotte Veitner, Charlotte Wilm und Lisa-Marie Schütze
Trainer: Tom Wegner und Co-Trainer: Franziska Unzeitig, Betreuung Susanne Flacke

Knaben A
Auch die Knaben A des DHC haben sich für die Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Bei der Endrunde um die Westdeutsche Meisterschaft am letzten Wochenende holte die Mannschaft von Trainer Karol Podzorski den Vizetitel und die Berechtigung zur Teilnahme an der Deutschen Zwischenrunde. Die Oberkasseler belegten in der Vorrunde ungeschlagen den ersten Tabellenplatz in ihrer Gruppe und trafen am Samstag im Halbfinale um die WHV-Meisterschaft auf den Rheydter SV. Nach einer soliden Leistung siegten der DHC mit 4:0 (2:0). Am Sonntag war der ewige Rivale in Westdeutschland im männlichen Jugendbereich, HTC Uhlenhorst Mülheim der Gegner. Am Ende holte sich Mülheim mit einem 6:2 (1:1) verdient die Meisternadel. In der ersten Spielhälfte sahen 70 mitgereiste DHC-Fans eine ausgeglichene Partie und ein leistungsgerechtes 1:1. Nach dem Seitenwechsel verlor Podzorskis Team komplett den Faden und kam am Ende mit 2:6 unter die Räder. Überragender Mann auf Seiten der Oberkasseler war Torhüter Kilian Potthoff, der in der zweiten Spielhälfte durch Glanzparaden eine höhere Niederlage verhinderte. In der Deutschen Zwischenrunde am 15/16.10. muss der DHC nach München. Gegner ist dort Ausrichter Rot-Weiß. Bei einem Sieg wäre der nächste Gegner dann Stuttgarter Kickers oder DHC Hannover.

Knaben B
Die Knaben B des Düsseldorfer Hockey-Club haben die Westdeutsche Vizemeisterschaft an den Seestern geholt. Die Mannschaft von Trainer Karol Podzorski musste erst im Endspiel die erste Saisonniederlage einstecken und unterlag HTC Uhlenhorst Mülheim unglücklich mit 2:6. Die Vorrunde beendete das Podzorskis Team mit 18 Punkten aus sechs Spielen und besiegte dabei Rot Weiß Köln (4:1), DSD (6:0), RTHC Leverkusen (6:2), Gladbacher HTC (10:1), CHTC Krefeld (2:0) und ETuF Essen (5:3). Im Halbfinale ging es dann gegen den Zweitplatzierten der anderen Vorrundengruppe, den Kahlenberger HTC, um den Einzug ins Endspiel. Die Oberkasseler begannen stark und Laurens Halfmann und Nicolas Teller konnten den DHC bereits nach 15 Minuten mit 2:0 in Führung schießen. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang den Kahlenbergern der Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel kam Kahlenberg hoch motiviert aus der Kabine und schaffte schnell den Ausgleich. Danach häuften sich die Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Der DHC hatte am Ende aber das Glück auf seiner Seite, denn Nicolas Teller sicherte 20 Sekunden vor dem Ende mit seinem Treffer zum 3:2 den Einzug ins Endspiel. Im Endspiel kam es zum Dauerbrenner der letzten Jahre bei den Endspielen in dieser Altersklasse, denn Uhlenhorst Mülheim war der gewohnte Gegner. In der letzten Feldsaison unterlagen die Oberkasseler erst im 7-Meterschießen.Daeshalb war Revanche angesagt.
Mülheim hatte den besseren Start und ging nach acht Minuten durch einen Doppelschlag mit 2:0 in Führung. Laurenz Halfmann glückte kurz vor dem Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer erzielen. Nach dem Seitenwechsel machte Podzorskis Team mehr Druck und bestimmte in den ersten 15 Minuten das Spiel Der Erfolg blieb nicht aus, denn Masi Pfandt konnte den Ausgleich erzielen. Mülheim nahm daraufhin eine Auszeit. Mülheims Trainer, Robert Imdahl, der auch schon in Diensten des DHC stand, fand für seine Mannschaft die richtigen Worte, denn beim DHC war plötzlich der Spielfluss verschwunden. Mülheim nutzte die Schwäche seines Gegners gnadenlos aus und zog auf 6:2 davon und sicherte sich dadurch den Meistertitel.„Der Mülheimer Sieg ging in Ordnung, allerdings nicht in der Höhe“, sagte Podzorski. In der Hallensaison will der DHC endlich wieder einen Westdeutschen Meistertitel holen und Betreuerin Sandra Pfandt gibt sich optimistisch : „Wir wissen doch alle, alle guten Dinge sind drei, und in der Hallensaison werden wir alles daran setzen, die Mülheimer um den Titel zubringen“.
Die Mannschaft Jan Hendrikx, Julius Zetzsche, Linus Müller, Laurens Halfmann, Masi Pfandt, Nicolas Teller, Ben Kramer, Max Reeker, Albrecht Seyfarth, Felix Heusgen

Damen 1. Bundesliga
Mit zwei Niederlagen kehrten am Sonntagabend die Bundesligadamen des DHC von ihrer Auswärtsreise nach Oberkassel zurück Das Team von Trainer Tom Wegner war am Samstag beim Berliner HC zu Gast. Nach zuletzt vier Niederlagen hatte sich das Team für das Wochenende viel vorgenommen, denn nach dem Auftaktsieg gegen Rüsselsheim folgten gegen den Münchener SC und den beiden Mannheimer Mannschaften sowie Schwarz Weiß Neuss vier Niederlagen. In Berlin präsentierten sich die Oberkasseler von Beginn an gut aufgestellt, taktisch sicher und angriffslustig, mussten aber eine 1:3 (0:2)-Niederlage hinnehmen, denn Mieketine Hayn auf Seiten des Gastgebers hatte aber etwas gegen den zweiten DHC- Sieg und schoss die Berlinerinnen in der ersten Halbzeit auf die Siegerstraße, denn ihre Treffer in der 5. und 28. Minute sorgten für die 2:0 Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der DHC das Tempo auf den BHC und kam durch Sabine Markert 15 Minuten vor dem Ende zum hochverdienten Anschlusstreffer. Die Oberkasselerinnen dominierten nun das Spiel, konnten aber aus ihren zahlreichen hochkarätigen Chancen keinen Nutzen ziehen. Nationalspielerinn Natasha Keller sorgte drei Minuten vor dem Ende mit dem 3:1 für den Schlusspunkt. „Wir haben heute sehr gut gespielt und hätten aufgrund der Chancen gewinnen müssen“, analysierte ein enttäuschter Trainer das Spiel. Am Sonntag bei der punktgleichen Mannschaft von Klipper Hamburg musste der DHC eine peinliche 0:5 (0:2)-Schlappe hinnehmen. In einem schwachen Bundesligaspiel ging Klipper bereits mit seiner ersten Torchance einer Strafecke in Führung, wobei Torhüterin Nina Baumeister nicht sonderlich gut aussah. Zehn Minuten vor dem Seitenwechsel verwandelte Karlshaus die zweite Strafecke zur 2:0 Führung der Hamburgerinnen, erneut sah die Eckenabwehr der Düsseldorferinnen nicht gut aus. Doch trotz 0:2- Rückstand blieb Trainer Wegner seiner Linie treu und konzentrierte sich weiterhin auf die Defensive. Nach dem Seitenwechsel richtete er sein Team etwas offensiver aus. Das war der Anfang vom Ende , denn in der 38. Minute fiel das 0:3 aus Düsseldorfer Sicht. Damit war der Widerstand gebrochen und zwei weitere Tore für die Hamburgerinnen waren die Folge.

Herren 1. Bundesliga
Den Hockeyherren des DHC erging es bei den zwei Auswärtsspielen in der Bundesliga, wie den Damen, denn sie kehrten mit zwei Niederlagen im Gepäck von ihrer Berlinreise zurück. Das Team von Ulrich Bergmann bleibt somit auswärts weiterhin ohne Punktgewinn. „Das ist natürlich bitter, besonders wo wir in den letzen drei Spielen nur ein Gegentor bekommen haben und nun auswärts wieder 11 Treffer kassiert haben“, sagte der Trainer. Am Samstag waren die Oberkasseler zu Gast beim Berliner HC und gingen mit 0:6 unter. Die Berliner wirkten agiler und spritziger als die Oberkasseler. DHC-Torhüter Alexander Wilms bot trotz der sechs Gegentreffer eine überragende Leistung und hatte großen Anteil daran, dass dieses Spiel nicht noch deutlicher verloren wurde. Am Sonntag ging es zu Blau Weiß Berlin. Trainer Bergmann hatte dieses Spiel als „Sechs-Punkte-Spiel“ deklariert, da Blau-Weiss einer der Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg ist. Am Ende wurde durch die 3:5 (0:3)-Niederlage nichts aus einem Punktgewinn. Erst in der zweiten Spielhälfte zeigten die Oberkasseler, dass sie das Hockeyspielen nicht verlernt haben. Berlin wirkte in den ersten 35 Minuten konzentrierter und führte zurecht mit 3:0. Nach der Pause wirkten die DHCer vom Trainer wachgerüttelt, aber Berlin erhöhte zunächst auf 4:0. Maximilian Schröter verkürzte 20 Minuten vor dem Ende auf 1:4 und nur zwei Minuten später war es Yannick Schöwe der den DHC durch seinen Treffer wieder hoffen ließ. Joseph Bartholomew brachte den DHC neun Minuten vor dem Ende noch auf 3:4 durch eine Strafecke heran, aber drei Minuten vor dem Ende sorgte Berlin für die 5:3 Entscheidung. „Wir haben nicht gut gespielt, doch das Team hat Moral bewiesen und sich trotz des 0:4 nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Siege für Berlin gehen vollkommen in Ordnung“, sagte Mannschaftsbetreuer Michael Bergander. Am kommenden Wochenende geht es für die Oberkasseler zu Hause gegen den Meister und aktuell Tabellenletzen Club an der Alster und UHC Hamburg. „Beide Teams sind bislang nicht gut in die Saison gestartet, dennoch sind wir klarer Außenseiter für die beiden Spiele“, sagt Bergmann.

Bambini
Für die kleinsten Hockeyspielerinnen des DHC, die Bambini (Jahrgang 2005), ging die Feldsaison mit einem Turnier auf der Anlage des Viersener THC zu Ende. Zeitgleich mussten zwei Mannschaften des DHC gegen zunächst gegen zwei Mannschaften von GW Wuppertal antreten. Mit einem 5:3-Erfolg und einem 1:1-Remis begann das Turnier vielversprechend. Im zweiten Match stand dem DHC dann der Nachbar von der rechten Rheinseite, DSD, gegenüber. Es gin pari aus, denn einem 5:1-Erfolg stand eine 0:4-Niederlage gegenüber.
Die Tore schossen Friederike Heusgen (9), Fine Breede und Marlene Schürholz (je 1). Außerdem waren Jo und Malu Berning, Paulina Fournell, Lina Hartkopf, Friederike Heusgen, Manuela Hofmeister, Johanna Kranz und Julia Stern-Eilers.

C-Knaben des DHC verpassen Endrunde
Beide Teams der C-Knaben des DHC haben am Sonntag den Einzug in die Endrunde verpasst. Die 2002er Knaben mit Trainerin Sabine Markert verloren ihr Auftaktspiel beim Gastgeber DSD in Grafenberg mit 0:2 und gewannen gegen das DHC 3-Team mit 3:0 (3maliger Torschütze Magnus Esser). Im letzten Spiel des Tages gegen den Crefelder HTC mussten die Oberkassler nun gewinnen, erreichten aber nur ein 0:0 Unentschieden.
Die 2001/2002er Knaben des DHC 3-Teams (Co-Trainer Max Roth) verloren auch ihre beiden restlichen Spiele gegen die Krefelder mit 1:3 (Torschütze Paul Leo Drösser) und gegen den DSD mit 2:4 (2maliger Torschütze Julius Fingerhut). Damit sind beide DHC-Teams ausgeschieden, der DSD und der CHTC ziehen in die Endrunde um die Westdeutsche Meisterschaft ein.

2. Herren
Die zweite Herrenmannschaft des DHC konnte im dritten Oberligaspiel den zweiten Sieg verbuchen. Das Team von Mannschaftsführer Andreas Roos siegte zu Hause gegen die Zweitligareserve von Schwarz Weiß Köln mit 7:1 (4:0). „Jens Giese brachte die Oberkasseler durch ein Doppelpack nach zehn Minuten bereits mit 2:0 in Führung. Felix Degen erhöhte kurz darauf auf 3:0, bevor Ulrich Bergmann eine Strafecke vor der Pause zur 4:0 Pausenführung verwandelte. Nach dem Seitenwechsel nutzte Köln eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Oberkasseler und verkürzte auf 4:1 bis Marcus Schauseil, Felix Degen und erneut Jens Giese den 7:1 Endstand perfekt machten. „Wir haben heute gut gespielt, hatten aber auch die optimale Mannschaft zur Verfügung. Wir bleiben aber bescheiden, denn unser Ziel bleibt nach wie vor der Klassenerhalt“, erklärte Roos den Sieg. Die siegreiche Mannschaft Julian Wälzholz (TW), Felix Degen, Marcus Schauseil, Johannes Roos, Robert Gebelhoff, Tobias Bergander, Ben Kocak, Jens Giese, Marius Dohmen, Julian Brues, Ulrich Bergmann, Kristopher Schrader, Viktor Lindner und Andreas Roos.

Herren 1. Bundesliga
Der neuseeländische Nationalspieler in den Reihen des Düsseldorfer HC, Joseph Bartholomew, war der Matchwinner beim Nachbarschaftsderby in der 1. Hockeybundesliga gegen Schwarz-Weiß Neuss. Beim knappen, aber verdienten 2:1 (0:1)-Erfolg am Seestern holte er mit zwei verwandelten Strafecken in den letzten Minuten die berühmten drei Punkte und sorgte dafür, dass die Oberkasseler in der Tabelle auf Rang sechs vorrücken konnten. Nur etwa 270 Zuschauer wollten das Derby bei strahlendem Sonnenschein sehen. In der ausgeglichenen ersten Spielhälfte hatte Neuss nur den Vorteil von zwei Strafecken, die deren Spezialist, Patric Lunau-Mierke, auch in der 7. Minute zum 1:0 nutzte. Nach dem Seitenwechsel übernahm Düsseldorf die Kontrolle und drückte auf den Ausgleich. Neuss stand zwar anfänglich defensiv ganz gut, brauchte aber auch etwas Glück, um die knappe Führung zu verteidigen, denn in der 39. Minute rettete für Schwarz-Weiß erstmalig bei einer Strafecke des DHC das Aluminium. Auch zwei weitere Strafecken des DHC trafen nicht ihr Ziel. Die Gäste hatten dann in der 45. Minute noch zwei Chancen, die aber keinen Erfolg brachten. Die Mannschaft von Trainer Ulrich Bergmann machte es kurz darauf aber auch noch nicht besser. Sechs Minuten vor dem Ende kam dann der Glanzauftritt des Neuseeländers. Seine Strafecke landete im oberen Winkel zum längst verdienten Ausgleich. Als Neuss zwei Minuten später eine Strafecke hoch neben das Tor setzte, hatten sich die Akteure auf Seiten von Bergmanns Team noch nicht mit einem Remis abgefunden, denn Bartholomew verwandelte seine nächste Strafecke zum verdienten Sieg. Bergmann wirkte beim abschließenden Interview sehr gelöst und sagte: „Wir haben in der ersten Hälfte einfach zu wenig Aufwand betrieben, deswegen lagen wir zur Pause mit 0:1 zurück. Nach dem Seitenwechsel hatten wir die besseren und auch deutlich mehr Torchancen. So haben wir uns den Sieg auch verdient“. Sein Kontrahent auf Neusser Seite, Andreas Bauch, wie Bergmann ein ehemaliger Spieler des THC Mettmann sah das genauso und meinte: „Das Ergebnis geht völlig in Ordnung. Der DHC war die bessere Mannschaft. Meine Mannschaft ist überhaupt nicht ins Spiel gekommen.“

Damen 1. Bundesliga
Den Saisonstart der Hockeydamen des DHC in der 1. Bundesliga vor zwei Wochen konnte man mit dem 2:1-Sieg in Rüsselsheim und der knappen 2:3-Niederlage beim Münchener SC noch als gelungen bezeichnen. Danach ging es aber bergab mit den zwei Niederlagen vor einer Woche zu Hause gegen den Mannheimer HC und THC Mettmann. Am Samstag beim Nachbarschaftsduell mit Schwarz-Weiß Neuss mussten die Oberkasselerinnen zu Hause eine empfindliche 1:6 (0:2)-Niederlage hinnehmen. Die überragende Spielerin auf dem Feld war die Neusserin Theresa Laubenstein, die alleine fünf der sechs Treffer erzielte. Luisa Steindor, eine der Neusser Spielerinnen aus dem Nationalmannschaftskader sagte nach Spielschluss: „ Wir freuen uns mit Theresa über ihre fünf Treffer ganz besonders, da sie in den Spielen davor ein wenig Ladehemmung hatte“. Die Niederlage der Gastgeberinnen deutete sich bereits frühzeitig an, denn Neuss übernahm direkt nach Anpfiff das Kommando und ließ den DHC nicht zur Entfaltung kommen. Bereits nach zwei Minuten begann der Torreigen der Schwarz-Weißen, als bei einer Strafecke die DHC-Abwehr die Kugel nicht aus der Gefahrenzone brachte. Erst in der 51. Minute, als Neuss bereits 5:0 führte, kamen die Oberkasselerinnen durch eine platzierte argentinische Rückhand von Greta Gerke zum Ehrentreffer. Tom Wegner, der Trainer der unterlegenen Mannschaft fand nach Spielschluss die richtige Erklärung für die Niederlage mit den Worten: „Durch das frühe Gegentor sind wir natürlich nicht besser geworden. Wir haben danach gegen eine gut organisierte und eingespielte Neusser Mannschaft nicht mehr dagegen gehalten, und dann bekommt man auch schon mal eine solche Packung. Wir müssen beim nächsten Spiel vom Kampf her mehr Einsatz zeigen, sonst handeln wir uns wieder eine Niederlage ein“.

Damen 1. Bundesliga
Zwei Spiele und zwei Niederlagen; so hatten sich die Hockeybundesligadamen des Düsseldorfer HC ihre Heimpremiere nicht vorgestellt. Mit drei Punkten aus den ersten zwei Auswärtsspielen waren die Oberkasselerinnen mit viel Euphorie in dieses Wochenende gegangen. Den ersten Dämpfer erhielt die Mannschaft der Trainer Tom Wegner und Carsten Borstel bereits am Samstag. Mit 1:4 (1:3) mussten sie gegen den Mannheimer HC eine empfindliche Niederlage hinnehmen und aus der Revanche für die 1:6-Niederlage in der letzten Saison wurde nichts. Durch Torjägerin Greta Gerke war der DHC in der 14. Minute noch in Führung gegangen. Dann war aber der Faden gerissen und Mannheim setzte die Oberkasselerinnen mit ihrem Tempospiel mächtig unter Druck. Besonders bei Kontern waren die Damen aus der Kurpfalz nicht zu bremsen und erzielten dabei ihre vier Treffer. .Bereits zur Pause war das Spiel entschieden, denn Mannheim ließ in der Folge nicht mehr viel anbrennen. Der MHC kontrollierte das Geschehen und brachte den Sieg sicher nach Hause. Acht Minuten vor dem Ende hätte der DHC doch noch durch einen Siebenmeter herankommen können, aber Sabine Markert verschoss. Da zollte sogar der DHC-Coach dem Gegner Lob als er sagte: „So ein Tempo habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen. Die Geschwindigkeit und Kaltschnäuzigkeit war wirklich beeindruckend“. Gegen Aufsteiger TSV Mannheim hatte sich der DHC für das Spiel am Sonntag viel vorgenommen. Von Beginn an entwickelte sich eine offene Partie zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Wie am Tag zuvor gelang dem DHC die Führung. Wibke Schürmann war in der 22. Minute erfolgreich, aber trotzdem mussten die Oberkasselerinnen eine unglückliche 1:2 (1:0)-Niederlage hinnehmen. Das Pech war auf Seiten des DHC, denn Torjägerin Greta Gerke, die immer für Unruhe in der Abwehr des Gegners sorgte, wurde noch vor der Pause von der Kugel an der Stirn getroffen und fiel für den Rest des Spiels aus. Erst 15 Minuten nach dem Seitenwechsel konnte Mannheim den ersten Treffer durch Laura Kandt erzielen, nachdem die Abwehr des DHC die Kugel nicht aus der Gefahrenzone befördern konnte. Eine Zeitstrafe für Lisa Gossens elf Minuten vor dem Ende sah den DHC dann zusätzlich in Unterzahl. Bis zum Ende wäre das Remis leistungsgerecht gewesen, aber mit der neunten Strafecke in der Nachspielzeit kamen die Gäste zum glücklichen Erfolg. Wegner war nach dem Spiel natürlich enttäuscht und meinte: „Nach der Verletzung von Greta mussten wir umstellen und auch die Wechsel anders organisieren. Heute war alles gegen uns“.

2. Damen
Die 2. Damen des DHC hatten nach ihrem Abstieg aus der Regionalliga in die Oberliga vor einer Woche beim 0:4 bei HC Essen 99 einen schlechten Saisonstart. Im ersten Heimspielder Saison sollte und konnte es nur besser werden. Am Sontag war Aufsteiger THC Münster zu Gast am Seestern. Nach 70 spannenden Minuten konnten die Oberkasselerinnen mit 2:1 (1:0) einen verdienten Sieg feiern und rutschten damit in das Mittelfeld der Tabelle. Aushilfscoach Katja Weingartz, eine frühere Bundesligaspielerin und DHC-Eigengewächs mit Abstechern in andere Städte, vertrat Trainerin Julia Müller lautstark und erfolgreich. Nach 15 Minuten hatte Chantal Seliger den DHC in Führung geschossen, die aber die Münsteranerinnen in der 52. Minute ausgleichen konnten. Zehn Minuten vor dem Ende sorgte dann Julia Kreutzer mit ihrem Treffer für die drei Punkte.

2. Herren
Die Herren der Bundesligareserve des DHC haben in ihrem zweiten Saisonspiel ihren ersten Sieg erringen können. Nach der Niederlage zum Auftakt beim Regionalliga-Absteiger RTHC Leverkusen (0:4) ging es gegen den Aufsteiger aus der Verbandsliga, den Viersener THC. Die Mannschaft um Mannschaftsführer Andi Roos siegte nach 0:2 Rückstand am Ende hochverdient mit 3:2 (1:2). Erneut musste Roos sein Team komplett umstellen, und so konnte der Gegner schnell mit 2:0 davonziehen. Herrenbundesligatrainer Ulrich Bergmann erzielte kurz vor dem Seitenwechsel den Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel kamen die Oberkasseler immer besser ins Spiel und Marius Dohmen konnte durch einen Doppelschlag kurz vor dem Ende das Spiel drehen. „Wir haben uns in der zweiten Spielhälfte gesteigert und dadurch heute verdient gewonnen“, sagte Roos.

Knaben B II
Sabine Markert, die Bundesligaspielerin bei den Damen des Düsseldorfer Hockey-Club ist die Trainerin der Knaben B II. Die Mannschaft spielt in der Oberliga des Westdeutschen Hockey-Verbandes, eine Klasse unter der Regionalliga, der höchsten Spielklasse. Bei Saisonbeginn im Frühjahr dieses Jahres hatte Markert ihre Zielvorstellung vorgegeben und das war das Erreichen des Viertelfinales um die WHV-Meisterschaft. Das Ziel wurde auch erreicht. 21 Mannschaften hatten für die Oberliga gemeldet und so wurde die Vorrunde in drei Gruppen ausgespielt. Der DHC hatte mit insgesamt acht Mannschaften die größte Gruppe, Gruppe B, erwischt und belegte am Ende den zweiten Tabellenplatz. Die sieben Spiele wurden ohne Niederlage überstanden und 15 Punkte und ein Torverhältnis von 25:7 hatten die jungen Oberkasseler auf ihrem Konto. Unentschieden gegen Rheydter SV, Bergisch-Gladbach und Crefelder SV verhinderten die Tabellenführung, die sich HTC Schwarz-Weiß Bonn, trotz der 1:3-Niederlage gegen den DHC mit 16 Punkten und einem Torverhältnis von 20:11 eroberte. Die herausragenden Ergebnisse waren natürlich der 10:1-Sieg über die zweite Mannschaft von Rot-Weiß Köln und ein 6:0 gegen RTHC Leverkusen II. Nachbar Schwarz-Weiß Neuss, als Tabellenzweiter der Gruppe C, war am Sonntag am Seestern der Gegner. Unglücklich war das Ergebnis, denn erst das 7-meterschießen beendeten die Träume von Markerts Mannschaft in die Endrunde der letzten vier Mannschaften einzuziehen, denn mit 5:6 nach dem es in der regulären Spielzeit 2:2 (0:2) ausgegangen war, zogen die DHCer den Kürzeren. Nachdem die Neusser in der ersten Hälfte mit 2:0 in Führung gegangen war, drehte der DHC nach dem Wechsel endlich auf und der Ausgleich durch die Tore von Julius Schellhorn zum 1:2 und Henry Goetz zum 2:2 waren mehr als verdient, aber im abschließenden 7-meterschiessen hatten die Oberkasseler wenig Glück. Trainerin Markert trauerte den vergebenen Chancen aus der regulären Spielzeit nach und sagte: „ Wir waren auf jeden Fall in der zweiten Spielhälfte überlegen und haben einmal nur den Innenpfosten getroffen. Die Mannschaft hat eine tolle Saison gespielt und hatte mehr verdient, besonders wenn man berücksichtigt, dass es sich bei Neuss um die erste Mannschaft handelte“. Die Mannschaftsaufstellung Maximilian Höcher (TW), Henry Goetz, Lennart Heinnacher, Yannik Peled, Christopher und Frederic Schmitz-Arenst, Nikolaus Veith, Noah Feldmeyer, Konrad Bender, Albrecht Seyfahrt, Julius Schellhorn und Mark Hummel-Bescansa.

Knaben B III
Die Knaben B III des DHC haben das Halbfinale in der Verbandsliga erreicht. Die Mannschaft von Trainer Karol Podzorski siegte zu Hause gegen die dritte Mannschaft des CHTC Krefeld klar und verdient mit 4:0. In der Vorrunde wurden die Oberkasseler mit 16 Punkten aus sechs Spielen ungeschlagen Gruppensieger und qualifizierten sich fürs Viertelfinale. Im Halbfinale trifft das Team nun am 2. Oktober auf den THC Mettmann. „Unser Team ist gut drauf. Wir haben gute Chancen den Wettbewerb zu gewinnen“ sagte Trainer Podzorski.

Mädchen A
Die Teilnahme am Westdeutschen Halbfinale haben die Mädchen A nach einem schwachen 0:0 bei Rot Weiß Köln verpasst. Das Team von Trainer Akim Bouchouchi war im vorletzten Spiel gegen Köln zum Siegen verdammt, um die letzte Chance auf die Qualifikation zu wahren und mussten zeitgleich auf eine Niederlage von Gladbach gegen HC Essen hoffen. Nach dem Unentschieden und dem Gladbacher Sieg und dem eigenen Remis stehen die Oberkasselerinnen nun auf dem fünften Platz und reisen heute Abend zum Nachholspiel zur Eintracht nach Dortmund. „Wir wollen uns wenigstens in Dortmund mit einem Sieg aus der etwas verkorksten Saison verabschieden“, sagte Bouchouchi.

Bundesligahockey 12.9.11
Das wird auf jeden Fall eine schwere Saison für die Damen und Herren des Düsseldorfer HC in der 1. Hockeybundesliga. Lediglich insgesamt drei Punkte holten die beiden Mannschaften in den Auswärtsspielen am Doppelwochenende und das war das Verdienst der Damen mit dem Trainerduo Tom Wegner und Carsten Borstel. Am Samstag holten sie mit einem 2:1 (1:1)-Erfolg beim beim Rüsselsheimer RK mit ihrem ehemaligen Trainer Benedikt Schmidt-Busse die drei Punkte. Der DHC wirkte im Verlauf des gesamten Spieles zielstrebiger und kam verdient durch die Treffer von Sabine Markerrt (29.) und Katrin Raider (45.) zum Erfolg. Wegner hatte vor dem Spiel nicht unbedingt mit drei Punkten gerechnet: und sagte „Wir haben unser System etwas umgestellt und konnten nicht genau einschätzen, wie das funktionieren würde, aber meine Mannschaft hat die Vorgaben super umgesetzt und bis zum Schluss gekämpft. Natürlich bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, allerdings hätten wir in der ersten Halbzeit mehr aus unseren Chancen machen müssen.“ Am Sonntag beim Münchner SC ließ der DHC allerdings drei Punkte liegen. Bis zur 40. Minute hatten Jana Gerits mit einer Strafecke und Sabine Markert mit einem 7-meter bei der 2:3 (1:0)-Niederlage die Oberkasselerinnen in Führung geschossen. München bewies dann Stärke bei seinen Standartsituationen und kam durch drei von Hannah Krüger verwandelten Strafecken noch zum Erfolg. „Das war nicht nötig und einfach ärgerlich“, kommentierte Wegner die vermeidbare Niederlage.

Zwei bittere Niederlagen mussten dagegen die Herren einstecken und befinden sich bereits im Abstiegskampf. Die neu formierte junge Mannschaft von Trainer Ulrich Bergmann hatte bei der 1:9 (0:4)-Klatsche beim Harvestehuder THC in Hamburg nie die Spur einer Chance und kam erst in der 47. Minute zum Ehrentreffer durch den Schweizer Nationalspieler Manuel Keller zum 1:6. Bergmann war Realist als er nach Spielschluss feststellte: „Wir haben heute hier ganz bitter erfahren, dass wir noch sehr viel investieren müssen, um erfolgreich zu sein. Der HTHC hat in einer anderen Klasse gespielt, meine Spieler waren alle unter ihrer Form und stets einen Schritt zu spät“. Auch am Sonntag beim Crefelder HTC mussten die Oberkasseler mit 1:6 (0:3) eine bittere Niederlage hinnehmen. Zwei unglückliche Gegentreffer in den ersten zehn Minuten brachten den DHC schnell auf die Verliererstraße. Immer wenn der DHC zu einem guten Spiel kam, toppte der CHTC die Leistung der Gäste und erhöhte die Führung und besonders das 0:3 direkt vor der Pause versetzte dem DHC den endgültigen KO. Beim Stand von 0:5 gelang Dominic Giskes 12 Minuten vor dem Ende der Ehrentreffer. DHC-Betreuer Karsten Gadow sah in diesem Spiel eine Leistungssteigerung gegenüber dem Vortag und sagte: „Wir waren heute deutlich besser als noch gestern, aber wir sind mit dieser neu zusammen gestellten Truppe und vor allem nach dem Abgang von Jan Simon noch nicht ganz auf Bundesliga-Niveau angekommen.“

2. Herren
Ohne Spieler aus dem erweiterten Kader der Bundesligaherren musste die 2. Mannschaft des DHC in der Oberliga antreten und unterlag RTHC Leverkusen, dem Regionalligaabsteiger, deutlich mit 0:4 (0:3). Acht Stammspieler musste Mannschaftsführer Andreas Roos ersetzen und nach dem Ausfall des ersten Spielers nach 15 Minuten stand auch kein Auswechselspieler mehr zur Verfügung. Nach dem klaren Pausenrückstand konnten sich die Oberkasseler zwar steigern, aber zu einem Tor reichte es nicht. Zusätzlich erschwerte starker Regen das Spiel, und die Spieler hatten mehr Mühe den Schläger aufgrund der Nässe nicht aus den Händen rutschen zu lassen, als ordentliche Schläge durchzuführen. „Andere Spiele sind bei einer derartigen Witterung abgebrochen worden. Das wäre auch hier nötig gewesen“, befand Roos.

Mädchen B
Die Mädchen B des Düsseldorfer Hockey-Club haben sich in letzer Sekunde für das Halbfinale um die Westdeutsche Meisterschaft am 24. September qualifiziert. Die Mannschaft der Trainer Akim Bouchouchi und Wibke Schürmann siegte am Sonntag gegen Spitzenreiter Club Raffelberg überraschend deutlich mit 6:1 (4:0) und zog damit am letzen Spieltag noch am bisherigen Tabellenzweiten, Gladbacher HTC, vorbei. Schürmann hatte am Samstag noch beim 2:1-Sieg der Damenbundesligamannschaft mitgewirkt und war extra am Samstagabend nach Düsseldorf zurückgekehrt, da sie die Damentrainer Tom Wegner und Carsten Borstel von der Sonntagbegegnung beim Münchner SC freigestellt hatten. Die Duisburgerinnen zeigten bei dieser Niederlage keinesfalls das Format eines Spitzenreiters, der alle bisherigen fünf Spiele siegreich beendet hatte. Die 1:2-Niederlage der Oberkasselerinnen beim Saisonauftakt im Frühjahr gegen den Kahlenberger HTC vermasselte dem DHC den ersten Tabellenplatz. Gegen Raffelberg legten die jungen Oberkasselerinnen gleich mit Volldampf los und nach sechs Minuten rettete für den CR noch der Pfosten. In der neunten Minute eröffnete die Goalgetterin des Tages, Emma Street, den Torreigen und bis zur Pause legten Danai Schachler (13.), Paulina Roth (19.) und erneut Emma Street (23.) zur Pausenführung nach. In der 34. und 35. Minute machten dann Caroline Tekotte und erneut Emma Street das halbe Dutzend voll. Erst in der 44. Minute konnte die starke Abwehr des DHC um Torhüterin Johanna Jürdens zum einzigen Mal in diesem Match bezwungen werden. Am 24. September ist dann der Tabellenerste der Parallelgruppe, RTH Leverkusen, der Gegner. Raffelberg trifft gleichzeitig auf Rot Weiß Köln. Die Sieger der Begegnungen tragen einen Tag später das Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft aus. Die Trainer waren natürlich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden und Bouchouchi kommentierte den Sieg mit den Worten: „Die Mädchen haben heute eine tolle Leistung gezeigt. Wenn sie die komplette Saison so gespielt hätten, hätten sie gegen Kahlenberg nicht verloren und sich auch kein 2:2 gegen Mülheim geleistet. Dann stünden sie heute auch ohne Sieg im Halbfinale“.
Die Mannschaft Johanna Jürdens (TW), Danai Schachler, Nele Braukenkort, Alessa Zenker, Leah Langensiepen, Johanna Wieland, Saskia Michaelis, Emma Street, Leonie Esser, Lina Hofer, Louisa Schäfer, Paulina Roth und Caroline Tekotte.

Knaben A
Die A-Knaben des DHC haben sich mit einem 3:0 (2:0)-Erfolg gegen RTHC Leverkusen als Gruppensieger der Vorrunde für die Westdeutsche Endrunde qualifiziert. Das Team von Coach Karol Podzorski dominierte von Beginn an die Begegnung und konnte in der ersten Halbzeit durch Treffer Timm Weingartz (18.) und Jamie Halfmann (19.) jeweils bei einer Strafecke einen komfortablen Vorsprung herausspielen. In der 24. Minute kamen die Gäste erstmals gefährlich in den Schusskreis der Oberkasseler, aber die Strafecke brachte keinen Erfolg. Diese Situation führte zum Bruch im Spiel des DHC und Leverkusen kam besser ins Spiel. Im zweiten Spielabschnitt hofften cirka 100 Zuschauer auf einen Torreigen der Gastgeber. Daraus wurde aber nichts, trotz zahlreicher Chancen. Podzorskis Team übertrieb im Angriff zu sehr das Einzelspiel, wenn ein Pass angebracht war und umgekehrt. So kamen die Leverkusener auch bei einigen Angriffen gefährlich vor das Tor des DHC, aber Keeper Kilian Potthoff war an diesem Tag nicht zu bezwingen. Das Tor zum 3:0-Endstand erzielte Timm Weingartz in der 40. Minute. Im Halbfinale am 24. September trifft der DHC auf den Rheydter SV. Podzorski war verständlicherweise keinesfalls mit der Leistung seiner Mannschaft trotz des klaren Sieges zufrieden und sagte: „Ich bin nicht zufriedenmit der Leistung der Mannschaft. Nach der ersten Strafecke des Gegners wurde Leverkusen stärker. Meine Spieler übertrieben das Einzelspiel und waren beim Abschluss im gegnerischen Kreis zu unkonzentriert. Das muss sich bis zum Halbfinale auf jeden Fall ändern“.
Die siegreiche Mannschaft Kilian Potthoff (TW), Tassilo Busch, Paul Kramer, Philipp Niebuhr, Timm Weingartz, Mischa Erne, Max Keller, Moritz Butt, Raphael Hartkopf, Vedric Heimbach, Amin Hussein, Artur Gadow, Felix Heyer, Jamie Halfmann, Niklas Hertl und Moritz Schur.

Knaben B
Die Knaben B des Düsseldorfer HC ziehen nach dem 5:3 (2:2)-Erfolg am Sonntag bei ETUF Essen ins Halbfinale um die Westdeutsche Meisterschaft ein. Die Mannschaft von Trainer Karol Podzorski musste in diesem Match auf Abwehrchef Lukas Schäfer verletzungsbedingt verzichten. Laurenz Halfmann brachte die Oberkasseler durch einen Doppelpack bereits nach fünf Minuten mit 2:0 in Führung. Essen kam nach und nach besser ins Spiel und konnte durch zwei individuelle Abwehrfehler ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel hatte der DHC den besseren Start und Masi Pfandt, Nicolas Teller sowie Ben Kramer sorgten durch ihre Treffer für die 5:2-Vorentscheidung. In der letzen Sekunde konnte Essen noch das das dritte Tor erzielen. Im Halbfinale treffen die Oberkasseler am Samstag, den 24. September auf den Kahlenberger HTC. Am Sonntag geht es dann bei einem Sieg gegen den Sieger der Begegnung Uhlenhorst Mülheim gegen CHTC Krefeld um die Westdeutsche Meisternadel.

Knaben C II
Die Knaben C II haben sich in der Liga, der zweiten Spielklasse, für die Zwischenrunde im Bezirk Rhein-Wupper qualifiziert. Das Team von Bundesligaspielerin Sabine Markert verlor das erste Spiel gegen Gruppensieger DSC 99 I trotz einer 1:0-Führung mit 1:2. Im zweiten Match des Tages musste dann gegen CHTC Krefeld II ein Sieg her, damit die Endrunde mit den Oberkasselern stattfinden kann. Co-Trainer Jamie Halfmann, der Markert gut vertrat, hatte die neunjährigen Jungs richtig eingestellt. Sie bewahrten eine kühlen Kopf und siegten durch Treffer von Lukas Schultes (2) und Luis Goldstein verdient. Die Zwischenrunde findet am 24. September statt. Hier geht es gegen CHTC Krefeld III, DSD und Hellerhofer SV.
Es spielten für den DHC Florentin Schröder (TW), Ben Seidensticker, Alex Burda, Felix von Saurma, Quentin Halfmann, Magnus Esser, Luis Goldstein, Lukas Schultes, Simon Gillgren, Victor Gillgren

Hockeyligabericht v. 6.9.11
Sowohl die Damen als auch die Herren des Düsseldorfer HC haben sich in der vergangenen Saison erst im Endspurt den Klassenerhalt gesichert. Und nach den personellen Entwicklungen ist man sich in der Rhein-Metropole auch diesmal bewusst, dass auch in diesem Jahr das Saisonziel nicht höher gesteckt werden kann.
Die Herren haben den Weggang ihres wichtigsten Torschützen, Jan Simon, zu beklagen. Dazu muss der neue Trainer Uli Bergmann sein gesamtes Mittelfeld ersetzen, da die neuseeländischen Nationalspieler Jason Niles und Lincoln Churchill den DHC wieder in Richtung Heimat verließen und Florian Fischer aus beruflichen Gründen zum RTHC Leverkusen zurückkehrte. Auch Abwehrgröße Jan Fischer steht aufgrund eines Auslandsaufenthalts in der Hinrunde nicht zur Verfügung. "Mit Joe Bartholomew, Simon Brill und Manuel Keller kommen aber drei Spieler, die uns sicherlich von Anfang an weiterhelfen werden", sagt Bergmann voller Optimismuss. Damit sind die Lücken beim DHC zumindest nominell geschlossen.
Die Situation der DHC-Damen ist ähnlich: dem Abgang von Nationalspielerin Janine Beermann stehen die Zugänge von Carolin Wolf aus Gladbach und der neuseeländischen Nationalspielerin Natasha Fitzsimons gegenüber - beide sind jedoch eher für die Defensive eingeplant. Trainer Tom Wegner hofft, dass der erfolgreiche Kampf gegen den Abstieg in der vergangenen Saison für dieses Jahr neue Kräfte freisetzt: "Bereits in der vergangenen Saison haben wir gezeigt, dass wir mit dem Rücken an der Wand kämpfen können. Nun kommt es darauf an, diese Mentalität kontinuierlich in jedem Spiel aufblitzen zu lassen."

DHC-Herren
Die Bundesligaherren des Düsseldorfer Hockey-Club können bislang mit der Vorbereitung auf die neue Feldsaison alles andere als zufrieden sein. Das Team von Trainer Ulrich Bergmann hatte am Wochenende den Großflottbecker THGC und HC Brüssel zum Turnier nach Düsseldorf geladen. Gegen den Hamburger Zweitligisten, bei dem der frühere Torjäger des DHC, Alexander Otte, zu finden ist, gab es zwei Niederlagen (1:2 und 0:1), wobei sich Otte auch einmal in die Torschützenliste eintrug. Gegen den HC Brüssel konnten die Oberkasseler den ersten Testspielsieg verbuchen. Im ersten Spiel siegte die Mannschaft von Bergmann mit 3:1 durch Treffer von Neuzugang Joe Barcholomew , Julius Heimanns und Marco Testrut. Das zweite Spiel gegen Brüssel ging mit 1:2 verloren. „Wir haben uns taktisch weiterentwickelt, aber wir müssen an unserem Aufbauspiel noch arbeiten“, sagte Bergmann und ergänzte: „Gut eingeschlagen hat unser neuseeländischer Neuzugang Barcholomew. Er verleiht der Abwehr Stabilität, dass ist sehr wichtig für uns“.

DHC-Damen
Die Bundesliga-Hockeydamen des Düsseldorfer HC haben am Wochenende ihr Trainingsspiel gegen Mannheimer HC knapp mit 3:4 (2:1) verloren. Das Trainergespann Tom Wegner und Carsten Borstel mussten neben Topstürmerin Greta Gerke auch kurzfristig auf Lisa Gossens und Lena Hoffmann verzichten. Jennifer Pütz brachte den DHC zwar bereits nach fünf Minuten in Führung, aber den Mannheimerinnen gelang Mitte der ersten Spielhälfte bereits der Ausgleich. Das half den Gästen zunächst wenig, denn Wibke Schürmann gelang kurz vor dem Pausenpfiff der erneute Führungstreffer. Nach der Pause machten der Gast aus Mannheim mehr Druck und erzielte den Ausgleich. Nachwuchskraft Julia Drechshage konnte die Oberkasselerinnen in der 45. Minute sogar erneut in Führung schießen. Dann war beim DHC der Faden gerissen und Mannheim konnte das Match drehen und siegte mit 4:3.

Die Bundesligadamenmannschaft des Düsseldorfer Hockey Club konnte auch am Samstag das Vorbereitungsspiel gegen den niederländischen Club MHC Leusden mit 6:3 (2:1) gewinnen. Das Team des Trainerduo Tom Wegner und Carsten Borstel musste auf Stammkräfte wie Torhüterin Nina Baumeister, Greta Gerke, Jana Gerits, Anna Giskes und Kathrin Raider verzichten. In der ersten Spielhälfte sahen die Trainer ein ausgeglichenes Spiel mit einem leichten Chancenplus der Oberkasseler. Neuzugang Carolina Wolf und Franziska Falke brachten den Bundesligisten in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang dem Gast der Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel gab es dann eine Galavorstellung von Stürmerin Jennifer Pütz, die mit vier Treffern den Vorsprung auf 6:1 ausbaute. Den Niederländerinnen gelangen in den Schlussminuten noch zwei Treffer zum 6:3 Endstand. „Mit dem Spiel sind wir zufrieden, besonders unter dem Aspekt, dass uns einige Spielerinnen gefehlt haben“, sagte Borstel.

DHC-Damen mit Remis
Die Oberkasseler Bundesliga Damen des Düsseldorfer Hockey-Club haben am Dienstag zu Hause im ersten richtigen Test gegen Ligakonkurrenten Schwarz Weiß Neuss 1:1(0:1) gespielt. In der vergangenen Saison trafen die beiden Mannschaften dreimal aufeinander, allerdings kamen die Damen vom Seestern in allen drei Spielen unter die Räder. Am Dienstagabend sahen die Zuschauer ein spannendes ausgeglichenes Spiel, obwohl Trainer Tom Wegner auf Jennifer Pütz, Wibke Schürmann, Anna Giskes und Nina Hoppe verzichten musste. Neuss hingegen war komplett. Die Neusser dominierten die Anfangsphase und kamen besser ins Spiel, und ging nach zehn Minuten mit 1:0 in Führung. Das Gegentor weckte die Oberkasselerinnen. Das Team um Torjägerin Greta Gerke schaltete den Turbo ein und erspielte sich einige Chancen. Allerdings konnte Gerke den DHC erst fünf Minuten vor dem Ende den Ausgleich bescheren. „Es war der erste ernst zunehmende Gegner, wir haben gut gespielt und gut gestanden, wenige Chancen zugelassen. Allerdings müssen wir noch einiges tun bis zum Saisonstart“, analysierte der Trainer. Am Wochenende geht es bereits weiter. Am Samstag ist der niederländische Vertreter MHC Leusden Gast am Seestern. Am Sonntag reist das Team zum Bundesligablitzturnier nach Köln, um dort gegen Rot Weiß Köln und den Rüsselsheimer RK zu spielen.  


Mädchen B
Für die Mädchen B I des Düsseldorfer Hockey Club geht es im letzen Vorrundenspiel der Regionalliga, der höchsten Spielklasse in dieser Altersgruppe, am 11. September um alles. Die Mannschaft des Trainerduos Akim Bouchouchi und Wibke Schürmann steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Das reicht jedoch nicht, um das Westdeutsche Halbfinale zu erreichen. Seit 2008 hat keine Mädchen B Mannschaft des DHC die Westdeutsche Endrunde im Feldhockey erreicht. Jahrelang waren die Mädchen B des Vereins eins der Aushängeschilder der Jugendarbeit in Oberkassel. In den Jahren 2002 bis 2008 landete der DHC mindestens auf Platz drei in der Westdeutschen Meisterschaft und in den Jahren 2006 bis 2008 wurden sie sogar Westdeutscher Meister. Mit großen Zielen ist Trainerin Wibke Schürmann in die aktuelle Saison gestartet, jedoch bereits am ersten Spieltag setze es die erste Niederlage, denn das Spiel gegen den Kahlenberger HTC endete 1:2. Danach fanden die jungen Mädchen vom Seestern zu ihrer Stärke und siegten gegen TV Jahn Hiesfeld (3:1), SW Bonn (1:0) und den aktuellen Zweitplatzierten, Gladbacher HTC, (2:1). Gegen Uhlenhorst Mülheim reichte es allerdings nur zum 2:2. In der Tabelle stehen die Oberkasselerinnen momentan hinter Club Raffelberg (15 Punkte) und Gladbacher HTC (12 Punkte) auf Platz drei mit zehn Punkten aus fünf Spielen. Im Spiel gegen Club Raffelberg benötigt die Schürmann - Mannschaft unbedingt drei Punkte, um am Gladbacher HTC vorbeizuziehen und sich erstmals seit 2008 wieder für ein Halbfinale zu qualifizieren. Im Halbfinale wäre dann RTHC Leverkusen der Gegner, der vor kurzem bei einem Vorbereitungsturnier knapp geschlagen wurde. Die Endrunde mit Halbfinale und Endspiel findet am 24/25. September statt. Im Falle einer Niederlage gegen Raffelberg bleibt nur noch das Spiel um Platz fünf gegen den Verlierer der Begegnung CHTC Krefeld und Rot Weiß Köln. In der Liga darunter, der Oberliga hat auch die zweite Mannschaft noch die Chance die Endrunde in dieser Klasse zu erreichen. Das Team von Trainer Akim Bouchouchi wurde in der absolvierten Vorrunde vierter mit 13 Punkten aus sieben Spielen. Die ersten Spiele gegen HC Velbert (3:0), SW Köln (11:1), ETuF Essen II (8:1) und BW Köln (9:5) konnten die Oberkasselerinnen gewinnen, ehe Niederlagen gegen Uhlenhorst Mülheim II (1:2), DSC 99 (1:3) und ein Remis gegen den Rheydter SV (2:2) folgten. Im Viertelfinale trifft das Team am 18. September auf den Erstplatzierten der Gruppe B, HC Essen 99. Bei einem Sieg zieht die Mannschaft in die Endrunde am 9. Oktober ein. Die Mädchen B III sind in der Verbandsliga ebenfalls ins Viertelfinale eingezogen. Als Vorrundenzweiter, hinter dem Lokalrivalen DSD Düsseldorf, trifft die Mannschaft auf Rot Weiß Köln II. In der Vorrunde gab es Siege gegen Rheydter SV II (5:0), SW Neuss (3:1), CSV Krefeld (2:1), DSD Düsseldorf (2:1). Gegen den CHTC Krefeld II (1:2) musste eine Niederlage hingenommen werden und gegen DSC 99 II (2:2) reichte es nur zu einem Remis. Sollten die Mädchen ihr Spiel gegen RW Köln II gewinnen, winkt das Halbfinale am 2. Oktober gegen DSD oder THC Mettmann.

Neuer Spieler 1. Herren
Ulrich Bergmann war gestern die Freude im Gesicht zuerkennen. Der Bundesliga-Trainer des Düsseldorfer Hockey Club konnte den nächsten Neuzugang verkünden. Joe Barcholomew wird Freitag offiziell in Düsseldorf als Neuzugang vorgestellt. Der Innenverteidiger und Eckenspezialist des Neuseeländischen Olympiateam soll die Lücke von Jan Simon schließen. „Wir sind froh, einen solchen Neuzugang vermelden zu können. Er wird die Lücke von Jan schließen“, sagte Bergmann. Der 23-jährige soll bereits am Wochenende beim Turnier im DHC für die Oberkasseler auf Torejagd gehen und dafür sorgen, dass die Abwehr stabiler wird, denn in den bisherigen drei Trainingsspielen kassierte der DHC 12 Tore.

Hockey Herren 1. Bundesliga
Die Vorbereitung der Bundesliga Herren des Düsseldorfer Hockey Club läuft weiterhin nicht nach dem Geschmack von Trainer Ulrich Bergmann. Im dritten Vorbereitungsspie gegen den Zweitligisten Großflottbecker THGC gab es eine 3:5 Niederlage. Dabei begannen die Herren vom Seestern gut und Neuzugang Manuel Keller besorgte die 1:0 Führung. Allerdings lief es bei den Oberkasseler nach der Führung nicht mehr. Großflottbeck übernahm die Oberhand und konnte das Spiel drehen. In den letzen zehn Minuten verkürzten Dominik Giskes und Yannick Schöwe von 1:5 noch auf 3:5. "Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich heute nicht zufrieden, bis zum Ligastart wartet noch viel Arbeit auf uns ", sagte Bergmann. 

DHC Herren mit zweiter Niederlage

Die Vorbereitung der Bundesligaherrenmannschaft des Düsseldorfer Hockey Club läuft bislang von den Ergebnissen nicht besonders gut. Das Team von Trainer Ulrich Bergmann verlor, nach der 2:4 Niederlage gegen Zweitligist Gladbacher HTC am letzen Wochenende, am Donnerstag bei Ligakonkurrent CHTC Krefeld knapp mit 1:2(0:2). In einem Spiel auf Augenhöhe konnten die Krefelder im ersten Spielabschnitt ihre Chancen besser nutzen und führten auch verdient mit 2:0. In der zweiten Spielhälfte kamen die Oberkasseler immer besser ins Spiel und Maximilian Schröter gelang kurz nach dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer. Beide Teams erspielten sich weitere Torchancen allerdings ohne zählbaren Erfolg. „Es ist noch früh in der Vorbereitung, denn bis zum ersten Spiel haben wir noch knapp einen Monat Zeit. Wir müssen uns noch in allen Belangen verbessern, dennoch bin ich mit der heutigen Leistung zufrieden“, analysierte Bergmann das Spiel.

 

  

DHC Damen

Sehr zufrieden kehrten Tom Wegner und Carsten Borstel, die Trainer der Hockeybundesligadamen des Düsseldorfer HC von ihrer Wochenendreise aus Hannover zurück. Unter dem Motto „Teambuilding“ standen neben zwei Spielen gegen den Zweitligisten DHC Hannover Wasserski und ein Grillabend im privaten Kreis auf dem Programm. Wasserski wurde unverletzt überstanden und in den zwei Spielen gingen die Oberkasselerinnen als Siegerinnen vom Platz. Ein erfolgreiches Wochenende also. Die letzten Begegnungen mit den Hannoveranerinnen liegen lange zurück. Im ersten Zweitligajahr der Oberkasselerinnen in der Saison 2004/2005 konnte Hannover jeweils mit 2:0 und 3:0 bezwungen werden. Am Samstag sorgten Strafeckentreffer von Greta Gerke und Jana Gerits für einen 2:0 (1:0)-Erfolg. Am Sonntag, ohne Stürmerin Jennifer Pütz, die aus privaten Gründen bereits Samstag abreiste, gab es sogar ein klares 4:1(1:1). Jana Gerits besorgte mit einer Strafecke die 1:0-Führung, die von den Hannoveranerinnen allerdings noch ausgeglichen werden konnte. Nach der Pause konnten die Gastgeberinnen aber nicht mehr mithalten und Greta Gerke, Lena Hoffmann und Franziska Falke sicherten mit ihren Treffern den 4:1-Sieg. „Wir sind mit dem Wochenende sehr zufrieden, denn wir haben sehr viele Systeme ausprobiert und die Mädels haben unsere Vorgaben gut umgesetzt“, sagten beide Trainer. Am Dienstag geht die Vorbereitung mit dem nächsten Match weiter. Um 20.45 Uhr ist Ligakonkurrent SW Neuss Gast am Seestern.

Knaben B 
Die Knaben B des Düsseldorfer Hockey Club sind das Aushängeschild des Vereins. Insgesamt fünf Mannschaften hat Haupttrainer Karol Podzorski in dieser Feldsaison ins Rennen in den drei Ligen geschickt. Die leistungsstärksten Spieler spielen in der ersten Mannschaft, die momentan in der Regionalliga auf der Spitzenposition in ihrer Gruppe stehen und noch großes diese Saison vor haben. „Unser Ziel ist es ganz klar Westdeutscher Meister zuwerden“, legt Betreuerin Sandra Pfandt Monreal als Saisonziel fest. In der vergangenen Saison scheiterten die Oberkassler erst im Endspiel knapp an Uhlenhorst Mülheim. In diesem Jahr soll alles anders werden. Es wäre für eine Knaben B Mannschaft die erste Westdeutsche Meisterschaft im Feldhockey seit 2003. Damals holte der Jahrgang 1991/1992 im Siebenmeterschießen gegen Erzrivalen Uhlenhorst Mülheim die Nadel nach Düsseldorf.  In der Vorrunde konnte das Team von Podzorski die bisherigen Saisonspiele gegen Rot Weiß Köln (4:1), DSD Düsseldorf (6:0), RTHC Leverkusen (6:2), Gladbacher HTC (10:1) und den CHTC Krefeld (2:0) gewinnen und steht mit 15 Punkten aus fünf Spielen bei einem Torverhältnis von 28:4 an der Tabellenspitze vor dem CHTC Krefeld mit 12 Punkten Selbst bei einer Niederlage im letzen Gruppenspiel gegen ETuF Essen ist der erste Tabellenplatz in der Gruppe A dem DHC nicht mehr zu nehmen. Im Halbfinale ist dann der Zweite der Gruppe B, der Kahlenberger HTC, der Gegner. Das letze Gruppenspiel findet am 11. September in Essen statt. „Natürlich wollen wir hier auch drei Punkte holen und uns optimal aufs Finalwochenende am 24/25. September vorbereiten“, sagt Podzorski. Am 24. September findet dann das Halbfinale statt und das Endspiel am 25. September. Das zweite Halbfinale werden der CHTC Krefeld und Uhlenhorst Mülheim austragen. Neben der Leistungsmannschaft kämpft die zweite Mannschaft in der Oberliga ebenfalls um die Meisterschaft. In der Gruppenphase belegten die Jungs vom Seestern hinter SW Bonn durch Siege gegen RW Köln II(10:1), SW Bonn (3:1), RTHC Leverkusen II (6:0), CHTC Krefeld II (1:0) Platz zwei, da sie in den Begegnungen gegen Rheydt (2:2), Bergisch Gladbach (2:2) und dem CSV Krefeld (1:1) nicht über Punkteteilungen hinauskamen. Nach den Ferien geht es für die jungen Hockeyspieler im Viertelfinale gegen SW Neuss II um den Einzug ins Halbfinale. Ebenfalls für das Viertelfinale hat sich die B III in der Verbandsliga qualifiziert. Die Kinder der Jahrgänge 1999/2000 setzen sich als Gruppenseiger gegen den Aachener HTC (3:2), Marienburger SC II (6:2), RW Köln II (3:0), Bad Honnef (4:1) und BW Köln (7:3) durch. Lediglich gegen Schlusslicht Marienburger SC III gab es zum Saisonauftakt ein 2:2 Remis. Am 18. September treffen die Oberkasseler im Viertelfinale auf RW Köln III. Leider bereits in der Vorrunde ausgeschieden sind die Mannschaften IV und V der Knaben B. Die B IV belegte in ihrer Gruppe den fünften Tabellenplatz hinter der eignen B V.  Die B1 Mannschaft : TW Jan Hendrikx, Laurenz Halfmann, Ben Kramer, Linus Müller, Robert Niebuhr, Masi Pfandt, Maximilian Reeker, Lucas Schäfer, Nicolas Teller, Felix Heusgen und Julius Zetzsche

1. Damen
Die Damen des Düsseldorfer Hockey Club starten, wie die Herren, am  Wochenende mit der Vorbereitung auf die neue Bundesligasaison. Die Mannschaft von Trainer Tom Wegner trifft am Samstag auf Zweitligist SC Frankfurt 80. Es fehlen dem Trainer allerdings einige Spielerinnen, denn Lena Hoffmann, Lisa Gossens, Julia Drechshage, Nina Hoppe, Saskia Spaan, Julia Nau und Neuseeländerin Natasha Fitzsimons erholen sich noch in südlichen Gefilden, bzw. Fitzsimons wird erst in cirka drei Wochen in Düsseldorf erwartet. Das Trainerduo Wegner/Borstel hat eine harte Vorbereitung für seine Mädels geplant, nach dem Spiel am Wochenende geht es nächste Woche zum Athletik Wochenende nach Hannover. „Unser Ziel muss sein dieses Jahr so früh wie möglich nichts mit dem Abstieg zutun zuhaben“, sagte der Trainer.

Jan Simon verlässt DHC

Die Bundesligaherren des Düsseldorfer HC haben einen schmerzlichen Abgang zu verzeichnen. Mit Jan Simon verliert der DHC nicht nur seinen Eckenspezialisten sondern auch einen der besten Innenverteidiger der Bundesliga. 29 Treffer erzielten die Oberkasseler in der letzen Saison und retteten sich durch einen Sieg am letzen Spieltag der Abstiegsrunde gegen Nürnberg in der Bundesliga. Simon erzielte von den 29 Treffern insgesamt 19 Treffer, 13 in der Vorrunde und sechs der 14 Tore in der Abstiegsrunde und hatte maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt der Herrenmannschaft vom Seestern. Grund des Wechsels ist seine berufliche Zukunft, die er nach seinem abgeschlossenem Studium als Sportökonom, in Hamburg in Angriff nehmen wird. Jan Simon wird in der kommenden Saison das Trikot des UHC Hamburg überstreifen und dort auf seinem ehemaligen Mannschaftskollegen und Nationalspieler Oliver Korn treffen.„Ich gehe schon mit einem etwas traurigen Gefühl aus Düsseldorf weg, denn ich hatte in diesem Verein, in dieser großen Familie, eine tolle Zeit“, sagte Simon. „Das ist natürlich bitter für uns“, sagte der neue Trainer Ulrich Bergmann, der neben Jan Simon auch auf Jan Fischer, der aus beruflichen Gründen in der Hinrunde nicht zur Verfügung steht, verzichten. Dadurch muss eine komplett neue Innenverteidigung gefunden werden.

Janine Beermann verlässt DHC Damen

Die 27- jährige Wuppertalerin Janine Beermann verlässt den Düsseldorfer Hockey Club. Die 115- fache Nationalspielerinn wechselt zum Bundesliga-Aufsteiger ETuF Essen. „Es ist sehr schade eine solche wertvolle Spielerinnen an einen Mitkonkurrenten zu verlieren “,sagte der neue Co-Trainer Carsten Borstel. Für Ersatz hat der DHC auch schon gesorgt, denn insgesamt vier Neuzugänge hat haben die Oberkasselerinnen zu verzeichnen. Neuseeland ist zur Zeit der Top-Partner für neue Spielerinnen und Spieler des DHC, denn für Katarina O´Callaghan, Holly Gaskin und Natasha Flitzsimons hat der Verein Spielerpässe beim Verband beantragt. Zusätzlich soll die 15-fache U21 Nationalspielerinn Carolin Wolf vom Zweitliga-Absteiger Gladbacher HTC, die durch den Weggang von Beermann entstandenen Lücke schließen, und das Mittelfeld verstärken.

 

Mädchen A

 

Die Mädchen A des Düsseldorfer Hockey Club sind in dieser Feldsaison mit insgesamt vier Teams in den unterschiedlichen Ligen an den Start gegangen; die leistungsstärkste Mannschaft in der Regionalliga, ein Team in der Oberliga und zwei Mannschaften in der Verbandsliga. Die A1-Mädchen kämpfen in der Regionalliga um den Einzug ins Westdeutsche Halbfinale. Sie stehen aber momentan auf dem undankbaren fünften Tabellenplatz hinter dem Gladbacher HTC, der nicht zum Einzug in die Endrunde ausreicht. Die Saison begann für Trainer Akim Bouchouchi alles andere als gut, denn die ersten beiden Spiele gegen RTHC Leverkusen (0:2) und den Gladbacher HTC (0:1) gingen knapp verloren. Im dritten Spiel gegen HC Essen 99 (1:0) gab es den ersten Sieg. Danach mussten die Oberkasselerinnen gegen Club Raffelberg (0:6) und Uhlenhorst Mülheim (0:3) erneut zwei Niederlagen hinnehmen. Das erschwerte natürlich die restliche Saison, denn nun waren Erfolge Pflicht. Die beiden letzen Spiele vor der Sommerpause gegen den Rheydter SV (3:0) und den Bonner THV (3:1) konnte Bouchouchis Team wieder gewinnen. Nach den Ferien muss der DHC noch gegen SW Essen (10.09), RW Köln (17.09) und zum Nachholspiel bei Eintracht Dortmund reisen. Alle drei Gegner rangieren in der Tabelle hinter dem DHC. Neun Punkte sind also machbar. Gleichzeitig muss aber der Tabellenvierte Gladbacher HTC aus seinen drei Spielen mindestens vier Punkte abgeben. „Wir müssen zunächst auf uns gucken und unsere Spiele gewinnen. Dann wird man weiter sehen“, sagte der Trainer. Die Mädchen A II stehen in der Oberliga auf Platz sechs und sind damit in der unteren Hälfte der Tabelle. Sie haben keine Chance mehr, das Halbfinale der Oberliga zu erreichen. Nach den Ferien trifft die Truppe zu Hause auf den Tabellenführer ETuF Essen. Das Team startete in die Saison mit einer Niederlage gegen Bergisch Gladbach (1:2). Danach ging es allerdings bergauf, denn die Spiele gegen Kahlenberger HTC (1:0) und ETG Wuppertal (2:1) konnten gewonnen werden. Gegen Schlusslicht TV Jahn Oelde kam die Mannschaft nicht über ein 1:1 hinaus. Die letzen drei Spiele vor den Ferien wurden gegen Club Raffelberg II (1:5), HC Velbert (0:3) und SW Köln (0:3) klar verloren. Die Mädchen A III und IV haben in der Verbandsliga das Viertelfinale bereits erreicht. Die A III Mädchen spielen als Spitzenreiter ihrer Gruppe am 17. September gegen Preußen Duisburg im Viertelfinale. Die Gruppenspiele absolvierten die jungen Oberkasselerinnen mit einer 2:3-Niederlage gegen THC Hürth und Siegen gegen SW Köln II (2:0), RTHC Leverkusen II (5:2) und CSV Krefeld (3:2). Die Mädchen A IV stehen momentan auf dem dritten Tabellenplatz der Gruppe B und haben aus vier Spielen neun Punkte geholt. Zum Saisonauftakt siegten die Mädels vom Seestern gegen HTC Kupferdreh mit 6:0.Das zweite Spiel gegen den Oberhausener THC ging mit 1:3 verloren. Die beiden letzten Spiele vor den Ferien konnten gegen den Moerser TV (6:0) und den Bochumer HV (1:0) gewonnen werden. Am 10. September treffen die Oberkasseler zum letzen Vorrundenspiel auf den Spitzenreiter Rheydter SV. Allerdings kann die Mannschaft sich weder verbessern noch verschlechtern. Im Viertelfinale wird das Team dann auf RTHC Leverkusen II treffen. Sollten beide Mannschaften ihre Spiele siegreich beenden , haben sie das Halbfinale am 1. Oktober erreicht.

 

Knaben D Zweiter in Mönchengladbach

 

Die Knaben D des Düsseldorfer Hockey Club sind beim Zeltlager im Gladbacher HTC zweite geworden. Die Mannschaft von Trainer Thomas Hartkopf verlor im Endspiel gegen Lokalrivale DSD Düsseldorf mit 0:1. Nach einer soliden Vorrunde zog das Team mit einer Niederlage in der Vorrunde gegen den späteren Sieger DSD ins Halbfinale ein. Nach nur drei Minuten brachte Luis Kohl die Oberkasseler gegen den Gastgeber Gladbacher HTC in Führung. Eine Schwächephase brachte den Gastgeber ins Spiel und Gladbach konnte sogar das Spiel drehen. Mit dem Schlußpfiff glich Laurenz Lindemann aus.Die Entscheidung musste also im Penaltyschießen fallen. Nach den ersten drei Schützen stand es 1:1. Somit musste Lasse Hartkopf zum entscheidenden Penalty antreten und verwandelte sicher. Max Eickhoff parierte im Gegenzug den Penalty und sicherte das Finalticket. Dort verlor man knapp mit 0:1 gegen den DSD.

 

 

Knaben C 2 weiter auf Kurs

Die Knaben C 2 des Düsseldorfer HC bleiben nach Ihren zwei Siegen beim Turnier in Remscheid weiterhin auf Zwischenrunden-Kurs. Die Mannschaft von Trainerin Sabine Markert siegte im ersten Spiel gegen den THC Mettmann mit 3:1. Das zweite Spiel gegen Gastgeber Remscheid konnte mit 2:1 gewonnen werden. In der Tabelle zieht das Team am CHTC Krefeld durch die Siege vorbei. Nach der Sommerpause kommt es dann zu den Spielen gegen den Spitzenreiter DSC 99 und Tabellendritten CHTC Krefeld. Hier benötige Markerts Team vier Punkte um sich sicher für die Zwischenrunde zu qualifizieren. „Mit Platz zwei bin ich momentan zufrieden, viel wichtiger ist, dass die Kinder sich entwickeln und Spaß am Hockeyspielen haben“ sagt die Trainerin.

 

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