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Wochenende
15./16. Januar 2012 (v. J. Pickert)
Bei der Jugend läuft beim Düsseldorfer
Hockey-Club seit dem gerade beendeten Wochenende wieder ein volles
Programm im Hallenhockey mit Meisterschaftsturnieren. Die Knaben D,
das sind die Geburtsjahrgänge 2003 und 2004, verteilen sich im Kreis
Rhein-Wupper auf zwei Spielklasen, nämlich Oberliga mit sechs
Mannschaften in einer Gruppe und Liga mit 25 Mannschaften in vier
Gruppen. Der DHC stellt alleine sechs Teams, wobei nur das Topteam in
der Oberliga spielt. Die übrigen fünf Mannschaften verteilen sich
auf die Ligagruppen. Die Teams Nummer V und VI des DHC, bei denen nur
die Jahrgänge 2004 im Einsatz sind und beide in der Gruppe C spielen,
haben die Mannschaften von TuS Hackenbroich I, Eintracht Dortmund I
sowie ETG Wuppertal I und II zum Gegner. Das Auftaktturnier am 18.
Dezember in Wuppertal beendeten die beiden Mannschaften an den
Positionen eins und zwei in der Tabelle. Am Sonntag waren im zweiten
Turnier der Saison die Oberkasseler die Ausrichter und wollten die
Spitzenpositionen behaupten. In der vereinseigenen Halle am Seestern
musste Team V das Auftaktmatch bestreiten. TuS Hackenbroich I war der
Gegner. Es sah zunächst keinesfalls nach einem Sieg für die
erfolgsverwöhnten Oberkasseler aus, denn Hackenbroich führte
unerwartet mit 3:0. Dann kam aber die große Stunde von Luke
Meckenstock. Fünf Mal war er vom Gegner nicht zu bremsen und sicherte
seinem Team nach 20 Spielminuten den noch verdienten 5:3-Erfolg. In
dem darauf folgenden Spiel besiegte Eintracht Dortmund I ETG Wuppertal
II mit 2:0. Dann waren wieder die Düsseldorfer an der Reihe und nun
standen sich die zwei Teams des DHC gegenüber, das Team VI mit 4:2
für sich entschied. Wieder war Luke Meckenstock mit zwei Treffern der
alleinige Goalgetter seiner Mannschaft, aber für den Gegner erzielten
Constantin Chakraborty (2), Rahul Singh und Ferdi Spiliopoulus
insgesamt vier Tore, die den Sieg bedeuteten. Danach besiegte ETG
Wuppertal I TuS Hackenbroich I mit 2:0. In ihrem zweiten Spiel hatte
DHC VI dann ETG Wuppertal II zum Gegner und gewann klar mit 3:0 durch
die Tore von Rahul Singh (2) und Constantin Chakraborty. Eintracht
Dortmund schlug zum Abschluss des Turnier ETG Wuppertal I mit 7:2. Die
beiden Trainer der Oberkasseler, Jan Schlagböhmer und Julius
Heimanns, waren mit den Leistungen ihrer Spieler zufrieden und waren
mit der Prognose für den restlichen Verlauf der Hallensaison
keinesfalls zurückhaltend: „Wir wollen natürlich bis zum Ende der
Vorrunde erfolgreich weiter spielen und bei der Vergabe der
Oberligameisterschaft ein Wörtchen mitreden“. Zunächst sind jedoch
die Turniere in Wuppertal am 4. und 12. Februar sowie in Dortmund am
26. Februar erfolgreich zu bestreiten, bevor es dann in die Endrunde
geht. Dort kann es dann zu weiteren clubinternen Kämpfen kommen, denn
auch die restlichen drei Mannschaften mischen in ihren Gruppen an der
Tabellenspitze mit. Mit dabei waren Ben Eikmeyer und Tim Wolter als
Torleute sowie Luke Meckenstock, Jakob Haas, Frederic Dohmen, Joshi
Krahe, Ben Steinweg, Morris Schubert, Rahul Singh, Casper Gerbaulet,
Laurenz Klümpen ,Constantin Chabkraborty und Ferdi Spiliopolos.
Nach dem klaren 10:4 (6:2)-Erfolg im letzten
Spiel der Hinrunde bei GWR Büderich sind die III. Damen des
Düsseldorfer Hockey-Club im Hallenhockey in der 1. Verbandsliga
alleiniger Spitzenreiter. 18 Punkte aus sieben Spielen und ein
Torverhältnis von 53:24 sprechen eine deutliche Sprache. Der
Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Rheydter SV, der davor punktgleich
mit den Oberkasselern vorne lag, handelte sich den Rückstand von drei
Punkten durch eine 3:8-Heimniederlage gegen den DSD ein. Büderich
hatte gegen den DHC zu keiner Zeit im Spiel eine echte Siegchance,
denn zu sicher lief die gelbe Hockeykugel durch die Reihen des Teams.
Julia Müller war mit fünf Treffern die erfolgreichste Torjägerin an
diesem Tag. Die restlichen Treffer gingen auf das Konto von Dagny
Holle (3) und Monika Schütze (2). Die Mannschaft des Tages setzte
sich aus Kathrin Schiefer (TW), Monika Schütze, Juli Müller, Dagny
Holle, Birgit Ballauff, Vera Schmidtmann, Nathalie Wans und Kirsten
Leo zusammen. Am kommenden Sonntag kommt es zum Lokalderby mit DSD II.
In der vergangenen Hockeyfeldsaison war die
weibliche Jugend B des DHC Deutscher Vizemeister geworden und hatte
sich für die Hallensaison entsprechendes vorgenommen. Nach der
Hinrunde mit vier Spielen lag die Mannschaft von Trainer Tom Wegner
mit neun Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Club Raffelberg.
Beim Rückrundenstart in Köln waren Blau-Weiss und der Tabellendritte
RTHC Leverkusen die Gegner. Gegen BWK lief alles nach Plan und nach 60
Minuten gingen die Oberkasselerinnen mit 4:1 als Sieger aus der Halle
durch die Tore von Charlotte Veitner, Greta Nauck, Janne Drechshage
und Alina Lindemann. Gegen Leverkusen musste der DHC dann ein 4:4
hinnehmen und schaffte es nicht die zwischenzeitlichen 3:1 und
4:2-Führungen nach Hause zu bringen. Das war besonders bitter, da der
DHC im Hinspiel noch mit 10:0 siegreich war. Die vier Tore erzielten
Elisa Gräve, Isabell Maas, Mara Bongen und Charlotte Veitner.
10. Januar 2012 (v. J. Pickert)
Die Winterpause von einem Monat im
Hallenhockey ist für die Düsseldorfer Mannschaften nur bei den
Jugendlichen und den Mannschaften der Erwachsenen von der Oberliga
abwärts beendet. Bei den Herren hat der Düsseldorfer Hockey-Club
sowohl eine Mannschaft in der Oberliga und eine Mannschaft in der 1.
Verbandsliga im Rennen. Die zweite Mannschaft, die sich aus
Nachwuchskräften der Oberkasseler und Reservisten der
Bundesligamannschaft zusammensetzt, spielt in der Oberliga. Auch
Ulrich Bergmann, der Trainer des Bundesligateams, kommt dabei zum
Einsatz. Die Mannschaft hat jedoch ein wenig das Image einer
„Fahrstuhlmannschaft“, denn nach dem Aufstieg in die Regionalliga
in der Hallensaison 2009/2010 folgte ein Jahr später der direkte
Wiederabstieg. Bei Saisonbeginn hatte die Mannschaft den direkten
Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben. Das musste jedoch zwischenzeitlich
korrigiert werden, denn nach sechs von 14 Spielen liegen die Herren
vom Seestern nur auf dem sechsten Tabellenplatz mit sechs Punkten und
24:45 Toren. Der Saisonstart entsprach allerdings dem ursprünglich
gesetzten Ziel, denn HTC Uhlenhorst Mülheim II wurde mit 5:3
geschlagen und gegen THC Münster gelang ein 8:6-Erfolg. Dann kam aber
die Negativserie mit Niederlagen gegen HC Essen 99 (5:6), TV Jahn
Oelde (3:12), Crefelder HTC II (0:12) und ETuF Essen II (3:6). Für
die restlichen Spiele ist Bergmann, der auch für die zweite
Mannschaft verantwortlich ist, natürlich optimistisch, denn ihm
stehen alle Reservisten der Bundesligamannschaft zur Verfügung. Am
Sonntag um 12.30 Uhr startet in der Halle des Comenius-Gymnasium das
letzteSpiel der Hinrunde gegen TV Jahn Hiesfeld. Hiesfeld liegt mit
nur vier Punkten in der Tabelle direkt hinter dem DHC. Ein Sieg
bedeutet einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Die dritte
Mannschaft des DHC mit Spielführer Andreas Roos kennt ebenfalls das
Wechselbad von Auf- und Abstieg. Nach dem Abstieg aus der Oberliga in
der letzten Saison will Roos sofort wieder nach oben. Die Chancen
stehen auch gut, denn nach sechs von 14 Spielen liegt die Mannschaft
mit elf Punkten und 57:35 Toren auf dem dritten Tabellenplatz hinter
GW Wuppertal mit 14 Punkten und Viersener THC mit 12 Punkten. Zum
Saisonauftakt gegen den CSV Krefeld reichte es nur zu einem 5:5. Am
zweiten Spieltag war das Schlusslicht der Rheydter SV II zu Gast am
Seestern und wurde mit 30:1 nach Hause geschickt. Im Lokalderby gegen
die zweite Mannschaft des DSC 99 kamen die Oberkasseler erneut nicht
über ein Remis (6:6) hinaus. Am vierten Spieltag setze es dann mit
0:12 eine deftige Niederlage gegen den Spitzenreiter GW Wuppertal. Die
beiden letzten Spiele in 2011 gegen SW Neuss (7:6) und ETG Wuppertal
(9:5) wurden siegreich gestaltet. Am Sonntag um 17.00 Uhr reisen die
DHCer zum Zweitplatzierten Viersener THC. „Wir sind hochmotiviert
und möchten natürlich siegen, um weiter um den Aufstieg
zuspielen“, sagte der Spielführer.
Auch bei den Damen hat der Düsseldorfer HC
im Hallenhockey in den Klassen unterhalb der Bundesliga und der
Regionalligaz wei Mannschaften im Rennen, die an diesem Wochenende,
wie die Herren, die Weihnachtspause beenden. In den vergangenen Jahren
konnte die zweite Mannschaft die Klasse problemlos halten, und die
Oberkasselerinnen mischten teilweise sogar an der Tabellenspitze mit.
Durch den Abgang einiger Spielerinnen der Bundesligamannschaften in
den letzten zwei Jahren rückten immer mehr Spielerinnen in das
Bundesligateam auf und dadurch steckt das Team jetzt etwas im
Abstiegskampf und hat nach sechs von 14 Spielen sieben Punkte und
28:34 Tore und belegt den vierten Tabellenplatz mit vier Punkten
Vorsprung auf den vorletzten Platz, dem ersten Abstiegsrang. Die
neuformierte Mannschaft, die sich durch viele Jugendspielerinnen
ergänzt hat, startete mit einem 5:4-Erfolg bei BW Köln II
hoffnungsvoll in die Saison. Es folgte eine knappe 6:7-Niederlage
gegen Crefelder HTC I. Bei SW Köln I erreichte die Mannschaft um
Mannschaftsführerin Franziska Unzeitig ein 4:4. Dann war
Spitzenreiter GW Wuppertal eine Nummer zu groß, und die
Oberkasselerinnen unterlagen mit 3:7. Gegen Schlusslicht SW Neuss II
holte der DHC mit dem 5:2-Sieg wieder drei Punkte, unterlag aber im
letzten Match des Jahres zu Hause gegen die Bundesligareserve von RW
Köln deutlich mit 5:10. Am Sonntag um 16.00 Uhr reisen die
Oberkasselerinnen zum Tabellenvorletzten RTHC Leverkusen II. Ein Sieg
ist wichtig, um ein kleines Polster auf die Abstiegsränge zubekommen.
Die dritte Damenmannschaft des DHC fühlt sich in der 1. Verbandsliga
sehr wohl und ist in jeder Saison am Ende auf einem der vorderen
Plätze zu finden. Auch in dieser Saison ist das Team vorne zu finden
und führt nach sechs von 14 Spielen mit 15 Punkten und 43:20 Toren
die Tabelle an. Die Saison startete mit einem 7:3-Sieg im Lokalderby
gegen DSD II. Auch das zweite Spiel endete gegen Crefelder HTC II mit
einem 8:2-Erfolg. Im dritten Spiel riss die Erfolgsserie und gegen den
Aufstiegsfavoriten Rheydter SV, der in den vergangenen Jahren immer
besiegt wurde, musste die Mannschaft um Spielführerin Nina Esser,
eine 4:7-Niederlage hinnehmen. Danach ging der Siegeszug weiter und GW
Wuppertal II (9:6), THC Mettmann (8:1) und DSC 99 II (7:1) wurden
geschlagen. Am Sonntag kommt es bei GWR Büderich zum letzten Spiel
der Hinrunde um 15 Uhr. „Das Spiel gegen Büderich ist besonders
wichtig, denn wir müssen gewinnen, um die Spitzenposition zu
halten“, sagt Esser.
Wochenende
17./18. Dezember 2011 (v. J. Pickert)
Herren 1. Bundesliga
Nur noch eine theoretische Chance auf das
Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft hatten die Herren des DHC
in der 1. Hallenhockeybundesliga vor den zwei letzten Spielen der
Vorrunde. Durch ein 5:5 (3:4) bei SW Neuss war auch diese Chance
vorbei. Der DHC begann, wie beim 10:4-Hinspielerfolg und ging bis zur
fünften Minute mit 2:0 in Führung. Den Gegentreffer der Neusser in
der zehnten Minute konterte der DHC direkt mit dem 3:1. Dann folgte
eine Schwächeperiode bei der Mannschaft von Trainer Ulrich Bergmann.
Die Gastgeber zogen bis zur 34. Minute auf 5:3 davon. Dann hatten sich
die Oberkasseler gefangen und Dominic Giskes (40.) und Julius Heymanns
(49.) retteten das Remis. Die ersten drei Tore hatten Maximilian
Schröter und Dominic Giskes (2) erzielt. Am Sonntag in eigener Halle
glückte dem DHC gegen HTC Uhlenhorst Mülheim mit 6:4 (2:1) die
Revanche für die 3:7-Hinspielniederlage. Es war ein Match der
Nachwuchskräfte, denn bei Mülheim fehlten drei der vier
Nationalspieler und beim DHC waren gegenüber dem Vortag Abwehras
Deniz Kocak und Stürmer Maximilian Schröter nicht dabei, die sich in
Neuss verletzt hatten. In dem Match, das nur bei Beginn die Mülheimer
in Führung sah. sorgten Manuel Keller (2), Frederik Schank, Julius
Heimanns, Marco Testrut und Dominic Giskes mit Ihren Toren für den
verdienten Sieg. Akim Bouchouchi, der für Bergmann als Coach an der
Bande stand, da Bergmann in beiden Spielen aufgrund der knappen
Personalsituation zum Einsatz kam zeigte sich zufrieden und sagte: „Wir
haben verdient gewonnen. Besonders erfreulich war die Leistung der
jungen Nachwuchskräfte, wie Frederik Schank und Hendrik Michaelis“.
Damen 1. Bundesliga
Zwei Siege aus den letzten beiden Spielen
waren für die Hockeydamen des DHC in der Hallenbundesliga mindestens
erforderlich, um ins Deutsche Viertelfinale einzuziehen. Gleichzeitig
mussten die beiden Rivalen um diesen Platz ETuF Essen und HTCU
Mülheim Punkte lassen. Das geschah aber nur zum Teil, denn ETuF Essen
siegte in seinen zwei Spielen und erreichte damit das Viertelfinale.
Am Samstag revanchierten sich die Oberkasselerinnen mit Trainer Tom
Wegner bei SW Neuss für die 4:5-Hinspielniederlage mit einem 6:4
(4:1)-Erfolg. Nach der 4:1-Pausenführung wurde es noch einmal eng
für den DHC, denn bis zur 46. Minute schaffte Neuss ein 4:4. Dann
hatten sich die Oberkasseler aber wieder gefangen und zog bis neun
Minuten vor dem Ende auf eine 6:4-Führung davon, die bis zum Ende
clever verteidigt wurde. Am Sonntag am Seestern sollte dann gegen HTCU
Mülheim die Revanche für die 2:5- Niederlage aus dem Hinspiel
folgen. Daraus wurde aber nichts, denn Wegners Damen mussten sich mit
einem 4:4 (1:1) zufrieden geben. Über 1:0 und 2:1 war der DHC in der
58. Minute mit 2:4 ins Hintertreffen geraten. Torwart raus und eine
weitere Angreiferin aufs Feld war dann das passende Mittel für
Wegner, denn die Oberkasselerinnen schafften in den letzten zwei
spannenden Minuten den kaum noch erwarteten Ausgleich. Die Tore des
Wochenendes teilten sich Jana Gerits (3), Sabine Markert und Greta
Gerke (je 2), Ksenis Svezentseva, Jennifer Pütz und Carolin Wolf.
Wegner meinte nach Spielschluss: „Leider bis ich nur mit der
Rückrunde zufrieden, denn in der Hinrunde haben wir unser Ziel, das
Viertelfinale, verspielt“.
Knaben B
Die Knaben B sind eins der Aushängeschilder
in der Jugendarbeit des Düsseldorfer Hockey-Club und bei
Westdeutschen Meisterschaften im Kampf um den Titel nicht wegzudenken.
Dabei gibt es eine Vielzahl von Mannschaften in dieser Altersklasse
(Jahrgänge 1999 und 2000). 97 Mannschaften sind in dieser
Altersklasse gemeldet, die in drei Leistungsklassen um Punkte und
Meisterehren kämpfen und die Oberkasseler sind mit vier Mannschaften
am Start. In der untersten Leistungsgruppe gibt es noch eine
Aufteilung nach Bezirken, und der DHC gehört zum Bezirk Rhein Wupper.
Zwei Mannschaften spielen dort mit und messen sich mit 12 weiteren
Teams des Bezirk, die in drei Gruppen eingeteilt sind. DHC belegt zur
Zeit einen dritten Tabellenplatz und DHC III führt in seiner Gruppe
die Tabelle verlustpunktfrei an. In der Klasse darüber, der Oberliga
geht es bereits um den Westdeutschen Oberligatitel. DHC II hat bei 25
teilnehmenden Mannschaften die schwerste Gruppe mit Uhlenhorst
Mülheim II und ETuF Essen I erwischt und liegt im Moment auf dem 3.
Tabellenplatz hinter Uhlenhorst und ETuF. Platz zwei und die Endrunde
sind aber aus eigener Kraft zu schaffen, da ETUF noch in Oberkassel
antreten muss und nur einen Punkt vor dem DHC liegt. In der Topliga,
der Regionalliga wollen sich 20 Mannschaften, die auf vier Gruppen
verteilt sind, die Meisternadel des WHV anstecken. Die Favoriten sind
gleichmäßig auf die Gruppen verteilt. Das sind die vier Teams, die
die Endrunde der Feldmeisterschaft im Herbst ausgespielt haben und
zwar WHV-Titelträger HTC Uhlenhorst Mülheim, Vizemeister DHC, sowie
Kahlenberger HTC und Crefelder HTC. Die Oberkasseler mit Trainer Karol
Podzorski haben die ersten vier Spiele unbeschadet überstanden. Der
Lohn ist die Tabellenführung mit 12 Punkten und 17:3 Toren. Am ersten
Spieltag waren beim RTHC Leverkusen Club Raffelberg und der Ausrichter
des Turniers die Gegner. Gegen die Duisburger siegte der DHC klar mit
4:0, hatte aber beim knappen 2:1-Erfolg über RTHC Leverkusen einige
Probleme. Am letzten Wochenende war Club Raffelberg der Ausrichter.
Zum Auftakt mussten sich die Oberkasseler mit dem Tabellenletzten,
Gladbacher HTC, auseinander setzen und hatten viel Mühe mit dem
Gegner beim 3:2 (2:0)-Erfolg. Es fing aber gut an. Masi Pfandt brachte
die Oberkasseler nach drei Minuten mit 1:0 in Führung und Laurens
Halfmann konnte nach sieben Minuten bereits das 2:0 erzielen. Nicolas
Teller machte vor dem Seitenwechsel sogar noch das 3:0 perfekt und
Podzorski hoffte, dass es im zweiten Durchgang so weiter gehen würde.
Das war aber eine Fahleinschätzung, denn Gladbach wurde stark und kam
auf 3:2 heran. Eine gute Abwehrleistung in der Schlussphase sicherte
dem DHC jedoch die weiße Weste. Im zweiten Spiel gegen ETB
Schwarz-Weiss Essen dominierten die Oberkasseler das Spiel von Beginn
an und siegten klar mit 8:0 (5:0). Laurens Halfmann gelang bereits in
den ersten vier Minuten ein Hattrick zum 3:0. Ben Kramer verwandelte
noch zwei Strafecken zur 5:0 Pausenführung. In der zweiten Hälfte
waren es Masi Pfandt , Nicolas Teller und Max Reeker die das 8:0
besiegelten. Der nächste Spieltag mit dem Start der Rückrunde findet
am 29. Januar erneut beim RTHC Bayer Leverkusen statt. Sandra Pfandt,
die Betreuerin der Mannschaft kennt nur ein Ziel: „Unser Ziel ist
die Westdeutsche Meisterschaft, doch bis dahin müssen wir noch an uns
arbeiten"
Die Mannschaft Jan Hendrikx, Ben Kramer, Masi
Pfandt, Max Reeker, Robert Niebuhr, Julius Zetzsche, Nicolas Teller
und Linus Müller.
III. Herren
Die III. Herren des Düsseldorfer HC sind auf
der Siegerstraße geblieben. Im sechsten Saisonspiel in der 1.
Verbandsliga im Hallenhockey besiegte die Mannschaft um Kapitän
Andreas Roos zu Hause ETG Wuppertal II mit 9:6 (5:1). Damit festigten
die Oberkasseler ihre Position im oberen Tabellenbereich und liegen
auf dem dritten Platz punktgleich mit GW Wuppertal und nur einen Punkt
hinter Tabellenführer Viersener THC. Der Spielstar war jedoch nicht
besonders gut, denn ETG konnte zunächst in Führung gehen. Es ging
aber schnell, denn Markus Güther, Robert Fischer mit jeweils zwei
Treffern sowie Frank Hartkopf sorgten für die Pausenführung.
Wuppertal kam besser aus der Kabine und erzielte zunächst zwei
Treffer, bis sich der DHC wieder gefangen hatte und durch Tim Niehus
und Jan Ingmann auf 7:3 davonzog. ETG kam wieder auf zwei Tore heran,
aber der DHC sorgte mit den Toren von Marius Dohmen und Tobias
Bergander zum 9:5 für die Entscheidung. Der sechste Treffer des
Gegners war nicht mehr als Ergebniskosmetik.
3. Damen
Die dritten Damen des Düsseldorfer
Hockey-Club haben die Tabellenführung in der 1. Verbandsliga
verteidigt. Im Lokalderby mit der zweiten Mannschaft des DSC 99
siegten die Oberkasselerinnen am Sonntag am Seestern klar mit 7:1
(3:1) und schickten damit die Damen von der Diepenstraße ans
Tabellenende. Die sieben Treffer teilten sich Julia Müller und Dr.
Monika Schütze (je 2) sowie Birgit Ballauff, Kirsten Leo und Dagny
Holle. Der ärgste Rivale im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga ist
die erste Mannschaft des Rheydter SV, die noch auf dem zweiten
Tabellenplatz liegt, aber bei Punktgleichheit noch ein Nachholspiel
austragen muss und bei einem Punktgewinn den DHC überflügeln kann.
Das nächste Spiel der Oberkasselerinnen findet am 15. Januar 2012 bei
GWR Büderich statt.
Wochenende
10./11. Dezember 2011 (v. J. Pickert)
Herren 1. Bundesliga
In der 1. Hallenhockeybundesliga sicherten
sich die Herren des Düsseldorfer HC mit Trainer Ulrich Bergmann am
Samstag vorzeitig den Klassenerhalt und schlugen den Crefelder HTC mit
9:3 (2:2) Damit war auch gleichzeitig die Revanche für die
4:10-Hinspielniederlage und nach zwei Jahren mit Niederlagen endlich
wieder ein Sieg geglückt. Damit hatte Krefeld seine letzte Chance auf
das Viertelfinale so gut wie verspielt. Vor den letzten beiden Spielen
am kommenden Wochenende liegen die Oberkasseler nun mit 12 Punkten aus
acht Spielen im gesicherten Mittelfeld. Krefeld musste allerdings auf
seine beiden besten Akteure verzichten, denn Linus Butt und Oskar
Deeke sind mit der Nationalmannschaft bei der Champions-Trophy in
Auckland im Einsatz. Krefelds Trainer Mathias Mahn versuchte die
Niederlage aber nicht auf das Fehlen der Beiden zurückzuführen und
sagte: „Der DHC war heute einfach stärker und meine übrigen
Spieler haben es nicht verstanden Verantwortung zu übernehmen“. Das
hatte aber nur für die zweite Spielhälfte Gültigkeit, denn
zunächst ging Krefeld mit 1:0 (2.) und 2:1 (16.) in Führung, die
durch die Brüder Ben (10.) und Deniz Kocak (28.) ausgeglichen werden
konnte. Nach dem Seitenwechsel zwischen der 33. und 36. Minute war der
Jubel in der Halle am Seestern groß, denn der DHC zog durch die
Treffer von Julius Heimanns, Deniz Kocak, Ben Kocak und Jens Giese auf
6:2 davon. Besonders beeindruckend war dabei die Leistung des
reaktivierten kleinen Kieler Wirbelwind Giese, der nicht nur einen
Treffer selbst erzielte, sondern Ben Kocak bei seinen zwei Treffern
maßgereht vorlegte und damit an seine Glanzzeiten im Dress des DHC
erinnerte. Krefeld konnte zwar noch einen Treffer erzielen, aber der
DHC zeigte, wer Herr im Haus ist und legte durch Julius Heimanns (2)
und Deniz Kocak zum 9:3-Endstand nach. Ulrich Bergmann, der Trainer
des DHC, strahlte beim Interview nach Spielschluss und sagte: „Wir
haben uns in den letzten Spielen stetig verbessert und verdient
gewonnen. Das war auch ein schönes Geschenk für unsere
Weihnachtsfeier nachher im Clubhaus, und wir werden sicher
entsprechend feiern“.
Damen 1. Bundesliga
Auch die Hallenhockeybundesligadamen des
Düsseldorfer HC konnten sich, wie die Herren des Club, am Samstag auf
die abendliche Weihnachtsfeier freuen, denn mit 5:1 (3:0) bezwangen
sie den Aufsteiger und Tabellenletzten HC Essen 99 am Ende sicher.
Essen ist damit zwei Spieltage vor Ende der Saison bereits zum Abstieg
verurteilt. Die Mannschaft des DHC mit Trainer Tom Wegner hat dagegen
noch theoretische Chancen das Viertelfinale um die Deutsche
Meisterschaft zu erreichen. Die Oberkasselerinnen hatten sich nach der
3:4-Hinspielniederlage in Essen scheinbar viel vorgenommen und
führten nach zwei Minuten bereits mit 2:0 durch Jennifer Pütz, die
ein Zuspiel von Greta Gerke locker einsenden konnte und eine von Jana
Gerits verwandelte Strafecke. Danach war Langeweile angesagt, wobei
allerdings Chancen auf beiden Seiten leichtfertig vergeben wurden oder
eine sichere Beute der zwei besten Spielerinnen in der Halle, den
Torfrauen, gemeistert wurden. Erst zwei Minuten vor dem Seitenwechsel
erzielte die russische Nationalspielerin des DHC, Ksenia Svezhentseva,
das 3:0. Bereits in der Pause meinte Brigitte Sobusta-Hoppe, die
Hockeyobfrau für den Damenbereich des DHC, das auf den gesamten
Spielverlauf zutraf: „Wir haben heute viele Chancen liegen lassen“.
Nach dem Wechsel war wieder Leerlauf angesagt, bis Essen (50.) durch
eine von Sybille Hinsken verwandelte Strafecke zum ersten Treffer kam.
Das Spiel wurde jetzt hektischer und der DHC ließ die Souveränität
der Zeit davor vermissen, war aber trotzdem nicht zu überwinden.
Essens Coach Carsten Fischbach setzte drei Minuten vor dem Ende alles
auf eine Karte und tauschte den Torwart gegen einen weiteren Angreifer
aus. Die Karte erwies sich als „Schwarzer Peter“, denn in den
letzten 60 Sekunden traf Jennifer Pütz bei zwei Kontern zum
5:1-Endstand. Wegner gestand nach Spielschluss ein, als er sagte: „Das
war unser dritter Sieg in Folge. Es war sicher kein schönes Spiel
für die Zuschauer, aber wir haben uns für die unnötige
Hinspielniederlage in Essen revanchiert und freuen uns jetzt auf
unsere Weihnachtsfeier heute Abend“.
Wochenende
3./4. Dezember 2011 (v. J. Pickert)
Damen/Herren 1. Bundesliga
Einen
riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt haben die beiden
Erstligateams des DHC im Hallenhockey gemacht, denn sowohl die Damen
als auch die Herren fuhren einen Sieg ein. Am Samstag bezwangen die
Damen von Trainer Tom Wegner Aufsteiger ETuF Essen im Rückspiel am
Baldeneysee klar mit 7:4 (4:1), nach dem sie auch im Hinspiel am
Seestern mit 6:4 erfolgreich waren. Durch diesen Erfolg ist der
Abstand zum Tabellenletzten HC Essen 99 auf sechs Punkte angewachsen.
Bereits in den ersten 30 Minuten legten die Oberkasselerinnen den
Grundstein für den Auswärtserfolg. Eine starke Leistung der Abwehr
des DHC ließ den Angriff der Essenerinnen mit ihren
Spitzenspielerinnen Dinah Grote und Janine Beermann kaum zur
Entfaltung kommen. Durch den Treffer von Jennifer Pütz (1.) und zwei
von Jana Gerits sicher verwandelte 7-meter ging der DHC bis zur 25.
Minute mit 3:0 in Führung. Diese Führung geriet in der restlichen
Spielzeit nicht in Gefahr. Den ersten Treffer der Gastgeberinnen
beantworte Jennifer Pütz noch vor der Pause mit ihrem zweiten
Treffer. Eine Überzahl von zehn Minuten nutze Wegners Team prompt mit
zwei Toren von Greta Gerke zum 6:1. Das war die Entscheidung, denn der
DHC ließ sich von der Aufholjagd des Gegners nicht beeindrucken, denn
Ksenia Svezhentseva erzielte vier Minuten vor dem Ende noch den
siebenten Treffer für den DHC. Wegner kommentierte den Sieg seiner
Mannschaft mit den Worten: „Ich bin zufrieden, denn wir haben eine
starke Leistung gezeigt“. Die Herren des DHC wollten mit ihrem
Trainer Ulrich Bergmann am Sonntag im Spiel beim Kahlenberger HTC den
Damen nícht nachstehen. Sie bezwangen die Mülheimer mit 9:6 (4:2).
Auch die Herren hatten das Hinspiel zu Hause gewonnen. Der DHC war die
spielbestimmende Mannschaft und fuhr den auch in der Höhe verdienten
Sieg ein. Die 1:0-Führung der Gastgeber in der vierten Minute hatte
nicht lange Bestand, denn der DHC zog bis zur 22. Minute durch die
Tore von Marco Testrut (2), Jens Giese und Maximilian Schröter auf
4:1 davon, bevor der KHTC seinen zweiten Treffer anbringen konnte.
Auch nach dem Seitenwechsel dominierte der DHC und schaffte durch
Schröter (36.) erneut einen Vorsprung von drei Toren. So ging es bis
Spielende, denn einen Treffer der Gastgeber beantworteten die
Oberkasseler prompt mit einem Gegentreffer. Fünf Minuten vor dem Ende
musste Kahlenberg beim Stand von 8:6 für den DHC eine Zeitstrafe
hinnehmen und Dominic Giskes erzielte dabei eine Minute vor dem Ende
das 9:6 und zum guten Schluss parierte Keeper Christian Schulte in der
Nachspielzeit einen 7-meter des Gegners. Die drei restlichen Tore
teilten sich Julius Heimanns, Manuel Keller und Maximilian Schröter.
Bergmann war nach dem Erfolg sichtlich erleichtert, als er sagte „Wir
freuen uns natürlich über den Sieg, und ich denke, dass damit der
Klassenerhalt gesichert ist“.
3. Damen
Die dritten Damen des Düsseldorfer
Hockey-Club haben nach der überraschenden 4:7-Niederlage am 27.
November beim Rheydter SV schnell wieder in die Erfolgsspur
zurückgefunden und am Sonntag im vierten Match der Saison den dritten
Sieg eingefahren. Die Mannschaft um Spielführerin Nina Esser siegte
in der Halle des Comenius-Gymnasium gegen Gold Weiss Wuppertal II mit
9:6 (4:1). Kurzfristig musste für die Standardtorfrau Gwendolin
Linnenbrink Ersatz beschafft werden, da Linnenbrink in der zweiten
Mannschaft der Oberkasselerinnen im Oberligaspiel benötigt wurde. Die
Frau für solche Fälle ist Katrin Schiefer, die auch diesmal
problemlos einsprang. Esser, die frühere Bundesligaspielerin brachte
ihr Team bereits innerhalb der ersten zehn Minuten mit zwei
Torerfolgen auf die Siegerstraße. Juliane Schröder wollte Esser
nicht nachstehen und erhöhte mit einem Doppelpack innerhalb der
nächsten zehn Minuten auf 4:0 für den DHC. Das war schon eine
Vorentscheidung zugunsten der Oberkasselerinnen, und der erste Treffer
der Wuppertalerinnen kurz vor dem Pausenpfiff fiel nicht ins Gewicht.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten Annette Linnenbrink und Julia Müller
sogar auf 6:1 und das Spiel schien endgültig gelaufen. Das war aber
ein Irrtum, denn plötzlich leisteten sich die Damen vom Seestern
unnötige Ballverluste und produzierten Fehlpässe am laufenden Band.
Wuppertal nutzte seine Chancen und der schöne Vorsprung des DHC
schmolz auf 6:5. Dann hatte sich die Mannschaft jedoch wieder gefangen
und Dagny Holle wurde zum „Matchwinner“, denn mit einem
lupenreinen Hattrick schaffte sie für ihre Mannschaft die
9:5-Führung. Wie in den ersten 30 Minuten war dann der Treffer der
Wuppertalerinnen kurz vor dem Schlusspfiff nicht mehr als
Ergebniskosmetik. Esser zeigte sich nach Spielende auch zu frieden und
sagte: „Wir haben heute eine sehr gute Mannschaft gehabt und waren
die gesamte Spielzeit überlegen“. Am kommenden Wochenende geht es
zum Schlusslicht THC Mettmann. Da sind drei Punkte eingeplant. In der
Tabelle liegen die Damen auf Platz zwei mit neun Punkten und 28:18
Toren hinter dem neuen Tabellenführer Rheydter SV mit 12 Punkten und
25:11 Toren, denn den alten Tabellenführer Wuppertal stürzten sie
dank des Sieges.
Die siegreiche Mannschaft Katrin Schiefer
(TW), Vera Schmittmann, Kirsten Leo, Birgit Ballauff, Dagny Holle,
Nina Esser, Julia Müller, Juliane Schröder und Annette Linnenbrink.
Knaben A
Die Knaben A des Düsseldorfer HC sind
weiterhin in allen Ligen das Maß aller Dinge. Die erste Mannschaft
spielt in der Regionalliga und führt dort die Gruppe B mit fünf
Siegen bei fünf Spielen souverän an. Die Leistungsreserve führt die
Oberliga ebenfalls mit fünf Siegen aus fünf Spielen an. Trainer
Karol Podzorski ist mit der Entwicklung und Leistungsstärke seiner
Mannschaften zufrieden und sagt: „Es ist sehr schön, dass wir so
viele gute Spieler haben, die alle in der Regionalliga spielen
könnten. Dadurch können wir viel wechseln“. Am ersten Spieltag
siegten die A1 Knaben gegen den Bonner THV 4:2, den DSD Düsseldorf
7:0 und gegen Club Raffelberg mit 10:1. Am Samstag beim zweiten
Spieltag gab es im ersten Spiel gegen SW Bonn einen 4:0-Erfolg. Im
zweiten Spiel gegen den Marienburger SC taten sich die Oberkasseler
lange schwer und lagen zur Halbzeit sogar mit 0:1 in Rückstand. Timm
Weingartz bescherte den Ausgleich, doch Marienburg stand sehr tief und
konzentrierte sich lediglich auf Verteidigung, das den Kölnern gut
gelang. Zehn Minuten vor dem Ende ging Marienburg durch einen Konter
erneut in Führung, bis Jamie Halfmann den Ausgleich fünf Minuten vor
dem Ende markierte. Weingartz und Halfmann drehten in den letzten
Minuten auf und knackten die Marienburger Verteidigung und konnten dem
DHC einen knappen 4:2 Sieg bescheren. „Heute waren wir nicht so gut
drauf. Marienburg hat gut dagegen gehalten, und wir hatten am Ende
sehr viel Glück“, meinte Podzorski. Die Knaben A 2 siegten am
ersten Spieltag in der eigenen Halle gegen den THC Hürth 7:0 und
gegen SG Erftstadt 6:1. Am Samstag ging es beim Club Raffelberg im
ersten Spiel gegen den Gastgeber. Cedric Heimbach brachte die
Oberkasseler durch einen Doppelpack bereits nach zwei Minuten mit 2:0
in Führung. Moritz Schur konnte ebenfalls durch einen Doppelpack die
4:0 Pausenführung sichern. Nach dem Seitenwechsel verwandelte der DHC
zwei Strafecken durch Daniel Frenz und Tasillo Busch zum 6:0 Erfolg.
Im zweiten Spiel gegen den Bonner THV siegte das Team von
Teammanagerin Sabine Böckel-Frenz klar mit 11:2. Moritz Schur (4),
Tassilo Busch (3), Cedric Heimbach (3) und Florian Dietl erzielten die
Treffer. Das letzte Spiel gegen SW Bonn wurde mit 12:0 gewonnen. Hier
war Cedric Heimbach mit fünf Treffern der überragende Torschütze.
Außerdem trafen Tassilo Busch (3), Daniel Frenz, Mauritz Roever, Ben
Kramer und Moritz Schur.
Im Einsatz für die Knaben A waren am
Wochenende Torhüter Kilian Potthoff, Tassilo Busch, Paul Kramer,
Philipp Niebuhr, Timm Weingartz, Mischa Erne, Max Keller, Moritz Butt,
Raphael Hartkopf, Cedric Heimbach, Amin Hussein, Artur Gadow, Felix
Heyer, Moritz Schur, Jamie Halfmann, Niklas Hertl, Daniel Frenz,
Mauritz Roever, Ben Kramer und Florian Dietl.
Weibliche Jugend B :
Die weibliche Jugend B des DHC schaffte in
eigener Halle als amtierender Westdeutscher Feldhockeymeister nur drei
von sechs möglichen Punkten. Nach dem erfolgreichen ersten Spieltag
vor einer Woche mit zwei Siegen gab es am zweiten Spieltag im ersten
Spiel gegen Vizemeister Club Raffelberg die erste Saisonniederlage.
Das Team von Coach Tom Wegner begann gut und führte bereits nach vier
Minuten durch Treffer von Janne Drechshage und Lisa Marie Schütze mit
2:0. In der siebten Minute erhöhte erneut Schütze sogar auf 3:0.
Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel gelang den Raffelbergerinnen der
Anschluss. In der zweiten Hälfte war CR besser und drehte das Spiel
auf 3:4. „Es war ein extrem kampfbetontes Spiel. Nach dem
Seitenwechsel war von uns nichts mehr zu sehen“, sagte Wegner. Im
zweiten Match wurde ETuF Essen dann klar mit 10:0 (7:0) besiegt. In
der Tabelle belegen die Oberkasselerinnen Platz zwei hinter Club
Raffelberg und vor RTHC Leverkusen.
Mädchen A weiter auf Endrundenkurs
Die Mädchen A des DHC haben am Wochenende
beim Heimspieltag wichtige sechs Punkte im Kampf um den Einzug in die
Westdeutsche Endrunde errungen. Die Mannschaft von Coach Akim
Bouchouchi siegte zum Auftakt gegen Blau Weiss Köln mit 6:0. Im
zweiten Spiel gegen ETuF Essen reichte es zu einem knappen 2:0-Erfolg.
In der Tabelle bleiben die Oberkasselerinnen weiterhin auf Platz drei
mit 15 Punkten aus sieben Spielen. Der Vorsprung auf Platz vier
beträgt bereits acht Punkte und der Rückstand auf die beiden
Spitzenpositionen lediglich drei und sechs Punkte. „In den
Rückspielen gegen Mülheim und Leverkusen sind wir hochmotiviert,
denn wir wollen noch auf Platz zwei vorrücken“, sagte der Trainer.
Weibliche Jugend A mit zwei Siegen
Die weibliche Jugend A des Düsseldorfer HC
hat auch in dieser Hallensaison den Anspruch, mindestens die
Westdeutsche Endrunde zu erreichen. Die Mannschaft von Trainer Tom
Wegner hat am Wochenende den Grundstein für den Einzug unter die
letzten sechs Mannschaften gelegt. Beim Spieltag in Köln siegten die
Oberkasselerinnen zum Auftakt gegen RW Köln klar mit 4:1. Gegen den
amtierenden Feldhockeymeister auf Westdeutscher Ebene, Uhlenhorst
Mülheim, musste der DHC allerdings eine klare 0:4-Niederlage
hinnehmen. Im dritten Spiel gegen BW Köln, die um Platz zwei mit dem
DHC kämpfen, gelang Wegners jungen Damen ein knapper 3:2 Erfolg.
Damit ist der zweite Tabellenplatz in der Gruppe C gefestigt.
Männliche Jugend B
Für die männliche Jugend B des DHC war die
Feldhockeysaison ein Lehrjahr. In der aktuellen Hallensaison belegt
das Team von Trainer Sebastian Folkers überraschend den dritten Platz
in der Vorrunde. Am Wochenende ging es beim Tabellenführer Gladbacher
HTC um die nächsten Punkte. Im ersten Spiel stand allerdings das
Lokalderby zwischen dem DHC und dem DSC 99 auf dem Programm. Nach
zweimal 15 Minuten gingen die Oberkasseler klar mit 7:3 als Sieger vom
Platz. Im zweiten Spiel gegen den Titelfavorit Gladbacher HTC
unterlagen die Oberkasseler mit 2:7. In der Tabelle bleiben die Jungs
vom Seestern weiterhin auf Platz drei mit neun Punkten aus vier
Spielen hinter Spitzenreiter Gladbacher HTC und dem Zweitplatzierten
SW Köln.
Wochenende
25./26. November 2011 (v. J. Pickert)
Herren 1. Bundesliga
Zwei Niederlagen handelten sich die
Hockeyherren des Düsseldorfer HC an diesem Doppelwochenende ein. Auf
ihre Tabellensituation hatte dies aber keinen Einfluss, da es gegen
Mannschaften aus der oberen Tabellenregion ging, und die Kandidaten,
die ebenfalls zum Kreis der abstiegsgefährdeten Mannschaften zählen,
wie SW Neuss und Kahlenberger HTC, ebenfalls mindestens eine
Niederlage hinnehmen mussten. Beim Crefelder HTC, der inzwischen zum
Angstgegner des DHC geworden ist, da der letzte Erfolg bereits Jahre
zurück liegt, unterlag das Team von Trainer Ulrich Bergmann klar mit
4:10 (0:4). Krefeld war in beiden Spielhälften das entscheidend
bessere Team und geriet nie in Gefahr eines Punktverlustes. Es war
eine Partie, die richtungsweisend für beide Mannschaften war, denn
vor dem Match waren beide Mannschaften punktgleich. Von Beginn an ging
der CHTC druckvoll zur Sache und lag nach acht Minuten bereits mit 2:0
in Front. Trotz der zwei Gegentreffer können sich die Oberkasseler
bei CHTC-Urgestein Christian Schulte, der in dieser Saison für den
DHC zwischen den Pfosten steht und alle viele Chancen der Krefelder zu
vereiteln wusste, bedanken, dass der DHC zur Pause nur mit vier Toren
zurücklag. Nach der Pause kam die Mannschaft von Trainer Ulrich
Bergmann zwar besser ins Spiel, aber zu mehr als einer kleinen
Ergebniskosmetik reichte es nicht. Marco Testrut und Julius Heimanns
teilten sich die vier Tore. Am Sonntag in der Halle am Seestern war
auch gegen das Topteam von RW Köln nicht zu holen. Zu stark
präsentierten sich die Domstädter mit ihren vielen Nationalspielern.
Bei der 5:10 (2:6)-Niederlage machte sich das Fehlen von Abwehrspieler
Marco Testrut, der sich in Krefeld an der Ferse verletzt hatte,
bemerkbar. Besonders in den ersten30 Minuten hatte der DHC dem
Angriffswirbel der Kölner nicht viel entgegen zu setzen. In der
zweiten Spielhälfte wurde der DHC zwar stärker, aber in Gefahr
geriet der Kölner Erfolg nicht, denn die Offensive des DHC blieb
über weite Strecken zu harmlos. Die fünf Treffer teilten Julius
Heimanns, Ulrich Bergmann, Maximilian Schröter, Manuel Keller und
Deniz Kocak. Akim Bouchouchi, der das Traineramt in diesem Spiel
übernehmen musste, weil Bergmann auf dem Spielfeld den Ausfall von
Testrut kompensieren musste, meinte nach dem Spiel: „Köln war die
klar bessere Mannschaft. Wir haben heute mit wenig Körpersprache
agiert und waren alles in allem immer einen Schritt zu langsam“.
Damen 1. Bundesliga
Pfui und Hui, sind die beiden Attribute, die
auf die Bundesligadamen des DHC an diesem Wochenende zutreffend sind.
Anders kann man die Ergebnisse der zwei Spiele nicht kommentieren. Am
Samstag Abend unterlagen die Oberkasselerinnen beim Tabellenletzten HC
Essen 99 mit 3:4 (0:0). Ausschlaggebend für diese Niederlage war
mehrheitlich die schlechte Ausnutzung der Standartsituationen, denn
sieben Strafecken und ein 7-meter blieben ohne Torerfolg. Diese
Möglichkeiten belegen zwar die spielerische Überlegenheit der
Oberkasselerinnen, aber Tore sind für einen Erfolg maßgebend. Greta
Gerke(2) und Jennifer Pütz erzielten die Tore für den DHC.
DHC-Trainer Tom Wegner analysierte die Niederlage seiner Mannschaft
mit den zutreffenden Worten: „Wir waren heute in der Torausbeute zu
schlecht und unsere spielerische Überlegenheit hat uns nicht
geholfen. Der Gegner stand tief und hat uns klassisch ausgekontert.
Jetzt müssen wir uns wieder aufbauen und sehen, dass wir in den
nächsten Spielen punkten.“ Dass dieser Wunsch am nächsten Tag
gegen Tabellenführer Rot-Weiss Köln in Erfüllung gehen sollte,
wusste Wegner natürlich nicht. Am Sonntag, in der Halle des DHC am
Seestern , konnte man eine ganz andere Mannschaft sehen, denn
Tabellenführer RW Köln handelte sich mit 3:4 (1:1) die erste
Saisonniederlage ein. Greta Gerke, die in Essen bereits zwei Treffer
erzielen konnte war alleine für den Sieg ihrer Mannschaft
verantwortlich, denn alle vier Tore erzielte sie. Da fiel der
vergebene7-meter von Sabine Markert nicht mehr ins Gewicht. Die
Entscheidung der Begegnung fiel erst in den letzten drei Minuten.
Köln ging mit 3:2 in Führung. Tom Wegner, der Trainer des DHC,
reagierte sofort mit der Maßnahme: „Torwart raus und ein weiterer
Angreifer rein“. Die Maßnahme hatte Erfolg und eine Minute vor dem
Ende führte der DHC und verteidigte diese Führung geschickt bis zum
Schlusspfiff.
Weibliche Jugend B
In der abgelaufenen Feldhockeysaison hatte
die Weibliche Jugend B des Düsseldorfer Hockey-Club die Deutsche
Vizemeisterschaft errungen. Bei der am Wochenende gestarteten
Hallensaison haben die jungen Damen von Trainer Tom Wegner wieder
Erfolge ins Auge gefasst. Um den Titel eines Westdeutschen Meisters
starten in der Regionalliga, der höchsten der drei Spielklassen in
dieser Altersgruppe, zehn Mannschaften in zwei Gruppenmit je fünf
Teams. Es sind fast dieselben Mannschaften wie auf dem Feld. Lediglich
DSC 99 ist jetzt nicht dabei. Dafür ist ETuF Essen hinzugekommen. Der
DHC hat die stärkere Gruppe erwischt, denn mit dem Club Raffelberg
als WHV-Vizemeister und dem Westvierten RTHC Leverkusen sind drei der
vier Feldendrundenteilnehmer in einer Gruppe. Die Oberkasselerinnen
sind aber optimal gestartet und kehrten vom Turnier in Duisburg beim
Club Raffelberg mit zwei klaren Erfolgen zurück. Im ersten Match war
der Westvierte auf dem Feld, RTHC Leverkusen „Kanonenfutter“ für
die torhungrigen jungen Damen vom Seestern. 10:0 (5:0) hieß es nach
30 Minuten und der Gegner war nicht einmal gefährlich in den
Schusskreis des DHC gekommen. Das Zusammenspiel der Mannschaft klappte
phasenweise bereits optimal und die vielen Tore waren die verdienten
Früchte. Lena Speier und Lisa-Marie Schütze (je 4) und Isabell Maas
(2) teilten sich den Torreigen. Im zweiten Spiel war es nicht ganz so
einfach für den DHC, denn gegen Blau-Weiss Köln reichte es „nur“
zu einem standesgemäßen 5:0 (2:0)-Erfolg. Isabell Maas (2), Lena
Speier, Lisa-Marie Schütze und Mara Bongen waren in diesem Spiel für
die Torerfolge verantwortlich. Trainer Wegner zeigte sich natürlich
sehr zufrieden mit dem Saisonauftakt und sagte: "Im ersten Spiel
haben wir schon sehr gute Kombinationen sehen können, die dann auch
zu Toren geführt haben. Leider haben wir dies im zweiten Spiel nicht
mehr so oft sehen können. Köln hat ständig versucht das Spiel zu
zerstören. Ich freue mich jedoch, dass die Mädchen nach dieser
kurzen Vorbereitungszeit schon auf diesem Leistungsstand sind“. Am
4. Dezember geht es in der Halle am Seestern weiter mit den
Begegnungen gegen ETuF Essen und Club Raffelberg. Am 15. Januar bei BW
Köln und am 29. Januar in Leverkusen folgen die Rückspiele. Danach
folgt die Westdeutsche Endrunde. Diese Termine müssen noch
erfolgreich bestritten werden, damit der Traum von der Deutschen
Endrunde Ende Februar wahr werden soll.
Das Team Viktoria Kammerinke (TW), Greta
Nauck, Isabel Maas, Alina Lindemann, Lisa Marie Schütze, Mara Bongen,
Lena Speier, Janne Drechshage, Elisa Gräve, und Charlotte Veitner,
Trainer Tom Wegner, Co-Trainerin Franziska Unzeitig und Betreuerin
Susanne Flacke.
II. Herren
Am Ende der letzten Hallenhockeysaison musste
die Bundesligareserve der Herren des Düsseldorfer Hockey-Club aus der
Regionalliga West, der dritten Spielklasse, in die Oberliga absteigen.
Der sofortige Wiederaufsteig ist natürlich das erklärte Ziel der
jungen Spieler. Die ersten zwei Spiele gaben auch Anlass zu großen
Hoffnungen, denn gegen HTC Uhlenhorst Mülheim III gelang ein
5:3-Heimsieg und beim THC Münster war die Mannschaft mit 8:6
erfolgreich. Im Spiel am Sonntag in der vereinseigenen Halle am
Seestern unterlagen die Oberkasseler gegen den alten und neuen
verlustpunktfreien Tabellenführer HC Essen 99 knapp mit 5:6 (1:4).
Bundesligatrainer Ulrich Bergmann, der sonst in diesem Team aushilft,
konnte nicht eingesetzt werden, da er im Bundesligateam bereits
aushelfen musste. Auch stand er für das Coachen nicht zur Verfügung.
Dafür sprang der langzeitverletzte Bundesligaspieler Lukas Grellmann
ein. Bereits in der achten Minute brachte Frederic Schank den DHC mit
1:0 in Führung, die jedoch nicht gehalten werden konnte. Essen
trumpfte auf und zog bis zur Pause auf 4:1 davon. Dann kam der DHC
wieder gut ins Spiel und schaffte bis zur 38. Minute durch Frederic
Schank und Neuzugang Alexander Vogel, der erst im Sommer vom
Hellerhofer SV zum DHC gekommen war, den Anschluss zum 3:4.
Konzentrationsschwächen bei der Mannschaft um Kapitän Kristopher
Schrader ermöglichten dem Gegner die erneute Führung auf 6:3. In den
letzten zehn Minuten reichte es zwar zum Anschlusstreffer durch
Neuzugang Henrik Michaelis (50.) vom Gladbacher HTC und Kristopher
Schrader (57.). Der Ausgleich glückte jedoch nicht mehr. Schrader war
etwas traurig über die knappe Niederlage und meinte: „Es war auf
jeden Fall ein Sieg für uns möglich, aber wir haben das Spiel in den
ersten 30 Minuten verloren, trotz eines guten Coaches Lukas Grellmann.
Essen hat uns in den zweiten 30 Minuten furch eine verstärkte
Defensive nicht viel ermöglicht und kam zusätzlich noch zu den zwei
Kontertoren. Wenn wir in dieser Saison den Aufstieg noch verpassen
sollten, bin ich sicher, dass es ein Jahr später gelingt“.
Die Mannschaft Elmar Fischer (TW), Frederic
Schwank, Kristopher Schrader, Dariush Philipp, Henrik Michaelis, Jan
Ingmann, Alexander Vogel und Marcel Wiedemann.
III. Herren
Die dritte Herrenmannschaft des DHC bleibt in
der 1. Verbandsliga im Hallenhockey weiter ohne Niederlage. Das Team
um Kapitän Andreas Roos kam allerdings trotz zweifacher Führung mit
drei Toren Vorsprung nicht über ein 6:6 (4:2) bei DSC 99 II hinaus.
Nach dem 30:1-Erfolg vor einer Woche gegen den Rheydter SV II war das
Remis etwas enttäuschend, aber die Mannschaft bleibt ohne Niederlage.
Am Sonntag legte das Roos-Team mit Volldampf los und konnte nach zehn
Minuten durch einen Doppelpack von Johannes Roos und einem Treffer von
Markus Günther mit 3:0 in Führung gehen. Danach verlor die
Mannschaft den Faden und die 99iger kamen auf 3:2 heran, ehe erneut
Markus Günther auf 4:2 erhöhte. Marius Dohmen konnte unmittelbar
nach dem Seitenwechsel sogar auf 5:2 erhöhen. Die Gerresheimer gaben
nicht auf erzielten ihrerseits zwei Treffer in Folge. Marius Dohmen
sorgte zehn Minuten vor dem Ende mit dem 6:4 für die scheinbare
Vorentscheidung. Der DSC machte jedoch weiter Druck und schaffte noch
den Ausgleich.“Wir haben heute nicht unser Maximum abgerufen, und
das hat sich im Ergebnis wiedergespiegelt“, meinte ein enttäuschter
Roos nach dem Ende.
Die Mannschaft Olaf Kranz (TW), Johannes
Roos, Marcus Günther, Robert Fischer, Dominik Dohmen, Marius Dohmen,
Tobias Wicken, Tobias Bergander, Tim Niehues und Andreas Roos.
Wie geht es jetzt weiter bei den III. Herren
des DHC. Der dritte Tabellenplatz lässt in Richtung Aufstieg in die
Oberliga alles offen, denn der Rückstand auf Tabellenführer
Viersener THC, der bisher alle drei Spiele siegreich beenden konnte,
hat nur vier Punkte Vorsprung. Am kommenden Wochenende empfangen die
Oberkasseler den zweitplatzierten GW Wuppertal. Dabei kann bereits
eine Vorentscheidung fallen und erst am 15. Januar muss der DHC beim
Viersener THC antreten..
Knaben D
Die Knaben D 4 des DHC haben ihren ersten
Spieltag in der Hallenhockeysaison 2011/2012 erfolgreich beendet. Das
Team von Bundesligaspieler Julius Heimanns konnte beim Remscheider TB
gegen den Gladbacher HTC II und den CSV Krefeld I gewinnen. Im ersten
Spiel gegen Gladbach beherrschten der DHC das Spielgeschehen und die
Treffer von Yannik Pfandt (2), Stellan Rennert und Luke Meckenstock
sorgten nach 0:1 Rückstand für einen klaren 4:1 Erfolg. Im zweiten
Spiel war es bis zum Ende knapp und Yannik Pfandt erlöste sein Team
zwei Minuten vor dem Ende mit dem 1:0-Siegtreffer gegen den CSV
Krefeld.
Wochenende
19./20. November 2011 (v. J. Pickert)
Herren 1. Bundesliga
In der 1. Bundesliga im Hallenhockey
unterlagen die Herren des DHC beim Favoriten HTC Uhlenhorst Mülheim
mit 3:7 (1:3). Die Mülheimer taten sich teilweise schwer gegen die
taktisch gut agierende Deckung der Oberkasseler. Vielleicht steckte
aber den Uhlen noch der 13:4-Sieg vom Vortag im Lokalderby mit dem
Kahlenberger HTC in den Knochen. Dank Routinier Christian Schulte im
Tor des DHC gelang eine optimale Schadensbegrenzung in den ersten 30
Minuten und Sven Lindemann hatte den DHC zwischenzeitlich sogar auf
1:2 heran. Eine Phase der Unachtsamkeit in den Reihen des DHC ließ
Mülheim auf 6:1 davonziehen. Dann wurde der DHC etwas stärker und
Dominic Giskes und Marco Testrut konnten auf 3:6 verkürzen. Das
Experiment von Trainer Ulrich Bergmann, den Torwart gegen einen
sechsten Feldspieler auszutauschen, ging daneben, denn Mülheim
erhöhte sofortauf 7:3, worauf Bergmann diese Maßnahme wieder
rückgängig machte. Das war auch gut so, denn dadurch konnte sich
Keeper Schulte in der Schlussminute noch einmal auszeichnen als er
einen 7-meter parierte. gebracht. DHC-Mannschaftsführer Dominic
Giskes ärgerte sich nach Spielschluss und meinte: „Anfangs hatten
wir wahrscheinlich ein bisschen zu viel Respekt und haben es
versäumt, richtig ins Spiel zu kommen“.
SW Neuss gehört seit einiger Zeit zu den
Lieblingsgegnern der Hockeyherren des DHC, denn sie waren nicht nur in
der Feldsaison, sondern auch im letzten Hallenspiel vor einem Jahr
Punktelieferant der Oberkasseler. Am Sonntagabend landete der DHC in
eigener Halle einen deutlichen und auch in der Höhe verdienten 10:4
(6:1)-Erfolg. Der DHC war gegenüber der Vortagsniederlage in Mülheim
nicht wieder zu erkennen und beeindruckte mit einem schnellen
Passspiel. Der Erfolg stellte sich auch sehr schnell ein und Julius
Heimanns war der Mann der ersten 15 Minuten, denn zu diem Zeitpunkt
führte der DHC bereits mit 5:1 und Heimanns steuerte vier Treffer bei
und überließ einen Torerfolg Maximilian Schröter. Das war auch
schon die Vorentscheidung, denn Neuss fand keine Mittel, die Angriffe
des DHC entscheidend zu bremsen. Kurz vor der Pause verwandelte Marco
Testrut noch eine Strafecke zum Pausentand von 6:1. Nach dem Wechsel
ging es bis zum 9:1 durch Tore von Jens Giese, Deniz Kocak und Dominic
Giskes munter weiter. Dann ließen es die Oberkasseler ruhiger angehen
und Neuss kam zunächst zu zwei Erfolge, die Schröter mit dem 10:3
beantwortete, bevor Neuss den vierten Treffer erzielte.
Mannschaftsbetreuer Michael Bergander zeigte sich nach Spielschluss
zufrieden als er sagte: „Wir hatten nie das Gefühl, dass das heute
noch schief gehen könnte“.
Damen 1. Bundesliga
Im dritten Spiel der frischen
Hallenhockeysaison in der 1. Bundesliga handelten sich die Damen des
DHC beim Aufsteiger HTC Uhlenhorst Mülheim eine 2:5 (1:2)-Niederlage
ein. Mülheim musste zwar in der sechsten Minute einen 0:1-Rückstand
durch Lena Hoffmann hinnehmen, machte aber trotzdem alles richtig. Mit
zwei Strafecken und einem 7-meter schoss die überragende Torjägerin
der Gastgeberinnen, Danja Möllenberg, ihre Mannschaft auf die
Siegerstraße. Ksenia Svezhentseva brachte den DHC zwar noch einmal
auf 2:3 (41.) heran, aber vier Minuten vor dem Ende erhöhten die
Uhlen auf 4:2 und den Schlusspunkt setzte dann erneut Möllenberg mit
dem 5:2. DHC-Trainer Tom Wegner war natürlich nicht zufrieden und
hatte auch gesehen, warum es keinen Erfolg für seine Mannschaft gab
als er sagte: „In der ersten Spielhälfte hatten wir mehr vom Spiel,
aber wir machen daraus zu wenig. Ich habe noch überlegt beim Stand
von 2:3, sechs Minuten vor Spielende, die Keeperin gegen eine
Angreiferin auszutauschen, aber ich habe nach kurzer Überlegung
gelassen. Man muss natürlich endlich einmal seine Chance verwerten,
um so ein Spiel noch zu drehen“.
Auch am Sonntag mussten die
Hallenhockeybundesligadamen des DHC mit 4:5 (2:3) gegen SW Neuss zu
Hause eine Niederlage hinnehmen und haben aus den ersten vier Spielen
bisher nur einen Sieg einfahren können. In einem Spiel zwei
gleichwertiger Mannschaft entschied die bessere Strafeckenausbeute
für die Gäste aus Neuss, die bei drei von vier Versuchen erfolgreich
waren und der DHC bei gleicher Anzahl von Chancen nur einmal traf. So
analysierte Trainer Tom Wegner auch das Spielgeschehen: „Am Ende
entschied die bessere Eckenausbeute der Gäste das Spiel. Wenn wir
unsere Möglichkeiten konsequenter genutzt hätten, wären drei Punkte
drin gewesen“. Bis zur Pause ging der DHC zunächst zweimal durch
Greta Gerke und Jennifer Pütz in Führung, aber nach dem 2:2 fiel
Hallenspezialistin Greta Gerke aus. Bei der zweiten Strafecke von
Neuss lief Gerke die erste Welle und bekam die Kugel direkt vor der
Neusser Spielerin an den Oberschenkel. Statt Freischlag für den DHC
wegen gefährlichen Spiels entschied die Schiedsrichterin erneut auf
Strafecke, die zum 2:3 führte. Bei 2:4 und 3:5 brachte Sabine Markert
die Oberkasselerinnen zwar jeweils bis auf ein Tor heran. Der
verdiente Ausgleich wollte jedoch nicht gelingen.
III. Damen
Mit sechs Punkten und 15:5 Toren aus zwei
Spielen führen die III. Damen des DHC um die frühere
Bundesligaspielerin Nina Esser, geb. Hartkopf die Tabelle in der 1.
Verbandsliga Gruppe B an. Zum Saisonauftakt vor einer Woche startete
das Team mit einem 7:3 Sieg beim Lokalrivalen und Aufsteiger DSD II.
Der DHC fand in den ersten Minuten gegen eine junge DSD-Mannschaft
zunächst kein Mittel und lag schnell mit 0:2 zurück. Dagny Holle
verkürzte nach 15 Minuten durch eine Strafecke zum 1:2, bevor Nina
Esser durch einen Doppelpack das Spiel drehen konnte. Juliane
Schröder schaffte noch vor dem Seitenwechsel das 4:2. Im zweiten
Spielabschnitt hatten die Oberkasselerinnen sich wieder viel
vorgenommen und zogen deutlich mit 6:2 durch Katrin Schiefer und
erneut Nina Esser davon. Die Grafenbergerinnen kamen zwar noch zu
ihrem dritten Treffer, aber auch der DHC legte durch Katrin Schiefer
nach. „Wir sind mit den drei Punkten natürlich zufrieden, aber es
kommt immer darauf an, welche Spielerinnen zur Verfügung stehen. Wenn
wir gut besetzt sind, brauchen wir vor keinem Gegner Angst zu haben“,
sagte Esser. Im Heimspiel am Samstag gegen den Crefelder HTC II gelang
mit 8:2 (5:0) der zweite Erfolg. Mit Krefeld hatten die
Oberkasselerinnen in den letzten Jahren immer einige Mühe. Das Spiel
am Samstag Spiel ließ sich dann doch zur Überraschung leichter
angehen. Krefeld hatte eigentlich zu keiner Zeit eine Siegeschance. Es
war besonders in den ersten 30 Minuten ein einseitiges Spiel, denn die
Gäste fanden keine Mittel, um die Kombinationen und den Tordrang des
DHC zu stoppen. Nach dem Seitenwechsel wurde der DHC etwas
unkonzentrierter und fing sich zunächst zwei Gegentore ein. Das war
aber nur ein Strohfeuer des Gegners, denn der DHC legte problemlos
drei Treffer nach. Esser meinte: „Wir schießen erfreulich viele
Tore aus dem Spielverlauf heraus, aber unsere Strafeckenausbeute muss
besser werden, denn ein Treffer bei fünf Versuchen, ist zu wenig“.
Die Tore erzielten Nina Esser und Theresa Kehl (je 3) und Dagny Holle
(2).
Die Mannschaft: Gwendolin Linnenbrink (Tor),
Vera Schmittmann, Johanna Mehring, Christina Unzeitig, Kirsten Leo,
Nina Esser, Dagny Holle, Theresa Kehl und Julia Müller
Knaben A I
Auch im Hallenhockey gehören die Knaben A
des Düsseldorfer Hockey-Club zu den Top-Teams. In drei Gruppen
streiten jeweils sechs Teams um die Westdeutsche Meisterschaft. Die
jungen Oberkassel bewiesen gleich am ersten Turnierwochenende beim
Marienburger SC in Köln ihre Klasse und beendeten alle drei Spiele
siegreich und führen die Tabelle mit neun Punkten und 21:3 Toren an.
Im ersten Spiel am Samstag war der Bonner THV der Gegner, und das war
auch gleich der stärkste Gegners des Turniers. Beim 4:2 (3:2)-Erfolg
hatte der DHC zunächst Mühe und geriet 0:2 ins Hintertreffen. Durch
Treffer von Raphael Hartkopf, Timm Weingartz, Tassilo Busch und Mischa
Erne wurde das Spiel allerdings noch gedreht. Der zweite Gegner war
der Deutsche Sportclub Düsseldorf von der rechten Rheinseite. Die
Jungens von der Altenbergstraße versuchten ihr Heil über eine
verstärkte Abwehr und Konter, mussten aber dennoch eine klare 0:7
(0:3)-Niederlage hinnehmen. Im letzten Spiel des Tages wurde Club
Raffelberg mit einem 10:1-Sieg förmlich aus der Halle gefegt. Die
Tore in den letzten zwei Spielen teilten sich Timm Weingartz, Tassilo
Busch, Mischa Erne und Cedrik Heimbach. Am 3. Dezember geht es beim
Club Raffelberg in Duisburg mit den Spielen gegen HTC Schwarz-Weiss
Bonn und Marienburger SC weiter. Das letzte Spiel der Hinrunde findet
am 14. Januar 2012 beim Bonner THV gegen den Ausrichter statt. An
diesem Termin startet auch gleichzeitig die Rückrunde, die am 28.
Januar 2012 in der DHC-Halle am Seestern abgeschlossen wird. Das
Erreichen der Endrunde ist für Trainer Karol Podzorski natürlich
Pflicht. Dort sind vermutlich die Tabellenführer der beiden anderen
Gruppen HTC Uhlenhorst Mülheim und RTHC Leverkusen die Gegner. Die
Mannschaft des Wochenendes Laurens Halfmann, Jaime Halfmann, Moritz
Schur, Tassilo Busch, Cedrik Heimbach, Mischa Erne, Ttimm Weingartz,
Philipp Niebuhr, Raphael Hartkopf und Paul Kramer.
III. Herren
Nach dem mageren 5:5 beim Crefelder SV haben
sich die III. Herren des Düsseldorfer HC in der 1. Verbandsliga im
Hallenhockey richtig ausgetobt. Am Samstag wurde der Rheydter SV II in
der Halle am Seestern mit 30:1, nachdem dieselbe Mannschaft vor einem
Jahr bereits mit 23:3 und 10:0 besiegt wurde. Der Sieg am Samstag ist
umso höher zu bewerten, als nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung
standen. Gleichzeitig untermauerte die Mannschaft um Spielführer
Andreas Roos die Ambitionen auf einen Aufstieg in die Oberliga.
Johannes Roos war mit 12 Treffern erfolgreichster Torschütze. Tobias
Bergander (10 Tore), Robert Fischer (3), Markus Günther (4) und
Tobias Wicken erzielten die weitern Treffer, lediglich die beiden
Stammverteidiger Andreas Roos und Dominik Dohmen sowie Torwart Olaf
Kranz blieben ohne Treffer.
II. Herren
In der Bundesligareserve des DHC spielt auch
der Trainer der Bundesligamannschaft, Ulrich Bergmann, mit, Am Ende
der letzten Hallensaison war die Mannschaft von der Regionalliga
abgestiegen. Sie strebt aber die sofortige Rückkehr in die
Regionalliga an. Nach einem 5:3-Erfolg im Saisonauftakt in Oberkassel
gegen HTC Uhlenhorst Mülheim II siegte die Mannschaft am Samstag
Abend, auch ohne Bergmann, beim THC Münster mit 8:6 und belegt damit
Rang drei in der Tabelle hinter den punktgleichen Mannschaften von HC
Essen 99 und TV Jahn Oelde. Am nächsten Sonntag ist am Seestern
Spitzenreiter und der Absteiger aus der Regionalliga, HC Essen 99,
Gast am Seestern. Das wird ein richtungsweisendes Spiel und es wird
sich zeigen, wieviel die Aufstiegsambitionen der Oberkasseler wert
sind.
Knaben C I
Am ersten Spieltag der noch jungen
Hallenhockeysaison fuhren die Knaben C I des Düsseldorfer HC aus dem
Geburtsjahrgang 2001 des Trainer Karol Podzorski mit zwei Siegen die
ersten sechs Punkte für die Oberligameisterschaft ein. Im ersten
Match wurde der Rheydter SV klar mit 9:2 geschlagen. Auch der zweite
Erfolg über den Crefelder HTC II fiel mit 6:1 sehr deutlich aus.
Podzorski war mit der Leistung sehr zufrieden und sagte: „Ffür den
ersten Spieltag in der Halle haben die Jungs sehr gut gespielt und
verdient hoch gewonnen“. Die Tore teilten sich: Leo Matthey und
Bendix Urlbauer (je 4), Julius Fingerhut (3), Linus Simons (2), Lasse
Müller und Sebastian Höcher. Außerdem spielten Konstantin Junke im
Tor und Paul Drösser.
Wildschweinrotte
„Bierernst“ geht es bei der
Herrenmannschaft des DHC, die sich Wildschweinrotte nennt, nicht zu.
Kein Wunder, denn es sind keine Spiele auf Verbandsebene, die
ausgetragen werden, sondern natürlich in einer „Bierrunde“. Im
fünften Spiel der Saison 2011/2012 konnte das Team mit 2:1 (2:1)
gegen die „Seidenbarone“ des Crefelder HTC seinen ersten Erfolg
einfahren. Nach drei Unentschieden und eine Niederlage gegen den DSC
99 war das Team von Spielführer Thomas Bauer am Wochenende unter
Druck. Die Oberkasseler begannen zwar gut, verloren aber nach zehn
Minuten etwas den Überblick und Krefeld ging im Nachschuss mit 1:0 in
Führung. Krefeld machte weiter Druck, aber Dennis Lauterbach
markierte in der 25. Minute den Ausgleich und drei Minuten später die
2:1-Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Krefelder wieder
den Druck und erspielten sich zahlreiche Ecken, aber die Abwehr und
der Keeper des DHC waren nicht mehr zu überwinden.
Wochenende
12./13. November 2011 (v. J. Pickert)
Drei Punkte aus zwei Spielen war die
Minimalforderung von Ulrich Bergmann dem Trainer der Hockeyherren des
Hallenbundesligisten DHC zum Saisonauftakt. Sein Team erfüllte die
Forderung . Am Samstag beim mit Nationalspielern gespickten Team von
Rot-Weiss Köln unterlagen die Oberkasseler jedoch zunächst mit 5:8
(3:3), und erst in der Schlussphase des Spiels wurde Köln seiner
Favoritenrolle gerecht. Der DHC begann sehr stark und
Mannschaftskapitän Dominic Giskes war von den Kölnern kaum zu
bremsen. Sein 1:0 in der 4. Minute konnte Köln schnell ausgleichen,
aber Giskes legte in der 10. und 18. Minute zum 3:1 nach. Mit einem
Doppelschlag der Kölner drei Minuten später wurden die Seiten
gewechselt. Es begann die Zeit des Kölner Sturmlaufs und innerhalb
der nächsten 20 Minuten zog der Gastgeber auf 7:3 davon. Marko
Testrut und Dominik Giskes erzielten noch die Treffer zum 4:7 und 5:8
aus Düsseldorfer Sicht. DHC-Betreuer Michael Bergander war nicht
zufrieden mit dem Ausgange des Spiels und meinte: „Allein zwei bis
drei Nachlässigkeiten lassen uns hier so ins Hintertreffen geraten.
Es war heute für uns mehr drin“. Ulrich Bergamann der DHC-Trainer
war ebenfalls enttäuscht und sagte: „ Wir haben 3:1 geführt und
das 4:1 auf dem Schläger. Dann ist die Niederlage etwas
enttäuschend, aber die Kölner haben am Ende verdient gewonnen“.
Gegen den Kahlenberger HTC, den Aufsteiger, wurden am Sonntag im
Heimspiel die drei geforderten Punkte geholt. Das 5:4 (4:2) war
allerdings ein knapper Erfolg. Nach einer scheinbar sicheren
5:2-Führung in der 34. Minute leistete sich die Abwehr des DHC zwei
folgenschwere Schnitzer. Kahlenbergs Stürmer nutzten die Fehler in
der DHC-Abwehr gnadenlos, und es stand nur noch 5:4. Vierzehn Minuten
wurde dieser Vorsprung über die Zeit gerettet. Bergmann bemängelte
zu Recht die mangelnde Verwertung der vorhandenen Chancen seiner
Angriffsformation als er sagte: „Wir haben es versäumt aus den
Chancen Tore zu machen und entscheidend davon zu ziehen, aber der
Aufsteiger hat sich auch als starkes Team präsentiert“. Die fünf
Tore teilten sich Dominic Giskes und Maximilian Schröter (je 2) sowie
Julius Heimanns.
Die Hockeybundesligadamen des DHC haben die
Hallensaison mit Licht und Schatten begonnen. Das Team von Trainer Tom
Wegner unterlag am Samstag bei RW Köln mit 2:7 (1:5). In der ersten
Halbzeit gelang den Oberkasselerinnen nicht viel. Sowohl im Angriff
als auch in der Abwehr häuften sich die Fehler. Die Kölnerinnen
nutzen diese Fehler clever und gingen folgerichtig bereits in den
ersten zehn Minuten mit 2:0 in Führung. Bis zur 25. Minute gelang dem
DHC nicht viel und Köln konnte dies zum Zwischenstand von 5:0 nutzen,
bevor Lena Hoffmann endlich der erste Treffer für den DHC gelang. In
der Kabine fand Wegner vermutlich die richtigen Worte für seine
Damen, denn nun kamen die Oberkasselerinnen immer besser ins Spiel.
Köln erhöhte zwar auf 6:11 Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich
ein ausgeglichenes Spiel, dennoch zog RWK mit 6:1 davon. Sabine
Markert verkürzte fünf Minuten vor dem Ende in Unterzahl, Greta
Gerke musste wegen Meckerns auf die Strafbank, noch auf 2:6, aber
Köln legte zum 7:2 nach. Am Sonntag ging es dann gegen ETuF Essen,
das durch einen überraschenden 12:4 Erfolg gegen SW Neuss als
Tabellenführer nach Düsseldorf kam. In der DHC-Halle war für die
Essenerinnen nicht viel zu holen. Jana Gerits bewies ihre
Strafeckenstärke und brachte den DHC durch die ersten Ausführungen
in den Minuten vier und sieben mit 2:0 in Führung. Janine Beermann,
die vor einem Jahr noch die Farben des DHC trug, schaffte in der
zehnten Minute den Anschlusstreffer mit einem 7-Meter. Jennifer Pütz
und Greta Gerke sorgten dann für die 4:1 Pausenführung. Nur kurz
nach Wiederanpfiff verwandelte Sabine Markert einen 7-Meter zum 5:1
und das Spiel schien gelaufen. ETuF steckte nicht auf und erzielte in
der 42. Minute seinen zweiten Treffer. Die Antwort des DHC zum 6:2 kam
erst 14 Minuten später als die russische Nationalspielerin in den
Reihen des DHC, Ksenia Svezhentseva, ihr erste Bundesligator erzielen
konnte. Danach ließ die Konzentration beim DHC nach und die Damen vom
Baldeneysee konnten noch zwei Tore erzielen, aber dem DHC den Sieg
nicht mehr streitig machen.
Knaben A II
In der Oberliga, der zweithöchsten
Spielklasse im Westdeutschen Hockey-Verband, spielen die Knaben A II
des Düsseldorfer Hockey-Club mit ihrem Trainer Karol Podzorski. In
der im Oktober beendeten Feldsaison kämpften 17 Mannschaften in zwei
Gruppen um die Oberligameisterschaft. Die Oberkasseler belegten in
ihrer Gruppe einen undankbaren dritten Tabellenplatz mit 12 Punkten
aus sieben Spielen bei einem Torverhältnis von 21:11 hinter der
zweiten Mannschaft von Uhlenhorst Mülheim und der ersten Mannschaft
des DSC 99. Dadurch kamen sie nicht in die WHV-Endrunde, die Mülheim
als Sieger sah. In der Halle bewerben sich sogar 29 Mannschaften in
fünf Gruppen um die Oberligameisterschaft. Der DHC spielt mit SG
Erftstadt, HTC SW Bonn II, Bonner THV II Club Raffelberg II und THC
Hürth in einer Gruppe. Es sind gegenüber der Feldsaison alles andere
Gegner. Das erste Meisterschaftsturnier fand am Samstag in der
DHC-Halle am Seestern statt. Trainer Karol Podzorski hatte die beste
Truppe aufgeboten. So war es natürlich auch kein Wunder, dass beide
Spiele siegreich beendet wurden. THC Hürth war das erste „Opfer“
der Oberkasseler, denn die Oberkasseler siegten klar mit 7:0. Im
zweiten Spiel erging es der Spielgemeinschaft Erftstadt nicht besser
als den Hürthern. Mit 6:1 hieß der Sieger erneut DHC. Mit sechs
Punkten und 13:1 führt Podzorskis Mannschaft alleine ohne
Punktverlust die Tabelle an. Die Treffer teilten sich Daniel Frenz,
der sich als sicherer Strafeckenschütze bewies, Moritz Butt,
Maximilian Keller, Amin Hussein, Felix Heyer, Carl Fink und Maxi
Frenken. Podzorski kann sich als Trainer glücklich schätzen, viele
Torjäger in seinem Team zu haben. Am 3. Dezember geht es in Duisburg
beim Club Raffelberg weiter. Dann sind Raffelberg II, Bonner THV II
und HTC Schwarz-Weiss Bonn II die Gegner. Ziel der Mannschaft ist es
auf jeden Fall die Westdeutsche Endrunde im Februar/März 2012 zu
erreichen.
Die Mannschaft vom Samstag Florian Dietl,
Daniel Frenz, Maxi Frenken, Philipp Zinnenlauf, Carl Fink, Moritz
Butt, Felix Heyer, Maximilian Keller, Amin Hussein, Arthur Gadow,
Philipp Spönemann und Ben Kramer.
Mädchen A I
In der im Oktober beendeten Feldhockeysaison
belegten die Mädchen A I des DHC „nur“ einen undankbaren fünften
Platz im Westdeutschen Hockey-Verband. In der jetzt gestarteten
Hallensaison hat sich die Mannschaft mehr vorgenommen und will auf
jeden Fall die WHV-Endrunde erreichen. Der Start der Mädchen der
Jahrgänge 1997/1998 am Wochenende in der Halle von Uhlenhorst
Mülheim gab Anlass zu berechtigten Hoffnungen auf das gesetzte Ziel.
Im ersten Spiel gegen HC Essen gab es einen knappen 1:0-Erfolg. Das
zweite Spiel gegen Meisterschaftsfavorit RTHC Leverkusen wurde
allerdings mit 1:4 deutlich verloren. Im letzen Spiel des Tages wurde
SW Köln klar mit 4:0 geschlagen. Damit belegen die Oberkasselerinnen
den zweiten Tabellenplatz hinter der verlustpunktfreien Mannschaft von
Leverkusen. Der nächste Spieltag findet am 26.11 in Essen statt. Dort
sind HTC Uhlenhorst Mülheim und erneut SW Köln die Gegner.
Mädchen B I
In der Feldsaison 2011 holten sich die
Mädchen B I des Düsseldorfer HC bei der Westdeutschen Meisterschaft
die Bronzemedaille. In der gerade begonnenen Hallensaison soll
natürlich ein ähnliches Erfolgserlebnis her. In Leverkusen beim RTHC
fand das erste Meisterschaftsturnier statt. Zwei Siege und eine
Niederlage waren das Ergebnis. Zum Auftakt wurde Nachbar Schwarz-Weiss
Neuss mit 2:0 durch die Tore von Emma Street und Lara Steer bezwungen,
nachdem es zur Pause noch 0:0 stand. Feldvizemeister RTHC Leverkusen
war im zweiten Match nicht zu bezwingen, und so mussten die
Oberkasselerinnen eine 2:3-Niederlage hinnehmen, nachdem sie bereits
0;2 hinten lagen. Die Tore erzielten Sassi Michaelis und Leah
Langensiepen. Zum Abschluss landete der DHC wieder einen Sieg, Einsatz
und Mannschaftsgeist waren in diesem Spiel gefragt und das konnte der
DHC bieten und bezwang TV Jahn Hiesfeld mit 2:1 durch die Tore von
Emma Street und Sassi Michaelis.
III. Herren
Die Dohmen-Brüder sorgten für einen Punkt
Den Saisonstart beim Crefelder SV hatten sich
die III. Herren des DHC in der 1. Verbandsliga im Hallenhockey sicher
anders vorgestellt, denn nach 60 Minuten musste sich die Mannschaft um
Kapitän Andreas Roos mit einem 5:5 (3:39 zufrieden geben. Der Start
der Oberkasseler war keinesfalls schlecht, aber die meisten Tore
erzielte der CSV, der mit 1:0 und 3:1 in Führung lag. Auch nach dem
Seitenwechsel konnten die Gastgeber zweimal in Führung gehen und zum
Schluss setzte der DHC auf die Variante den Torwart für einen
sechsten Feldspieler auszutauschen. Das hatte auch Erfolg. Die fünf
Tore erzielten Marius Dohmen (3) und Dominik Dohmen (2). „Es war
trotz Remis ein gelungener Start“, verkündete Roos. Zum nächsten
Match erwarten die Oberkasseler den Rheydter SV II am Samstag zum
Heimspiel in der Halle am Seestern.
Wochenende
5./6. November 2011 (v. J. Pickert)
Die
Hockeyherren des DHC reisten am Samstag zwecks Vorbereitung auf die am
kommenden Wochenende startende Hallenhockeysaison in der 1. Bundesliga
zu einem Kurztrip nach Rüsselsheim. Dort waren Erstligist Rüsselsheim,
die Zweitligisten TG Frankenthal und Gladbacher HTC sowie der
Schweizer Bundesligaclub Luzerner SC die Gegner und alle vier Spiele
wurden am Samstag absolviert. Das waren zwei Stunden und 40 Minuten
Hallenhockey an einem Tag. Bei zwei Erfolgen gegen TG Frankenthal
(4:1) und Luzerner SC (5:4) sowie zwei Niederlagen gegen Gladbacher
HTC (3:4) und Rüsselsheimer RK (2:5) landeten die Oberkasseler in der
Endabrechnung auf dem zweiten Platz mit sechs Punkten und 14:14 Toren.
Bergmann zeigte sich zufrieden mit dem Abschneiden seiner Mannschaft
als er sagte: „Wir haben viel gewechselt und sind in der
Vorbereitung auf die Hallensaison einen großen Schritt vorangekommen.
Außerdem haben die Neuzugänge Christian Schulte und Hendrik
Michaelis gute Eindrücke hinterlassen“. Heute startet um 19.45 Uhr
das letzte Vorbereitungsspiel in der Halle am Seestern gegen den
Gladbacher HTC.
Am
kommenden Samstag startet die neue Hallenhockeysaison. Die Damen des
DHC nutzten die Vorbereitungszeit mit einem Wochenendturnier beim
Nachbarn SW Neuss. Mit SW Neuss, RW Köln, Rüsselsheimer RK und TSV
Mannheim waren nur Erstligisten am Start. Drei Siege und nur eine
Niederlage sind deshalb eine erfreuliche Bilanz für Trainer Tom
Wegner. Der Auftakt konnte besser nicht sein, denn Veranstalter SW
Neuss wurde mit 5:3 (2:1) bezwungen. Gegen Rüsselsheim fehlten dann
aber mit Jana Gerits und Lisa Gossens zwei wichtige Stützen der
Abwehr und so unterlagen die Oberkasselerinnen klar mit 1:9 (0:4),
nachdem sie die selbe Mannschaft eine Woche früher noch beim Turnier
in Mannheim mit 6:3 besiegt hatten. Am zweiten Tag lief es wieder
besser, denn RW Köln konnte mit 7:5 nach einem Pausenrückstand von
3:5 geschlagen werden. Gegen TSV Mannheim, der auch beim Turnier eine
Woche vorher mit 4:3 geschlagen wurde, gelang mit 5:2 (2:2) ein klarer
Sieg. Aufgrund der 1:9-Niederlage blieb nur der 3. Platz punktgleich
hinter Rüsselsheim und Köln. Die 18 Tore teilten sich Ksenia
Svezhentseva, Jennifer Pütz und Lena Hoffmann (je 4), Nina Hoppe und
Carolin Wolf (je 2), Sabine Markert und Greta Gerke.
Wochenende
22./23. Oktober 2011 (v. J. Pickert)
Herren 1. Bundesliga
Für die Hockeyherren des DHC sollten in der 1. Bundesliga die
Auswärtsspiele abgeschafft werden, denn auch im fünften Match auf
fremdem Terrain handelte sich die Mannschaft von Trainer Ulrich
Bergmann beim HTCU Mülheim mit 0:6 (0:2) eine empfindliche Niederlage
ein. Dabei hielten die Oberkasseler bei Beginn der Partie sehr gut mit
und hatten auch ihre Chancen. Zwei krasse Abwehrfehler, denn zweimal
kamen die Mülheim im Schusskreis des DHC an die Kugel und nutzten
diese Chancen in der 11. und 18. Minute zur 2:0-Führung. Der DHC
hatte mit zwei Strafecken in den ersten 35 Minuten durchaus die
Möglichkeit mindestens ein Tor zu erzielen, aber die Strafecken
wurden kläglich vergeben. Das setzte sich im gesamten Spielverlauf
fort. Die Mülheimer waren in allen Belangen überlegen und nutzten
ihre Chancen konsequent. Das konnte man von Bergmanns Truppe nicht
behaupten. Zwischen der 41. und 54. Minute zogen die Gastgeber auf 5:0
davon und damit war die Niederlage des DHC endgültig besiegelt. Die
Meinungen der Trainer waren sehr unterschiedlich. Bergmann sagte: „In
der Anfangsphase haben wir gut mitgehalten, und ich habe für die
Zukunft jedoch gute Ansätze gesehen“.
Damen 1. Bundesliga
Die Hockeydamen des DHC müssen in der 1. Bundesliga auf einem
Abstiegsplatz überwintern. Im letzten Match vor der Hallensaison
unterlag das Team von Trainer Tom Wegner bei ETuF Essen mit 2:3 (2:1)
und tauschte damit mit Essen die Tabellenplätze. In den ersten 35
Minuten waren die Oberkasselerinnen die leicht überlegene Mannschaft
und führten aufgrund der besseren Chancenverwertung mit 2:1. Wibke
Schürmann war bei einem Konter des DHC alleine durchgebrochen und
hatte ihr Team in der 25. Minute in Führung gebracht. Eine Strafecke
des Gegners (32.) Minute brachte den Ausgleich, aber Jana Gerits
schoss bei einem Strafeckennachschuss den DHC erneut in Führung. Nach
der Pause war jedoch der Faden gerissen. Essen beherrschte jetzt das
Spiel und ging bis zur 46. Minute mit 3:2 in Führung, nachdem eine
Minute vorher Katrin Raider frei zum Schuss kam, aber die Kugel neben
das Tor setzte. Mit langen Pässen, die fast immer an einem Essener
Schläger landeten und Einzelaktionen versuchten die Oberkasselerinnen
jetzt das Blatt zu wenden. Essen stand jedoch hinten sicher und
verteidigte problemlos den Sieg.
DHC- Weibliche Jugend B Deutscher Vizemeister
Der Meisterwimpel war ihr Ziel Mit diesem Vorsatz führ die weibliche
Jugend B des Düsseldorfer Hockey-Club zur Deutschen Endrunde nach
München. Am Samstag war im Halbfinale der Bayerische Meister und
Turnierausrichter, TuS Obermenzing, der Gegner, der 2:0 (1:0) besiegt
wurde. 400 Zuschauer feuerten das Heimteam vergeblich an, denn Isabell
Maas brachte die jungen Oberkasselerinnen in der 15. Minute im
Anschluss an eine lange Ecke mit 1:0 in Führung. Die Mannschaft von
Trainer Tom Wegner bestimmte auch weiterhin das Spielgeschehen, aber
Tore wollten zunächst nicht fallen. Auch nach dem Seitenwechsel war
der DHC die stärkere Mannschaft, die nur vereinzelt Konter der
Gastgeberinnen zuließ. In der 55. Minute fiel dann die Entscheidung
als Charlotte Veitner mit einer argentinischen Rückhand zum 2:0 traf.
In den letzten Minuten machte Obermenzing noch Druck, aber der Sieg
war dem DHC nicht mehr zu nehmen. Sehr zufrieden war Wegner nicht nach
dem Spiel und sagte: „Wir haben heute zu viele Chancen liegen
lassen, aber haben unser minimal Ziel, das Endspiel, erreicht".
Am Sonntag war der Uhlenhorster HC aus Hamburg der Gegner und nach 70
spannenden Minuten mussten sich die Oberkasselerinnen nach der 1:2
(0:1)-Niederlage mit der Deutschen Vizemeisterschaft begnügen. Das
hochklassige und spannende Finale war über lange Zeit ausgeglichen
mit leichter Überlegenheit des DHC, der aber in der Chancenverwertung
seine Schwächen hatte. Zunächst fand jedoch Wegners Mannschaft in
die Partie und erspielte sich eine leichte Feldüberlegenheit, wobei
allerdings die Hamburgerinnen sehr geschickt verteidigten. Nach zwei
Torchancen für den DHC kam der UHC besser ins Spiel und bereits in
der elften Minute gelang den Hamburgerinnen die Führung durch Vivian
Tahal. Der weitere Spielverlauf war durch Laufbereitschaft, Einsatz
und schönen Kombinationen von beiden Teams geprägt, ohne jedoch zu
Torerfolgen zu kommen.. Auch zahlreiche Strafecken wurden nicht
genutzt. Nach dem Wechsel legten beide Teams beim Tempo zu. Das Spiel
wurde hektisch, aber die Schiedsrichter hatten das Geschehen im Griff.
In eine Drangperiode des DHC gelang dann in der 48. Minute dem UHC ein
schöner Konter, der zu einer KE führte, die verwandelt wurde. Mit
heftigen Angriffen versuchte der DHC das Spiel zu drehen und in der
64. Minute verwandelte Lisa-Marie Schütze einen 7-meter sicher zum
Anschlusstreffer. Ein weiterer Treffer war dem DHC nicht mehr
vergönnt. Wegner war natürlich traurig und sagte:“ Wir hätten
durchaus gewinnen können, aber bei acht Strafecken mit nur einem
Erfolg durch einen anschließenden 7-meter sind zu wenig“.
DHC- Knaben Dritter bei der Deutschen
Meisterschaft
Mindestens Deutscher Vizemeister wollten die Knaben A des DHC werden,
als sie am Freitag zur Deutschen Endrunde zum Nürnberger HTC
aufbrachen. Bereits nach dem ersten Match dem Halbfinale am Samstag
platzte der Traum für die Mannschaft von Trainer Karol Podzorski,
aber knapper ging es wohl kaum. Erst im abschließenden
7-meterschießen nach dem 3:3 ((1:1) in der regulären Spielzeit
unterlag der DHC den Zehlendorfer Wespen mit 8:9. Eine Runde 7-meter
reichte noch keiner Mannschaft zum Sieg. Erst in der zweiten Runde
fiel beim 17. 7-meter die Entscheidung zugunsten der Berliner. In der
regulären Spielzeit waren die Wespen immer in Führung gegangen und
die Oberkasseler mussten einem Rückstand hinterherlaufen. Auch das
geschah zweimal in letzter Minute, denn Jamie Halfmann traf mit dem
Pausenpfiff zum 1:1 und Timm Weingartz in der letzten Spielminute zum
3:3. Das 2:2 in der 42. Minute erzielte ebenfalls Weingartz. Nach der
unglücklichen Niederlage gegen Zehlendorf zeigten die Oberkasseler
ihr ganzes Können und besiegten den Ausrichter Nürnberger HTC im
Spiel um Platz drei klar mit 5:2 (1:2). In den ersten 30 Minuten waren
die Nürnberger durchaus ebenbürtig und konnten nach der schnellen
1:0-Führung des DHC durch Raphael Hartkopf das Ergebnis drehen und in
Führung gehen. Nach dem Seitenwechsel konnte die Mannschaft von
Trainer Podzorski noch zulegen und in den Minuten 36 und 42 brachten
Timm Weingartz und Max Keller die Oberkasseler wieder in Front und in
den letzten zwei Minuten war Cedric Heimbach mit einem Doppelschlag
zum 5:2 erfolgreich. Podzorski war natürlich betrübt; insbesondere
im Hinblick auf die unglückliche Niederlage im Halbfinale und meinte:
„Wir sind natürlich über das Ergebnis des Halbfinales sehr
enttäuscht. Wir hatten uns mehr uns mehr ausgerechnet und auch
vorgenommen“.
Wochenende
15./16. Oktober 2011 (v. J. Pickert)
Herren 1. Bundesliga
DHC-Stürmer Julius Heimann lag mit seiner Prognose vor dem Spiel der
Hockeyherren des DHC in der 1. Bundesliga gegen Rot-Weiß Köln
richtig, als er sagte: „Wir haben drei Spiele hintereinander gegen
Köln verloren, aber jede Serie reißt einmal und jetzt ist es soweit“.
Er hatte Recht. Es reichte zwar nicht zu einem Sieg für die
Oberkasseler, aber mit dem 2:2 (1:1)-Remis war die Niederlagenserie
beendet. Die Kölner, die mit fünf ihrer sechs aktuellen
Nationalspieler angetreten waren, hatten zwar in den ersten 35 Minuten
mehr Spielanteile, konnten daraus aber wenig Kapital schlagen. So war
es auch nicht verwunderlich, dass der DHC nach 20. Minuten in Führung
gehen konnte. Der Schweizer Nationalspieler Manuel Keller schlug einen
langen Pass in den Kölner Kreis und Ben Kocak fälschte diesen
unhaltbar für Nationaltorwart Max Weinhold zum 1:0 ab. Leider hielt
die Führung nicht lange, denn Jan Marco Montag, einer der weiteren
Kölner Nationalspieler, schaffte mit einer Strafecke in der 24.
Minute den Ausgleich. In der zweiten Spielhälfte waren die
Oberkasseler durchaus ebenbürtig und bei einem der schnellen Konter
des DHC legte Schiedsrichter Frank Lubrich die Vorteilsregel exzellent
aus und Malte Nübel (37.) erzielte das 2:1 für die Gastgeber. Dem
DHC gelang es jedoch nicht den Vorsprung über die Zeit zu retten,
denn Rot-Weiß kam durch Daniel Montag in der 58. Minute noch zum
Ausgleich. Kölns Trainer Stefan Kermas war keinesfalls zufrieden mit
der Leistung seiner Mannschaft und sagte: „Wir hatten mehr
Spielanteile, haben daraus aber im Kreis viel zu wenig gemacht. Das
war heute im Angriff wie ein Cowboy ohne Waffen. Düsseldorf hat
leidenschaftlich verteidigt und immer mal wieder gefährlich
gekontert. Deshalb ist das Remis auch absolut verdient“.
DHC-Betreuer Michael Bergander trauerte den vergebenen Konterchancen
nach als er sagte: „Mit ein bisschen Glück hätten wir das auch
gewinnen können. Es war zwar ein verteiltes Spiel in der zweiten
Spielhälfte, aber die etwas dickeren Chancen hatten wir“.
Damen 1. Bundesliga
Vom vorletzten Tabellenplatz, einem Abstiegsplatz, haben sich die
Hockeybundesligadamen des DHC entfernt, denn am Freitag Abend
besiegten sie den amtierenden Deutschen Vizemeister Rot-Weiß Köln
mit 1:0 (0:0) und rutschten damit auf Tabellenplatz zehn vor.
Zusätzlich war dazu auch die Hilfe von Nachbar Schwarz-Weiß Neuss
nötig, denn die Neusserinnen besiegten ETuF Essen mit 3:1 und
schickten die Essenerinnen damit auf den elften Rang. Es war eine
Dreierkette, die für den Sieg hauptverantwortlich war. Im Sturm
sorgte die quirlige Greta Gerke immer wieder für Alarm in der Kölner
Abwehr, wenn sie in Richtung Schusskreis marschierte. Vor dem eigenen
Schusskreis stand Jana Gerits und war so gut wie nicht zu überwinden.
Den Rest besorgte dann eine seit zwei Wochen in Topform spielende
Torfrau Nina Baumeister. Die Kölnerinnen zeigten sich in den ersten
35 Minuten zwar überlegen, wussten aber ihre Möglichkeiten nicht zu
nutzen, denn die Abwehr des DHC stand sicher. Nach dem Seitenwechsel
sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem auch die
Oberkasselerinnen mehr Chancen hatte. Dennoch fiel die Führung
überraschend. Ein langer Ball von Sabine Markert landete bei Wibke
Schuermann, die am langen Pfosten goldrichtig stand und den Ball zum
Tor des Tages über die Linie blockte (50.). Köln erhöhte nun den
Druck, ermöglichte dem DHC aber Konter und in der 57. Minute hatte
Schuermann sogar das 2:0 auf dem Schläger; traf aber nur den Pfoten.
„Das waren goldene Punkte für uns“, freute sich DHC-Trainer Tom
Wegner, wir haben viel gearbeitet, wie wir es auch vorhatten. So waren
wir auch ziemlich griffig. Dass war wirklich wichtig heute, um
Anschluss an das Mittelfeld zu halten. Jetzt sind die anderen Teams im
Tabellenkeller auch unter Zugzwang Ich habe nicht unbedingt mit einem
Sieg gerechnet, aber darauf gehofft.“
Jugend
weibliche Jugend B
Die weibliche Jugend B des Düsseldorfer Hockey-Club hat die Endrunde
der besten vier Mannschaften Deutschlands erreicht und steht damit im
Halbfinale. Als Westdeutscher Meister hatten die jungen
Oberkasselerinnen Heimrecht und richteten die Deutsche Zwischenrunde
am Seestern aus. Teilnehmer waren neben dem DHC, der bayerische
Vizemeister DJK SB Rosenheim, der zweite Niedersachsenvertreter
Eintracht Braunschweig und Hamburgs Vizemeister Großflottbeker THGC.
Im Auftaktmatch am Samstag besiegten die Oberkasselerinnen Rosenheim
klar mit 7:0 (4:0). Der DHC bewies in diesem Spiel, dass die gute
Leistung aus dem Endspielsieg um die Westdeutsche Meisterschaft gegen
den Club Raffelberg keine Eintagsfliege war. Bereits nach einer Minute
war der DHC durch einen von Lisa Marie Schütze verwandelten 7-meter
erfolgreich. In den Minuten 20 und 22 fiel die Vorentscheidung, denn
Greta Nauck sorgte mit einem Doppelpack für das 3:0 und fünf Minuten
vor dem Wechsel erhöhte Lisa-Marie Schütze sogar auf 4:0. Die drei
restlichen Treffer in der zweiten Spielhälfte erzielten Lena Speier,
Charlotte Veitner und erneut Lisa-Marie Schütze. Wie vermutet
besiegte Flottbek die Braunschweigerinnen, und so standen sich der DHC
und die Hamburgerinnen am Sonntag im Finale gegenüber. Am Ende zogen
die Oberkasselerinnen mit einem glücklichen nur teilweise verdienten
1:0 (0:0)-Erfolg in die Deutsche Endrunde ein. Es war ein Spiel, das
von Nervosität der beiden Teams geprägt war, denn nach guten zehn
Minuten des DHC häuften sich auch dort Fehler, besonders nachdem drei
Strafecken nicht zum Erfolg geführt hatten. Auch in den zweiten 35
Minuten konnte sich kein Team entscheidend profilieren, denn die
technischen Mängel häuften sich auf beiden Seiten. In der 58. Minute
fiel dann die Entscheidung, als Alina Lindemann bei einer Strafecke
auf Pass von Schütze das goldene Tor erzielte; sehr zum Unwillen der
Hamburger Zuschauer, die einen Fehler des DHC gesehen haben wollten.
Direkt danach wurde allerdings das 2:0 vom Schiedsrichter aus
unerklärlichen Gründen nicht anerkannt. Sechs Minuten vor dem Ende
vergab Flottbek den sicheren Ausgleich. Die Siegesfeier hatte noch
nicht richtig im Clubhaus begonnen, als die nächste Erfolgsmeldung
eintrudelte, denn auch die Knaben A hatten ihr Zwischenrundenturnier
in München gewonnen und stehen damit ebenfalls in der Deutschen
Endrunde.
Knaben A
Die beiden Jugendmannschaften des Düsseldorfer Hockey-Club, die sich
aufgrund ihrer Platzierungen im Westdeutschen Hockey-Verband für die
Zwischenrunden um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten,
haben beide die Zwischenrunde als Sieger beendet und damit die
Deutsche Endrunde der besten vier Mannschaften und das damit
verbundene Halbfinale erreicht. Die weibliche Jugend B beendete das
Heimturnier erfolgreich. Die Knaben A mussten sich nach guter Vorrunde
erst im Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft gegen HTC
Uhlenhorst Mülheim geschlagen geben und daher zum
Zwischenrundenturnier nach München reisen. Teilnehmer an diesem
Turnier waren neben dem DHC der Ausrichter und bayerische Meister
Rot-Weiß München, HTC Stuttgarter Kickers und TG Frankenthal. Der
erste Gegner der Oberkasseler war am Samstag RW München. DHC-Trainer
Karol Podzorski hatte sein Team favorisiert und lag damit richtig,
denn nach 60 Minuten war der 3:0 (2:0)-Sieg perfekt.
Mannschaftsführer Timm Weingartz brachte die Oberkasseler bereits
nach zwei Minuten in Führung. München zeigte sich geschockt durch
das frühe Führungstor des Gegners. Das Team von Trainer Podzorski
Team schaltete trotzdem einen Gang zurück und stellte sich aufs
Kontern ein. In dieser Phase sorgte Raphael Hartkopf mit seinem
Treffer in der 27. Minute zum vorentscheidenden 2:0 für die Jungs vom
Seestern. Nach dem Seitenwechsel war das nächste Tor des DHC wieder
dem Mannschaftskapitän vorbehalten, denn Weingartz markierte das 3:0
in der 38. Minute. Das war dann endgültig der Sieg. Die folgenden
stürmischen Angriffe der Gastgeber landeten aber entweder in der
sicheren Abwehr des DHC oder neben dem Tor. Im zweiten Spiel des Tages
bezwang die TG Frankenthal die Mannschaft des HTC Stuttgarter Kickers
mit 7:6 im 7-Meterschießen und qualifizierte sich damit für das
Endspiel gegen den DHC. Die Oberkasseler hatten den besseren Start,
aber erst in der 26. Minute kam es zur Führung als Timm Weingartz
einen an Jaime Halfmann verschuldeten 7-Meter sicher verwandelte .
Bereits eine Minute später fiel die Vorentscheidung, denn Cedric
Heimbach traf mit einer argentinischen Rückhand zum 2:0. Nach der
Pause war jedoch der Faden beim DHC zunächst gerissen, und es war dem
gut aufgelegten Torhüter Kilian Potthoff mit seinen Glanzparaden,
besonders bei einem 7-Meter des Gegners zu verdanken, dass Frankenthal
nicht zum Ausgleich kam. Weingartz entpuppte sich als Goalgetter
seiner Mannschaft als er mit seinem vierten Treffer des Wochenendes in
der 55. Minute bei einer Strafecke zum 3:0 traf. Mit dem Schlusspfiff
gelang Frankenthal der Ehrentreffer. Am kommenden Wochenende trifft
der DHC im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft auf die
Zehlendorfer Wespen. Im zweiten Halbfinale stehen sich Uhlenhorst
Mülheim und der Nürnberger HTC gegenüber. Coach Podzorski hatte
auch eine Prognose parat und sagte: „Wir gehören nach unserer
Leistung ins Endspiel und dann wird man sehen“.
Wochenende
8./9. Oktober 2011 (v. J. Pickert)
Herren 1. Bundesliga
Zu Hause sieht die Welt bei den Hockeyherren des DHC in der 1.
Bundesliga ganz anders aus, als bei Auswärtsspielen, denn auf eigenem
Terrain holte die Mannschaft von Trainer Ulrich Bergmann Punkte. Am
Samstag im Spiel der Abstiegskandidaten mussten die Oberkasseler noch
eine knappe und unglückliche 1:2 (0:0)-Niederlage hinnehmen, denn
Gäste-Trainer Martin Schultze sagte nach dem Schlusspfiff: „ Wir
hätten uns über ein Unentschieden nicht beklagen dürfen, aber was
zählt sind die Punkte. Ich bin froh, dass wir davon heute drei
mitgenommen haben“. In den ersten 35 Minuten war Kampf Trumpf auf
beiden Seiten und dadurch gab es wenig torgefährliche Szenen. Wenn es
doch einmal dazu kam, standen den Torerfolgen auf beiden Seiten
Torhüter im Weg, die ihre Aufgaben zu lösen wussten. Vier Minuten
nach dem Seitenwechsel war es dann ausgerechnet der bei Saisonbeginn
vom DHC nach Hamburg gewechselte Jan Simon, der mit einer Strafecke
den DHC auf die Verliererstraße brachte. Fünf Minuten später
schaffte Deniz Kocak per 7-meter noch den Ausgleich, bevor Simon mit
der nächsten Strafecke in der 57. Minute den Oberkasselern den KO
versetzte. Der DHC setzte den Gegner zwar in den letzten zehn Minuten
unter Druck, konnte aber Nicolas Jacobi im Gästetor nicht ein zweites
Mal bezwingen. Bergmann wirkte etwas geknickt als er sagte: „Es war
eine unglückliche Niederlage nach einer überzeugenden Leistung im
Heimspiel. Wir haben vieles richtig gemacht. Leider fehlten uns heute
ein paar Prozent und jetzt stehen wir mit leeren Händen da. Die
Leistung stimmt mich aber optimistisch für die weiteren Begegnungen.
Wie Recht er mit seiner Äußerung hatte, bewies sich am Sonntag im
Spiel gegen den Tabellenletzten und amtierenden Deutschen Meister, Der
Club an der Alster, denn mit einem verdienten 2:1 (1:0)-Erfolg
kletterten die Oberkasseler vom elften auf den achten Tabellenplatz
hoch. Alster war zwar zunächst die bessere Mannschaft, verstand es
aber nicht, die guten Möglichkeit zu nutzen. Zusätzlich stand mit
Sebastian Volkers ein Meister seines Fachs im Tor der Herren vom
Seestern. Da machte es der DHC in der 28. Minute besser, denn als
Julius Heimann von rechts in den Schusskreis eingedrungen war, landete
sein kluger Pass bei Yannick Schöwe, der keine Mühe hatte das Tor zu
treffen. Im zweiten Spielabschnitt versuchte Alster den Druck zu
erhöhen, aber die Abwehr des DHC stand sicher und Torhüter Volkers
hatte mit zwei Glanzparaden großen Anteil daran. In der 55. Minute
erarbeitete sich der DHC bei einem Konter die zweite Strafecke, die
Joseph Bartholomew zur 2:0-Führung verwandelte. Acht Minute vor dem
Ende gelang dem Gegner noch der Ehrentreffer durch Jonathan Fröschle.
Bergmann freute sich über den dritten Saisonsieg und meinte: „Wir
haben eine gute und engagierte Leistung gezeigt und hatten heute auch
das nötige Glück“.
Damen 1. Bundesliga
Aus dem Tabellenkeller sollte der Weg der Damen des DHC in der
Hockeybundesliga an diesem Doppelwochenende zu Hause führen. Das
klappte jedoch nicht, denn ein Sieg und eine Niederlage waren dafür
zu wenig, Am Samstag gelang der Mannschaft gegen Uhlenhorster HC, den
amtierenden Deutschen Feldhockeymeister und Tabellenzweiten aus
Hamburg mit 1:0 (1:0) ein nicht erwarteter Erfolg. Das Tor des Tages
erzielte Franziska Falcke in der 27. Minute bei einem Konterangriff.
Direkt nach Anpfiff starteten die Hamburgerinnen ihren Sturmlauf auf
das Düsseldorfer Tor. Trotz klarster Chancen gelang es den
Hanseatinnen aber nicht die weiße Kugel im Tor der Gastgeberinnen
unterzubringen. Den größten Anteil hatte daran DHC-Keeperin Nina
Baumeister, die einen Glanztag erwischt hatte und die gegnerischen
Angreiferinnen mit ihren Paraden zur Verzweiflung brachte. Drei
Minuten vor dem Ende versuchte es Hamburg noch mit einer elften
Feldspielerin für den Torwart. Auch das half nicht, genau so wenig
wie acht Strafecken. DHC-Trainer Tom Wegner war natürlich glücklich,
als er sagte: „Wir haben gekämpft bis zum Schluss und mit einer
super Teamleistung gewonnen. Natürlich war auch ein bisschen Glück
dabei“. UHC-Trainer Kais al Saadi war hingegen nach dem Spiel
völlig bedient und meinte: „Wir haben unglaublich schlecht
gespielt. Gerade in der ersten Spielhälfte haben wir uns wie
Anfänger angestellt. Die Qualität war einfach nicht gut
genug..Darüber wird noch zu reden sein.“ Der Club an der Alster aus
Hamburg war dann am Sonntag der Gegner und kam als Tabellenführer mit
der Empfehlung eines 2:0-Vortagserfolges bei SW Neuss an den Seestern.
Die Gäste wurden der Favoritenrolle gerecht und bezwangen die
Oberkasselerinnen mit 4:2 (3:0). Es war ausgerechnet die ehemalige
Düsseldorferin Christina Schütze in Reihen der Alsteranerinnen, die
mit ihren Treffern zum 1:0 (7) und 2:0 (21.) wesentlichen Anteil an
der Niederlage des DHC hatte. Drei Minuten vor der Pause fiel das 0:3
durch Lisa Parada. Der DHC hatte es bis zu diesem Zeitpunkt nicht
verstanden seine wenigen vorhandenen Chancen zu nutzen. Nach dem
Seitenwechsel konnte Wegners Mannschaft nachlegen und Greta Gerke
(37.) traf zum 1:3 und die Oberkasselerinnen wurden stärker. In
dieser Phase bewies Alster Stärke und erhöhte fünf Minuten später
auf 4:1 durch Katharina Scholz. Der DHC konterte und weitere sieben
Minuten später war Wibke Schürmann zum 2:4 erfolgreich. Zwar
erspielten sich die DHC-erinnen noch einige Chancen, konnten diese
aber nicht nutzen und blieben auch bei drei Strafecken erfolglos.
Wegner sah das Positive der zweiten Halbzeit und sagte: „Da haben
wir nochmal gezeigt, was möglich ist. So möchte ich das Team in den
nächsten Spielen gegen Köln und Essen sehen. Dann punkten wir da
auch, um den Anschluss ans Mittelfeld zu halten. Durch die starke
erste Hälfte des Gegners geht Alsters Sieg auch absolut in Ordnung“.
II. Herren
Nach den ersten fünf Spielen der Feldsaison 2011/2012 belegen die II.
Herren des Düsseldorfer HC in der Hockeyoberliga, wie bei Ende der
letzten Saison, den dritten Tabellenplatz. Bei der Bundesligareserve
der Oberkasseler ist, wie der frühere Trainer der
Bundesligamannschaft Volker Fried, der sich jetzt wieder Rot-Weiß
Köln angeschlossen hat, sein Nachfolger bei den Bundesligaherren,
Ulrich Bergmann im Einsatz. Nach der 0:4-Auftaktniederlage gegen RTHC
Leverkusen, das auch schon bessere Zeiten gesehen hatte, fuhr die
Mannschaft vom Seestern zwei Siege ein. Der Viersener HTC wurde 3:2
geschlagen und Schwarz-Weiß Köln sogar mit 7:1 abgefertigt. Dann
kamen die Spiele, die nur jeweils einen Punkt einbrachten. Am 3.
Oktober musste das Team bei der Bundesligareserve des Crefelder HTC
antreten. Das Spiel endete 2:2. Es war ein enges und spannendes Spiel
gegen einen der Aufstiegskandidaten. Nachdem der erste Ansturm der
Krefelder mit viel Kampf überstanden war, kamen die Oberkasseler nach
10 Minuten langsam ins Spiel und einen Fehler in der Krefelder Abwehr
nutzte Ben Kocak zur 1:0-Führung. Zwei grüne Karten (Zeitstrafen von
zwei Minuten, jeweils eine auf beiden Seiten) brachten etwas Unruhe
ins Spiel. In der zweiten Hälfte ging es mit Volldampf weiter. Es war
aber trotzdem die beste Phase des DHC, die dieser aber nicht nutzte.
Krefeld machte es bedeutend besser und ging durch zwei Tore mit 2:1 in
Führung. Umstellungen in der Mannschaft, um den Angriff zu stärken,
machten sich bezahlt, denn Johannes Roos konnte kurz vor Schluss zum
2:2 ausgleichen. Vorgestern kam es zum Wiedersehen mit Volker Fried,
der beim Gast von RW Köln III auflief. Dadurch kam es auch zum Duell
Ex-Trainer Fried gegen amtierenden Trainer Bergmann. Das Spiel konnte
jedoch keinen Sieger ermitteln, denn nach spannenden 70 Minuten
trennten sich die Mannschafen mit 1:1 (0:0). Damit festigte das Team
um Mannschaftsführer Andreas Roos den dritten Tabellenplatz mit acht
Punkten aus fünf Spielen. Im ersten Spielabschnitt sahen die
Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit einer Chancenmehrheit der
Oberkasseler. Im zweiten Spielabschnitt dominierte der DHC das Spiel,
aber Köln schaffte es einen gefährlichen Konter zum 0:1 zu
verwandeln. Zehn Minuten vor dem Ende schaffte Ulrich Bergmann durch
einen 7-Meter noch den Ausgleich. „Wir hätten gewinnen müssen. In
der kommenden Woche müssen wir unbedingt an unserer Chancenverwertung
arbeiten“, ärgerte sich Roos.
Die Mannschaft Julian Wälzholz (TW), Marcus Schauseil, Johannes Roos,
Florian Francken, Tobias Bergander, Ben Kocak, Robert Gebelhoff, Felix
Degen, Andreas Roos, Tobias Wicken, Ulrich Bergmann, Dominik Dohmen,
Kristopher Schrader und Viktor Lindner
III. Damen
Die dritte Damenmannschaft des DHC bleibt in der 1. Verbandsliga
weiterhin als einziges Team ohne Niederlage; liegt aber „nur auf
Platz drei in der Tabelle“. Das Team um die ehemalige
Bundesligaspielerin Nina Esser geb. Hartkopf kam allerdings im dritten
Saisonspiel erneut nicht über ein 1:1-Remis gegen den CSV Krefeld
hinaus. Zum Saisonauftakt siegten die Oberkasselerinnen gegen den
Aufstiegsaspiranten THC Mettmann mit 2:0. Am zweiten Spieltag gegen
den Rheydter SV trennten sich die Mannschaften torlos. Am Sonntag beim
CSV reichte es aber nach einer guten Leistung erneut nur zum Remis.
„Wir haben gut gespielt uns aber nicht mit einem Sieg belohnt“,
sagte Esser. Für die III. Damen beginnt nun die Vorbereitung auf die
neue Hallensaison. Die Zielsetzung ist auch schon klar. „Wir wollen
in der 1. Verbandsliga natürlich wieder oben mitspielen. Das tun wir
ja seit unserem Aufstieg im Jahr 2004“, ist die einhellige Meinung
der Mannschaft.
DHC-Jugend
Am kommenden Wochenende nehmen drei von sechs gestarteten
Jugendmannschaften des Düsseldorfer Hockey-Clubs an der Zwischenrunde
zur Deutschen Feldhockeymeisterschaft teil. Das ist eine Steigerung
gegenüber dem Vorjahr, als dies nur zwei Teams schafften und zwar die
Mädchen A und Knaben A. Beide Teams zogen in die Endrunde ein und
erreichten die Vizemeisterschaft (Mädchen A) und den dritten Platz
(Knaben A). In diesem Jahr hat sich als Topteam die weibliche Jugend B
qualifiziert, die sogar die Westdeutsche Meisterschaft errang. Dadurch
darf der DHC die Deutsche Zwischenrunde am Wochenende auf der eigenen
Anlage ausrichten. Das Team von Trainer Tom Wegner siegte im Endspiel
um die WHV-Meisterschaft gegen Club Raffelberg mit 6:3.Wegner glaubt
an den Einzug in die Endrunde und sagt: "Wir haben als
Westdeutscher Meister gute Chancen die Endrunde zu erreichen, was
selbstverständlich auch unser Ziel ist". Im ersten Spiel am
Samstag um 11.30 Uhr Uhr geht es gegen den Bayrischen Vizemeister, SB
DJK Rosenheim. Rosenheim ist knapp an der Meisterschaft in Bayern
vorbeigeschrammt, denn die Mannschaft musste sich im Endspiel nur
knapp mit 1:2 in der Verlängerung dem TuS Obermenzing geschlagen
geben. Im Falle eines Sieges treffen die jungen Oberkasselerinnen dann
im Match um den Einzug in die Deutsche Endrunde auf den Sieger der
Begegnung Eintracht Braunschweig gegen Großflottbecker THGC Hamburg.
Ebenfalls gute Chancen auf den Einzug in die Deutsche Endrunde haben
die Knaben A. Die Jungs von Trainer Karol Podzorski hatten zwar im
Endspiel um die WHV-Meisterschaft gegen Uhlenhorst Mülheim mit 2:6
das Nachsehen, reisen aber dennoch optimistisch zum HC Rot Weiß
München. Spielbeginn ist am Samstag um 13 Uhr. „Als Westvertreter
muss das Ziel immer das Erreichen der Endrunde sein, also zu den Top
vier Mannschaften in Deutschland zu gehören. Wir haben auch im
Endspiel gegen Mülheim sehr gut die erste Spielhälfte mitgehalten,
aber dann kam ein Einbruch und die Niederlage war dadurch nicht zu
vermeiden. Im ersten Spiel ist Gastgeber und Bayernmeister Rot Weiß
der Gegner. RW hat eine gute Mannschaft, aber wir sind in der Breite
besser aufgestellt", sagt Podzoski. Bei einem Sieg ist am Sonntag
der Sieger des Spiels zwischen Stuttgarter Kickers und TG Frankenthal
der Gegner. Neben der besseren technischen Ausbildung sieht der
Trainer einen weiteren Vorteil darin, dass der Westen mehr Teams in
dieser Altersklasse hat und somit einen besseren Spielbetrieb
aufweist. " In diesem Alter wollen die Kinder viel spielen und
probieren, dass ist unser absoluter Vorteil im Westen", fügt
Podzorski hinzu. Als Westvierter ist die weibliche Jugend A über eine
separate Vorrunde in die Zwischenrunde eingezogen und hätte nur
Außenseiterchancen die Zwischenrunde siegreich zu überstehen. Da
einzelne Spielerinnen vorrangig bei der jüngeren Mannschaft, der
weiblichen Jugend B, im Einsatz sind, haben die Oberkasseler auf die
Teilnahme an der Zwischenrunde verzichtet. Beim DHC Hannover gibt es
gleiche Konstellation nur in umgekehrter Richtung.
Mädchen A III
Anlässlich der Bundesligaspiele der Damen und Herren des DHC gegen
UHC Hamburg war aus Hamburg auch der weibliche Nachwuchs in Form einer
Mädchen A-Mannschaft an den Rhein gekommen. Das gelang trotz der
Herbstferien in Hamburg. Dreimal traten die Mannschaften gegeneinander
an und das auf drei unterschiedlichen Terrains. Es wurde nämlich auf
Großfeld, Dreiviertefeld und in der Halle gespielt. Die Ergebnisse
spielten dabei eine untergeordnete Rolle. Es bleibt nur festzuhalten,
dass der DHC auf dem Feld erfolgreich war und die Hamburgerinnen in
der Halle als Siegerinnen vom Platz gingen.
Weibliche Jugend B Westdeutscher Meister
In vier Altersgruppen sowohl im weiblichen als auch männlichen
Bereich werden im Hockey Westdeutsche Meisterschaften ausgespielt, und
es ist inzwischen drei Jahre her, dass ein Team des Düsseldorfer
Hockey-Club zu Meisterehren kam. Das waren 2008 die Mädchen B mit
Trainer Akim Bouchouchi und Betreuerin Susanne Flacke. Am Wochenende
sorgte die weibliche Jugend B dafür, dass der Trophäenschrank des
DHC um eine WHV-Meisterurkunde reicher ist. Acht Spielerinnen und die
Betreuerin aus dem Meisterjahr 2008 gehören auch in diesem Jahr zu
der Meistermannschaft, die jetzt von Tom Wegner und Franziska Unzeitig
trainiert wird. Der Mannschaft gelang im Endspiel gegen den Club
Raffelberg ein 5:2 (3:0)-Erfolg und richtet am 15./16. Oktober die
Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft auf der eigenen Anlage aus.
Die Saison begann für die das Trainergespann nach Maß, denn die
Mannschaft spazierte durch die Vorrunde von Sieg zu Sieg. Bis zum
letzen Vorrundenspiel gegen Club Raffelberg um den Gruppensieg
gelangen den Oberkasselerinnen Erfolge gegen Gladbacher HTC (6:0), DSC
99 (7:0), RTHC Leverkusen (4:0), RW Bergisch Gladbach (6:0), HC Essen
(5:1), BW Köln (9:2), RW Köln (5:1) und Uhlenhorst Mülheim (2:1).
Im letzen Vorrundenspiel zwischen den beiden ungeschlagenen Teams des
DHC und Club Raffelberg konnten die Duisburgerinnen mit 6:3 gewinnen
und belegten damit den ersten Tabellenplatz. Der DHC hingegen musste
sich mit Platz zwei begnügen und hatte mit Uhlenhorst Mülheim im
Halbfinale um die Westdeutsche Meisterschaft den Tabellenfritten der
Vorrunde als Gegner. Bei der Endrunde am Wochenende standen sich in
Duisburg im Halbfinale zunächst Club Raffelberg und RTHC Leverkusen
gegenüber. Die Leverkusenerinnen hatten keine Chance gegen den
Ausrichter der Endrunde und gingen mit 0:6 unter. Das zweite
Halbfinale versprach Spannung, denn im Vorrundenspiel ging es knapp
zu. Die jungen Oberkasselerinnen begannen sehr druckvoll und konnten
durch Lisa Marie Schütze bereits nach sechs Minuten mit 1:0 in
Führung gehen. Zehn Minuten vor dem Ende sorgte Charlotte Wilm für
die Vorentscheidung, als sie zum 2:0 traf. Drei Minuten vor Abpfiff
konnte Uhlenhorst zwar noch verkürzen, aber der Sieg war dem DHC
nicht mehr zu nehmen..Im Finale standen sich dann, wie im letzten
Vorrundenspiel, Club Raffelberg und der DHC gegenüber. Mit dem 5:2
(3:0)-Sieg gelang nicht nur eine eindrucksvolle Revanche für die
Vorrundenniederlage, sondern gleichzeitig bedeutete der Sieg die
Westdeutsche Meisterschaft. Der DHC begann wieder stark, und Lena
Speier brachte ihr Team bereits nach neun Minuten in Führung.
Charlotte Wilm erhöhte in der 16. Minute auf 2:0 und zehn Minuten vor
der Pause konnte Franziska Nowak den Vorsprung sogar auf 3:0 ausbauen.
Nach dem Seitenwechsel dominierten die in rot gekleideten
Oberkasselerinnen weiter das Spiel. Der Erfolg blieb auch nicht aus,
denn Charlotte Veitner und Isabell Maas sorgten bereits in den ersten
fünf Minuten nach der Pause mit ihren Treffern für die Entscheidung
und eine sichere 5:0-Führung. In den letzen sechs Spielminuten konnte
Raffelberg durch einen Doppelschlag noch einmal verkürzen. Der Titel
war aber dem DHC nicht mehr streitig machen. „ Wir haben eine sehr
konzentrierte und gute Leistung gezeigt und uns mit dem Titel belohnt“,
sagte Wegner. Bei der Zwischenrunde am 15./16. Oktober ist zunächst
der Nürnberger HTC der Gegner des DHC. Das zweite Spiel bestreiten
der DHC Hannover und der Großflottbecker THC.
Der Westdeutsche Meister sind Alina Lindemann, Greta Nauck, Carla
Bender, Ellisa Gräve, Isabell Maas, Janne Drechshage, Caroline Rutz,
Victoria Kammerinke (TW), Lena Speier, Lil-Sophie Achterwinter, Mara
Bongen, Franziska Nowack, Elisabeth Engler, Charlotte Veitner,
Charlotte Wilm und Lisa-Marie Schütze
Trainer: Tom Wegner und Co-Trainer: Franziska Unzeitig, Betreuung
Susanne Flacke
Knaben A
Auch die Knaben A des DHC haben sich für die Zwischenrunde um die
Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Bei der Endrunde um die
Westdeutsche Meisterschaft am letzten Wochenende holte die Mannschaft
von Trainer Karol Podzorski den Vizetitel und die Berechtigung zur
Teilnahme an der Deutschen Zwischenrunde. Die Oberkasseler belegten in
der Vorrunde ungeschlagen den ersten Tabellenplatz in ihrer Gruppe und
trafen am Samstag im Halbfinale um die WHV-Meisterschaft auf den
Rheydter SV. Nach einer soliden Leistung siegten der DHC mit 4:0
(2:0). Am Sonntag war der ewige Rivale in Westdeutschland im
männlichen Jugendbereich, HTC Uhlenhorst Mülheim der Gegner. Am Ende
holte sich Mülheim mit einem 6:2 (1:1) verdient die Meisternadel. In
der ersten Spielhälfte sahen 70 mitgereiste DHC-Fans eine
ausgeglichene Partie und ein leistungsgerechtes 1:1. Nach dem
Seitenwechsel verlor Podzorskis Team komplett den Faden und kam am
Ende mit 2:6 unter die Räder. Überragender Mann auf Seiten der
Oberkasseler war Torhüter Kilian Potthoff, der in der zweiten
Spielhälfte durch Glanzparaden eine höhere Niederlage verhinderte.
In der Deutschen Zwischenrunde am 15/16.10. muss der DHC nach
München. Gegner ist dort Ausrichter Rot-Weiß. Bei einem Sieg wäre
der nächste Gegner dann Stuttgarter Kickers oder DHC Hannover.
Knaben B
Die Knaben B des Düsseldorfer Hockey-Club haben die Westdeutsche
Vizemeisterschaft an den Seestern geholt. Die Mannschaft von Trainer
Karol Podzorski musste erst im Endspiel die erste Saisonniederlage
einstecken und unterlag HTC Uhlenhorst Mülheim unglücklich mit 2:6.
Die Vorrunde beendete das Podzorskis Team mit 18 Punkten aus sechs
Spielen und besiegte dabei Rot Weiß Köln (4:1), DSD (6:0), RTHC
Leverkusen (6:2), Gladbacher HTC (10:1), CHTC Krefeld (2:0) und ETuF
Essen (5:3). Im Halbfinale ging es dann gegen den Zweitplatzierten der
anderen Vorrundengruppe, den Kahlenberger HTC, um den Einzug ins
Endspiel. Die Oberkasseler begannen stark und Laurens Halfmann und
Nicolas Teller konnten den DHC bereits nach 15 Minuten mit 2:0 in
Führung schießen. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang den
Kahlenbergern der Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel kam
Kahlenberg hoch motiviert aus der Kabine und schaffte schnell den
Ausgleich. Danach häuften sich die Tormöglichkeiten auf beiden
Seiten. Der DHC hatte am Ende aber das Glück auf seiner Seite, denn
Nicolas Teller sicherte 20 Sekunden vor dem Ende mit seinem Treffer
zum 3:2 den Einzug ins Endspiel. Im Endspiel kam es zum Dauerbrenner
der letzten Jahre bei den Endspielen in dieser Altersklasse, denn
Uhlenhorst Mülheim war der gewohnte Gegner. In der letzten Feldsaison
unterlagen die Oberkasseler erst im 7-Meterschießen.Daeshalb war
Revanche angesagt.
Mülheim hatte den besseren Start und ging nach acht Minuten durch
einen Doppelschlag mit 2:0 in Führung. Laurenz Halfmann glückte kurz
vor dem Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer erzielen. Nach dem
Seitenwechsel machte Podzorskis Team mehr Druck und bestimmte in den
ersten 15 Minuten das Spiel Der Erfolg blieb nicht aus, denn Masi
Pfandt konnte den Ausgleich erzielen. Mülheim nahm daraufhin eine
Auszeit. Mülheims Trainer, Robert Imdahl, der auch schon in Diensten
des DHC stand, fand für seine Mannschaft die richtigen Worte, denn
beim DHC war plötzlich der Spielfluss verschwunden. Mülheim nutzte
die Schwäche seines Gegners gnadenlos aus und zog auf 6:2 davon und
sicherte sich dadurch den Meistertitel.„Der Mülheimer Sieg ging in
Ordnung, allerdings nicht in der Höhe“, sagte Podzorski. In der
Hallensaison will der DHC endlich wieder einen Westdeutschen
Meistertitel holen und Betreuerin Sandra Pfandt gibt sich optimistisch
: „Wir wissen doch alle, alle guten Dinge sind drei, und in der
Hallensaison werden wir alles daran setzen, die Mülheimer um den
Titel zubringen“.
Die Mannschaft Jan Hendrikx, Julius
Zetzsche, Linus Müller, Laurens Halfmann, Masi Pfandt, Nicolas
Teller, Ben Kramer, Max Reeker, Albrecht Seyfarth, Felix Heusgen
Damen 1. Bundesliga
Mit zwei Niederlagen kehrten am Sonntagabend die Bundesligadamen des
DHC von ihrer Auswärtsreise nach Oberkassel zurück Das Team von
Trainer Tom Wegner war am Samstag beim Berliner HC zu Gast. Nach
zuletzt vier Niederlagen hatte sich das Team für das Wochenende viel
vorgenommen, denn nach dem Auftaktsieg gegen Rüsselsheim folgten
gegen den Münchener SC und den beiden Mannheimer Mannschaften sowie
Schwarz Weiß Neuss vier Niederlagen. In Berlin präsentierten sich
die Oberkasseler von Beginn an gut aufgestellt, taktisch sicher und
angriffslustig, mussten aber eine 1:3 (0:2)-Niederlage hinnehmen, denn
Mieketine Hayn auf Seiten des Gastgebers hatte aber etwas gegen den
zweiten DHC- Sieg und schoss die Berlinerinnen in der ersten Halbzeit
auf die Siegerstraße, denn ihre Treffer in der 5. und 28. Minute
sorgten für die 2:0 Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel erhöhte
der DHC das Tempo auf den BHC und kam durch Sabine Markert 15 Minuten
vor dem Ende zum hochverdienten Anschlusstreffer. Die
Oberkasselerinnen dominierten nun das Spiel, konnten aber aus ihren
zahlreichen hochkarätigen Chancen keinen Nutzen ziehen.
Nationalspielerinn Natasha Keller sorgte drei Minuten vor dem Ende mit
dem 3:1 für den Schlusspunkt. „Wir haben heute sehr gut gespielt
und hätten aufgrund der Chancen gewinnen müssen“, analysierte ein
enttäuschter Trainer das Spiel. Am Sonntag bei der punktgleichen
Mannschaft von Klipper Hamburg musste der DHC eine peinliche 0:5
(0:2)-Schlappe hinnehmen. In einem schwachen Bundesligaspiel ging
Klipper bereits mit seiner ersten Torchance einer Strafecke in
Führung, wobei Torhüterin Nina Baumeister nicht sonderlich gut
aussah. Zehn Minuten vor dem Seitenwechsel verwandelte Karlshaus die
zweite Strafecke zur 2:0 Führung der Hamburgerinnen, erneut sah die
Eckenabwehr der Düsseldorferinnen nicht gut aus. Doch trotz 0:2-
Rückstand blieb Trainer Wegner seiner Linie treu und konzentrierte
sich weiterhin auf die Defensive. Nach dem Seitenwechsel richtete er
sein Team etwas offensiver aus. Das war der Anfang vom Ende , denn in
der 38. Minute fiel das 0:3 aus Düsseldorfer Sicht. Damit war der
Widerstand gebrochen und zwei weitere Tore für die Hamburgerinnen
waren die Folge.
Herren 1. Bundesliga
Den Hockeyherren des DHC erging es
bei den zwei Auswärtsspielen in der Bundesliga, wie den Damen, denn
sie kehrten mit zwei Niederlagen im Gepäck von ihrer Berlinreise
zurück. Das Team von Ulrich Bergmann bleibt somit auswärts weiterhin
ohne Punktgewinn. „Das ist natürlich bitter, besonders wo wir in
den letzen drei Spielen nur ein Gegentor bekommen haben und nun
auswärts wieder 11 Treffer kassiert haben“, sagte der Trainer. Am
Samstag waren die Oberkasseler zu Gast beim Berliner HC und gingen mit
0:6 unter. Die Berliner wirkten agiler und spritziger als die
Oberkasseler. DHC-Torhüter Alexander Wilms bot trotz der sechs
Gegentreffer eine überragende Leistung und hatte großen Anteil
daran, dass dieses Spiel nicht noch deutlicher verloren wurde. Am
Sonntag ging es zu Blau Weiß Berlin. Trainer Bergmann hatte dieses
Spiel als „Sechs-Punkte-Spiel“ deklariert, da Blau-Weiss einer der
Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg ist. Am Ende wurde durch die
3:5 (0:3)-Niederlage nichts aus einem Punktgewinn. Erst in der zweiten
Spielhälfte zeigten die Oberkasseler, dass sie das Hockeyspielen
nicht verlernt haben. Berlin wirkte in den ersten 35 Minuten
konzentrierter und führte zurecht mit 3:0. Nach der Pause wirkten die
DHCer vom Trainer wachgerüttelt, aber Berlin erhöhte zunächst auf
4:0. Maximilian Schröter verkürzte 20 Minuten vor dem Ende auf 1:4
und nur zwei Minuten später war es Yannick Schöwe der den DHC durch
seinen Treffer wieder hoffen ließ. Joseph Bartholomew brachte den DHC
neun Minuten vor dem Ende noch auf 3:4 durch eine Strafecke heran,
aber drei Minuten vor dem Ende sorgte Berlin für die 5:3
Entscheidung. „Wir haben nicht gut gespielt, doch das Team hat Moral
bewiesen und sich trotz des 0:4 nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die
Siege für Berlin gehen vollkommen in Ordnung“, sagte
Mannschaftsbetreuer Michael Bergander. Am kommenden Wochenende geht es
für die Oberkasseler zu Hause gegen den Meister und aktuell
Tabellenletzen Club an der Alster und UHC Hamburg. „Beide Teams sind
bislang nicht gut in die Saison gestartet, dennoch sind wir klarer
Außenseiter für die beiden Spiele“, sagt Bergmann.
Bambini
Für die kleinsten Hockeyspielerinnen des DHC, die Bambini (Jahrgang
2005), ging die Feldsaison mit einem Turnier auf der Anlage des
Viersener THC zu Ende. Zeitgleich mussten zwei Mannschaften des DHC
gegen zunächst gegen zwei Mannschaften von GW Wuppertal antreten. Mit
einem 5:3-Erfolg und einem 1:1-Remis begann das Turnier
vielversprechend. Im zweiten Match stand dem DHC dann der Nachbar von
der rechten Rheinseite, DSD, gegenüber. Es gin pari aus, denn einem
5:1-Erfolg stand eine 0:4-Niederlage gegenüber.
Die Tore schossen Friederike Heusgen (9), Fine Breede und Marlene
Schürholz (je 1). Außerdem waren Jo und Malu Berning, Paulina
Fournell, Lina Hartkopf, Friederike Heusgen, Manuela Hofmeister,
Johanna Kranz und Julia Stern-Eilers.
C-Knaben des DHC verpassen Endrunde
Beide Teams der C-Knaben des DHC haben am Sonntag den Einzug in die
Endrunde verpasst. Die 2002er Knaben mit Trainerin Sabine Markert
verloren ihr Auftaktspiel beim Gastgeber DSD in Grafenberg mit 0:2 und
gewannen gegen das DHC 3-Team mit 3:0 (3maliger Torschütze Magnus
Esser). Im letzten Spiel des Tages gegen den Crefelder HTC mussten die
Oberkassler nun gewinnen, erreichten aber nur ein 0:0 Unentschieden.
Die 2001/2002er Knaben des DHC 3-Teams
(Co-Trainer Max Roth) verloren auch ihre beiden restlichen Spiele
gegen die Krefelder mit 1:3 (Torschütze Paul Leo Drösser) und gegen
den DSD mit 2:4 (2maliger Torschütze Julius Fingerhut). Damit sind
beide DHC-Teams ausgeschieden, der DSD und der CHTC ziehen in die
Endrunde um die Westdeutsche Meisterschaft ein.
2. Herren
Die zweite Herrenmannschaft des DHC konnte im dritten Oberligaspiel
den zweiten Sieg verbuchen. Das Team von Mannschaftsführer Andreas
Roos siegte zu Hause gegen die Zweitligareserve von Schwarz Weiß
Köln mit 7:1 (4:0). „Jens Giese brachte die Oberkasseler durch ein
Doppelpack nach zehn Minuten bereits mit 2:0 in Führung. Felix Degen
erhöhte kurz darauf auf 3:0, bevor Ulrich Bergmann eine Strafecke vor
der Pause zur 4:0 Pausenführung verwandelte. Nach dem Seitenwechsel
nutzte Köln eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Oberkasseler und
verkürzte auf 4:1 bis Marcus Schauseil, Felix Degen und erneut Jens
Giese den 7:1 Endstand perfekt machten. „Wir haben heute gut
gespielt, hatten aber auch die optimale Mannschaft zur Verfügung. Wir
bleiben aber bescheiden, denn unser Ziel bleibt nach wie vor der
Klassenerhalt“, erklärte Roos den Sieg. Die siegreiche Mannschaft
Julian Wälzholz (TW), Felix Degen, Marcus Schauseil, Johannes Roos,
Robert Gebelhoff, Tobias Bergander, Ben Kocak, Jens Giese, Marius
Dohmen, Julian Brues, Ulrich Bergmann, Kristopher Schrader, Viktor
Lindner und Andreas Roos.
Herren 1. Bundesliga
Der neuseeländische Nationalspieler in den Reihen des Düsseldorfer
HC, Joseph Bartholomew, war der Matchwinner beim Nachbarschaftsderby
in der 1. Hockeybundesliga gegen Schwarz-Weiß Neuss. Beim knappen,
aber verdienten 2:1 (0:1)-Erfolg am Seestern holte er mit zwei
verwandelten Strafecken in den letzten Minuten die berühmten drei
Punkte und sorgte dafür, dass die Oberkasseler in der Tabelle auf
Rang sechs vorrücken konnten. Nur etwa 270 Zuschauer wollten das
Derby bei strahlendem Sonnenschein sehen. In der ausgeglichenen ersten
Spielhälfte hatte Neuss nur den Vorteil von zwei Strafecken, die
deren Spezialist, Patric Lunau-Mierke, auch in der 7. Minute zum 1:0
nutzte. Nach dem Seitenwechsel übernahm Düsseldorf die Kontrolle und
drückte auf den Ausgleich. Neuss stand zwar anfänglich defensiv ganz
gut, brauchte aber auch etwas Glück, um die knappe Führung zu
verteidigen, denn in der 39. Minute rettete für Schwarz-Weiß
erstmalig bei einer Strafecke des DHC das Aluminium. Auch zwei weitere
Strafecken des DHC trafen nicht ihr Ziel. Die Gäste hatten dann in
der 45. Minute noch zwei Chancen, die aber keinen Erfolg brachten. Die
Mannschaft von Trainer Ulrich Bergmann machte es kurz darauf aber auch
noch nicht besser. Sechs Minuten vor dem Ende kam dann der
Glanzauftritt des Neuseeländers. Seine Strafecke landete im oberen
Winkel zum längst verdienten Ausgleich. Als Neuss zwei Minuten
später eine Strafecke hoch neben das Tor setzte, hatten sich die
Akteure auf Seiten von Bergmanns Team noch nicht mit einem Remis
abgefunden, denn Bartholomew verwandelte seine nächste Strafecke zum
verdienten Sieg. Bergmann wirkte beim abschließenden Interview sehr
gelöst und sagte: „Wir haben in der ersten Hälfte einfach zu wenig
Aufwand betrieben, deswegen lagen wir zur Pause mit 0:1 zurück. Nach
dem Seitenwechsel hatten wir die besseren und auch deutlich mehr
Torchancen. So haben wir uns den Sieg auch verdient“. Sein
Kontrahent auf Neusser Seite, Andreas Bauch, wie Bergmann ein
ehemaliger Spieler des THC Mettmann sah das genauso und meinte: „Das
Ergebnis geht völlig in Ordnung. Der DHC war die bessere Mannschaft.
Meine Mannschaft ist überhaupt nicht ins Spiel gekommen.“
Damen 1. Bundesliga
Den Saisonstart der Hockeydamen des DHC in der 1. Bundesliga vor zwei
Wochen konnte man mit dem 2:1-Sieg in Rüsselsheim und der knappen
2:3-Niederlage beim Münchener SC noch als gelungen bezeichnen. Danach
ging es aber bergab mit den zwei Niederlagen vor einer Woche zu Hause
gegen den Mannheimer HC und THC Mettmann. Am Samstag beim
Nachbarschaftsduell mit Schwarz-Weiß Neuss mussten die
Oberkasselerinnen zu Hause eine empfindliche 1:6 (0:2)-Niederlage
hinnehmen. Die überragende Spielerin auf dem Feld war die Neusserin
Theresa Laubenstein, die alleine fünf der sechs Treffer erzielte.
Luisa Steindor, eine der Neusser Spielerinnen aus dem
Nationalmannschaftskader sagte nach Spielschluss: „ Wir freuen uns
mit Theresa über ihre fünf Treffer ganz besonders, da sie in den
Spielen davor ein wenig Ladehemmung hatte“. Die Niederlage der
Gastgeberinnen deutete sich bereits frühzeitig an, denn Neuss
übernahm direkt nach Anpfiff das Kommando und ließ den DHC nicht zur
Entfaltung kommen. Bereits nach zwei Minuten begann der Torreigen der
Schwarz-Weißen, als bei einer Strafecke die DHC-Abwehr die Kugel
nicht aus der Gefahrenzone brachte. Erst in der 51. Minute, als Neuss
bereits 5:0 führte, kamen die Oberkasselerinnen durch eine platzierte
argentinische Rückhand von Greta Gerke zum Ehrentreffer. Tom Wegner,
der Trainer der unterlegenen Mannschaft fand nach Spielschluss die
richtige Erklärung für die Niederlage mit den Worten: „Durch das
frühe Gegentor sind wir natürlich nicht besser geworden. Wir haben
danach gegen eine gut organisierte und eingespielte Neusser Mannschaft
nicht mehr dagegen gehalten, und dann bekommt man auch schon mal eine
solche Packung. Wir müssen beim nächsten Spiel vom Kampf her mehr
Einsatz zeigen, sonst handeln wir uns wieder eine Niederlage ein“.
Damen 1. Bundesliga
Zwei Spiele und zwei Niederlagen; so hatten sich die
Hockeybundesligadamen des Düsseldorfer HC ihre Heimpremiere nicht
vorgestellt. Mit drei Punkten aus den ersten zwei Auswärtsspielen
waren die Oberkasselerinnen mit viel Euphorie in dieses Wochenende
gegangen. Den ersten Dämpfer erhielt die Mannschaft der Trainer Tom
Wegner und Carsten Borstel bereits am Samstag. Mit 1:4 (1:3) mussten
sie gegen den Mannheimer HC eine empfindliche Niederlage hinnehmen und
aus der Revanche für die 1:6-Niederlage in der letzten Saison wurde
nichts. Durch Torjägerin Greta Gerke war der DHC in der 14. Minute
noch in Führung gegangen. Dann war aber der Faden gerissen und
Mannheim setzte die Oberkasselerinnen mit ihrem Tempospiel mächtig
unter Druck. Besonders bei Kontern waren die Damen aus der Kurpfalz
nicht zu bremsen und erzielten dabei ihre vier Treffer. .Bereits zur
Pause war das Spiel entschieden, denn Mannheim ließ in der Folge
nicht mehr viel anbrennen. Der MHC kontrollierte das Geschehen und
brachte den Sieg sicher nach Hause. Acht Minuten vor dem Ende hätte
der DHC doch noch durch einen Siebenmeter herankommen können, aber
Sabine Markert verschoss. Da zollte sogar der DHC-Coach dem Gegner Lob
als er sagte: „So ein Tempo habe ich auch schon lange nicht mehr
gesehen. Die Geschwindigkeit und Kaltschnäuzigkeit war wirklich
beeindruckend“. Gegen Aufsteiger TSV Mannheim hatte sich der DHC
für das Spiel am Sonntag viel vorgenommen. Von Beginn an entwickelte
sich eine offene Partie zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Wie
am Tag zuvor gelang dem DHC die Führung. Wibke Schürmann war in der
22. Minute erfolgreich, aber trotzdem mussten die Oberkasselerinnen
eine unglückliche 1:2 (1:0)-Niederlage hinnehmen. Das Pech war auf
Seiten des DHC, denn Torjägerin Greta Gerke, die immer für Unruhe in
der Abwehr des Gegners sorgte, wurde noch vor der Pause von der Kugel
an der Stirn getroffen und fiel für den Rest des Spiels aus. Erst 15
Minuten nach dem Seitenwechsel konnte Mannheim den ersten Treffer
durch Laura Kandt erzielen, nachdem die Abwehr des DHC die Kugel nicht
aus der Gefahrenzone befördern konnte. Eine Zeitstrafe für Lisa
Gossens elf Minuten vor dem Ende sah den DHC dann zusätzlich in
Unterzahl. Bis zum Ende wäre das Remis leistungsgerecht gewesen, aber
mit der neunten Strafecke in der Nachspielzeit kamen die Gäste zum
glücklichen Erfolg. Wegner war nach dem Spiel natürlich enttäuscht
und meinte: „Nach der Verletzung von Greta mussten wir umstellen und
auch die Wechsel anders organisieren. Heute war alles gegen uns“.
2. Damen
Die 2. Damen des DHC hatten nach ihrem Abstieg aus der Regionalliga in
die Oberliga vor einer Woche beim 0:4 bei HC Essen 99 einen schlechten
Saisonstart. Im ersten Heimspielder Saison sollte und konnte es nur
besser werden. Am Sontag war Aufsteiger THC Münster zu Gast am
Seestern. Nach 70 spannenden Minuten konnten die Oberkasselerinnen mit
2:1 (1:0) einen verdienten Sieg feiern und rutschten damit in das
Mittelfeld der Tabelle. Aushilfscoach Katja Weingartz, eine frühere
Bundesligaspielerin und DHC-Eigengewächs mit Abstechern in andere
Städte, vertrat Trainerin Julia Müller lautstark und erfolgreich.
Nach 15 Minuten hatte Chantal Seliger den DHC in Führung geschossen,
die aber die Münsteranerinnen in der 52. Minute ausgleichen konnten.
Zehn Minuten vor dem Ende sorgte dann Julia Kreutzer mit ihrem Treffer
für die drei Punkte.
2. Herren
Die Herren der Bundesligareserve des DHC haben in ihrem zweiten
Saisonspiel ihren ersten Sieg erringen können. Nach der Niederlage
zum Auftakt beim Regionalliga-Absteiger RTHC Leverkusen (0:4) ging es
gegen den Aufsteiger aus der Verbandsliga, den Viersener THC. Die
Mannschaft um Mannschaftsführer Andi Roos siegte nach 0:2 Rückstand
am Ende hochverdient mit 3:2 (1:2). Erneut musste Roos sein Team
komplett umstellen, und so konnte der Gegner schnell mit 2:0
davonziehen. Herrenbundesligatrainer Ulrich Bergmann erzielte kurz vor
dem Seitenwechsel den Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel kamen
die Oberkasseler immer besser ins Spiel und Marius Dohmen konnte durch
einen Doppelschlag kurz vor dem Ende das Spiel drehen. „Wir haben
uns in der zweiten Spielhälfte gesteigert und dadurch heute verdient
gewonnen“, sagte Roos.
Knaben B II
Sabine Markert, die Bundesligaspielerin bei den Damen des
Düsseldorfer Hockey-Club ist die Trainerin der Knaben B II. Die
Mannschaft spielt in der Oberliga des Westdeutschen Hockey-Verbandes,
eine Klasse unter der Regionalliga, der höchsten Spielklasse. Bei
Saisonbeginn im Frühjahr dieses Jahres hatte Markert ihre
Zielvorstellung vorgegeben und das war das Erreichen des
Viertelfinales um die WHV-Meisterschaft. Das Ziel wurde auch erreicht.
21 Mannschaften hatten für die Oberliga gemeldet und so wurde die
Vorrunde in drei Gruppen ausgespielt. Der DHC hatte mit insgesamt acht
Mannschaften die größte Gruppe, Gruppe B, erwischt und belegte am
Ende den zweiten Tabellenplatz. Die sieben Spiele wurden ohne
Niederlage überstanden und 15 Punkte und ein Torverhältnis von 25:7
hatten die jungen Oberkasseler auf ihrem Konto. Unentschieden gegen
Rheydter SV, Bergisch-Gladbach und Crefelder SV verhinderten die
Tabellenführung, die sich HTC Schwarz-Weiß Bonn, trotz der
1:3-Niederlage gegen den DHC mit 16 Punkten und einem Torverhältnis
von 20:11 eroberte. Die herausragenden Ergebnisse waren natürlich der
10:1-Sieg über die zweite Mannschaft von Rot-Weiß Köln und ein 6:0
gegen RTHC Leverkusen II. Nachbar Schwarz-Weiß Neuss, als
Tabellenzweiter der Gruppe C, war am Sonntag am Seestern der Gegner.
Unglücklich war das Ergebnis, denn erst das 7-meterschießen
beendeten die Träume von Markerts Mannschaft in die Endrunde der
letzten vier Mannschaften einzuziehen, denn mit 5:6 nach dem es in der
regulären Spielzeit 2:2 (0:2) ausgegangen war, zogen die DHCer den
Kürzeren. Nachdem die Neusser in der ersten Hälfte mit 2:0 in
Führung gegangen war, drehte der DHC nach dem Wechsel endlich auf und
der Ausgleich durch die Tore von Julius Schellhorn zum 1:2 und Henry
Goetz zum 2:2 waren mehr als verdient, aber im abschließenden
7-meterschiessen hatten die Oberkasseler wenig Glück. Trainerin
Markert trauerte den vergebenen Chancen aus der regulären Spielzeit
nach und sagte: „ Wir waren auf jeden Fall in der zweiten
Spielhälfte überlegen und haben einmal nur den Innenpfosten
getroffen. Die Mannschaft hat eine tolle Saison gespielt und hatte
mehr verdient, besonders wenn man berücksichtigt, dass es sich bei
Neuss um die erste Mannschaft handelte“. Die Mannschaftsaufstellung
Maximilian Höcher (TW), Henry Goetz, Lennart Heinnacher, Yannik
Peled, Christopher und Frederic Schmitz-Arenst, Nikolaus Veith, Noah
Feldmeyer, Konrad Bender, Albrecht Seyfahrt, Julius Schellhorn und
Mark Hummel-Bescansa.
Knaben B III
Die Knaben B III des DHC haben das Halbfinale in der Verbandsliga
erreicht. Die Mannschaft von Trainer Karol Podzorski siegte zu Hause
gegen die dritte Mannschaft des CHTC Krefeld klar und verdient mit
4:0. In der Vorrunde wurden die Oberkasseler mit 16 Punkten aus sechs
Spielen ungeschlagen Gruppensieger und qualifizierten sich fürs
Viertelfinale. Im Halbfinale trifft das Team nun am 2. Oktober auf den
THC Mettmann. „Unser Team ist gut drauf. Wir haben gute Chancen den
Wettbewerb zu gewinnen“ sagte Trainer Podzorski.
Mädchen A
Die Teilnahme am Westdeutschen Halbfinale haben die Mädchen A nach
einem schwachen 0:0 bei Rot Weiß Köln verpasst. Das Team von Trainer
Akim Bouchouchi war im vorletzten Spiel gegen Köln zum Siegen
verdammt, um die letzte Chance auf die Qualifikation zu wahren und
mussten zeitgleich auf eine Niederlage von Gladbach gegen HC Essen
hoffen. Nach dem Unentschieden und dem Gladbacher Sieg und dem eigenen
Remis stehen die Oberkasselerinnen nun auf dem fünften Platz und
reisen heute Abend zum Nachholspiel zur Eintracht nach Dortmund. „Wir
wollen uns wenigstens in Dortmund mit einem Sieg aus der etwas
verkorksten Saison verabschieden“, sagte Bouchouchi.
Bundesligahockey 12.9.11
Das wird auf jeden Fall eine schwere Saison für die Damen und Herren
des Düsseldorfer HC in der 1. Hockeybundesliga. Lediglich insgesamt
drei Punkte holten die beiden Mannschaften in den Auswärtsspielen am
Doppelwochenende und das war das Verdienst der Damen mit dem
Trainerduo Tom Wegner und Carsten Borstel. Am Samstag holten sie mit
einem 2:1 (1:1)-Erfolg beim beim Rüsselsheimer RK mit ihrem
ehemaligen Trainer Benedikt Schmidt-Busse die drei Punkte. Der DHC
wirkte im Verlauf des gesamten Spieles zielstrebiger und kam verdient
durch die Treffer von Sabine Markerrt (29.) und Katrin Raider (45.)
zum Erfolg. Wegner hatte vor dem Spiel nicht unbedingt mit drei
Punkten gerechnet: und sagte „Wir haben unser System etwas
umgestellt und konnten nicht genau einschätzen, wie das funktionieren
würde, aber meine Mannschaft hat die Vorgaben super umgesetzt und bis
zum Schluss gekämpft. Natürlich bin ich sehr zufrieden mit dem
Ergebnis, allerdings hätten wir in der ersten Halbzeit mehr aus
unseren Chancen machen müssen.“ Am Sonntag beim Münchner SC ließ
der DHC allerdings drei Punkte liegen. Bis zur 40. Minute hatten Jana
Gerits mit einer Strafecke und Sabine Markert mit einem 7-meter bei
der 2:3 (1:0)-Niederlage die Oberkasselerinnen in Führung geschossen.
München bewies dann Stärke bei seinen Standartsituationen und kam
durch drei von Hannah Krüger verwandelten Strafecken noch zum Erfolg.
„Das war nicht nötig und einfach ärgerlich“, kommentierte Wegner
die vermeidbare Niederlage.
Zwei bittere Niederlagen mussten dagegen die
Herren einstecken und befinden sich bereits im Abstiegskampf. Die neu
formierte junge Mannschaft von Trainer Ulrich Bergmann hatte bei der
1:9 (0:4)-Klatsche beim Harvestehuder THC in Hamburg nie die Spur
einer Chance und kam erst in der 47. Minute zum Ehrentreffer durch den
Schweizer Nationalspieler Manuel Keller zum 1:6. Bergmann war Realist
als er nach Spielschluss feststellte: „Wir haben heute hier ganz
bitter erfahren, dass wir noch sehr viel investieren müssen, um
erfolgreich zu sein. Der HTHC hat in einer anderen Klasse gespielt,
meine Spieler waren alle unter ihrer Form und stets einen Schritt zu
spät“. Auch am Sonntag beim Crefelder HTC mussten die Oberkasseler
mit 1:6 (0:3) eine bittere Niederlage hinnehmen. Zwei unglückliche
Gegentreffer in den ersten zehn Minuten brachten den DHC schnell auf
die Verliererstraße. Immer wenn der DHC zu einem guten Spiel kam,
toppte der CHTC die Leistung der Gäste und erhöhte die Führung und
besonders das 0:3 direkt vor der Pause versetzte dem DHC den
endgültigen KO. Beim Stand von 0:5 gelang Dominic Giskes 12 Minuten
vor dem Ende der Ehrentreffer. DHC-Betreuer Karsten Gadow sah in
diesem Spiel eine Leistungssteigerung gegenüber dem Vortag und sagte:
„Wir waren heute deutlich besser als noch gestern, aber wir sind mit
dieser neu zusammen gestellten Truppe und vor allem nach dem Abgang
von Jan Simon noch nicht ganz auf Bundesliga-Niveau angekommen.“
2. Herren
Ohne Spieler aus dem erweiterten Kader der Bundesligaherren musste die
2. Mannschaft des DHC in der Oberliga antreten und unterlag RTHC
Leverkusen, dem Regionalligaabsteiger, deutlich mit 0:4 (0:3). Acht
Stammspieler musste Mannschaftsführer Andreas Roos ersetzen und nach
dem Ausfall des ersten Spielers nach 15 Minuten stand auch kein
Auswechselspieler mehr zur Verfügung. Nach dem klaren
Pausenrückstand konnten sich die Oberkasseler zwar steigern, aber zu
einem Tor reichte es nicht. Zusätzlich erschwerte starker Regen das
Spiel, und die Spieler hatten mehr Mühe den Schläger aufgrund der
Nässe nicht aus den Händen rutschen zu lassen, als ordentliche
Schläge durchzuführen. „Andere Spiele sind bei einer derartigen
Witterung abgebrochen worden. Das wäre auch hier nötig gewesen“,
befand Roos.
Mädchen B
Die Mädchen B des Düsseldorfer Hockey-Club haben sich in letzer
Sekunde für das Halbfinale um die Westdeutsche Meisterschaft am 24.
September qualifiziert. Die Mannschaft der Trainer Akim Bouchouchi und
Wibke Schürmann siegte am Sonntag gegen Spitzenreiter Club Raffelberg
überraschend deutlich mit 6:1 (4:0) und zog damit am letzen Spieltag
noch am bisherigen Tabellenzweiten, Gladbacher HTC, vorbei. Schürmann
hatte am Samstag noch beim 2:1-Sieg der Damenbundesligamannschaft
mitgewirkt und war extra am Samstagabend nach Düsseldorf
zurückgekehrt, da sie die Damentrainer Tom Wegner und Carsten Borstel
von der Sonntagbegegnung beim Münchner SC freigestellt hatten. Die
Duisburgerinnen zeigten bei dieser Niederlage keinesfalls das Format
eines Spitzenreiters, der alle bisherigen fünf Spiele siegreich
beendet hatte. Die 1:2-Niederlage der Oberkasselerinnen beim
Saisonauftakt im Frühjahr gegen den Kahlenberger HTC vermasselte dem
DHC den ersten Tabellenplatz. Gegen Raffelberg legten die jungen
Oberkasselerinnen gleich mit Volldampf los und nach sechs Minuten
rettete für den CR noch der Pfosten. In der neunten Minute eröffnete
die Goalgetterin des Tages, Emma Street, den Torreigen und bis zur
Pause legten Danai Schachler (13.), Paulina Roth (19.) und erneut Emma
Street (23.) zur Pausenführung nach. In der 34. und 35. Minute
machten dann Caroline Tekotte und erneut Emma Street das halbe Dutzend
voll. Erst in der 44. Minute konnte die starke Abwehr des DHC um
Torhüterin Johanna Jürdens zum einzigen Mal in diesem Match
bezwungen werden. Am 24. September ist dann der Tabellenerste der
Parallelgruppe, RTH Leverkusen, der Gegner. Raffelberg trifft
gleichzeitig auf Rot Weiß Köln. Die Sieger der Begegnungen tragen
einen Tag später das Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft aus.
Die Trainer waren natürlich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden
und Bouchouchi kommentierte den Sieg mit den Worten: „Die Mädchen
haben heute eine tolle Leistung gezeigt. Wenn sie die komplette Saison
so gespielt hätten, hätten sie gegen Kahlenberg nicht verloren und
sich auch kein 2:2 gegen Mülheim geleistet. Dann stünden sie heute
auch ohne Sieg im Halbfinale“.
Die Mannschaft Johanna Jürdens (TW), Danai Schachler, Nele
Braukenkort, Alessa Zenker, Leah Langensiepen, Johanna Wieland, Saskia
Michaelis, Emma Street, Leonie Esser, Lina Hofer, Louisa Schäfer,
Paulina Roth und Caroline Tekotte.
Knaben A
Die A-Knaben des DHC haben sich mit einem 3:0 (2:0)-Erfolg gegen RTHC
Leverkusen als Gruppensieger der Vorrunde für die Westdeutsche
Endrunde qualifiziert. Das Team von Coach Karol Podzorski dominierte
von Beginn an die Begegnung und konnte in der ersten Halbzeit durch
Treffer Timm Weingartz (18.) und Jamie Halfmann (19.) jeweils bei
einer Strafecke einen komfortablen Vorsprung herausspielen. In der 24.
Minute kamen die Gäste erstmals gefährlich in den Schusskreis der
Oberkasseler, aber die Strafecke brachte keinen Erfolg. Diese
Situation führte zum Bruch im Spiel des DHC und Leverkusen kam besser
ins Spiel. Im zweiten Spielabschnitt hofften cirka 100 Zuschauer auf
einen Torreigen der Gastgeber. Daraus wurde aber nichts, trotz
zahlreicher Chancen. Podzorskis Team übertrieb im Angriff zu sehr das
Einzelspiel, wenn ein Pass angebracht war und umgekehrt. So kamen die
Leverkusener auch bei einigen Angriffen gefährlich vor das Tor des
DHC, aber Keeper Kilian Potthoff war an diesem Tag nicht zu bezwingen.
Das Tor zum 3:0-Endstand erzielte Timm Weingartz in der 40. Minute. Im
Halbfinale am 24. September trifft der DHC auf den Rheydter SV.
Podzorski war verständlicherweise keinesfalls mit der Leistung seiner
Mannschaft trotz des klaren Sieges zufrieden und sagte: „Ich bin
nicht zufriedenmit der Leistung der Mannschaft. Nach der ersten
Strafecke des Gegners wurde Leverkusen stärker. Meine Spieler
übertrieben das Einzelspiel und waren beim Abschluss im gegnerischen
Kreis zu unkonzentriert. Das muss sich bis zum Halbfinale auf jeden
Fall ändern“.
Die siegreiche Mannschaft Kilian Potthoff (TW), Tassilo Busch, Paul
Kramer, Philipp Niebuhr, Timm Weingartz, Mischa Erne, Max Keller,
Moritz Butt, Raphael Hartkopf, Vedric Heimbach, Amin Hussein, Artur
Gadow, Felix Heyer, Jamie Halfmann, Niklas Hertl und Moritz Schur.
Knaben B
Die Knaben B des Düsseldorfer HC ziehen nach dem 5:3 (2:2)-Erfolg am
Sonntag bei ETUF Essen ins Halbfinale um die Westdeutsche
Meisterschaft ein. Die Mannschaft von Trainer Karol Podzorski musste
in diesem Match auf Abwehrchef Lukas Schäfer verletzungsbedingt
verzichten. Laurenz Halfmann brachte die Oberkasseler durch einen
Doppelpack bereits nach fünf Minuten mit 2:0 in Führung. Essen kam
nach und nach besser ins Spiel und konnte durch zwei individuelle
Abwehrfehler ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel hatte der DHC den
besseren Start und Masi Pfandt, Nicolas Teller sowie Ben Kramer
sorgten durch ihre Treffer für die 5:2-Vorentscheidung. In der letzen
Sekunde konnte Essen noch das das dritte Tor erzielen. Im Halbfinale
treffen die Oberkasseler am Samstag, den 24. September auf den
Kahlenberger HTC. Am Sonntag geht es dann bei einem Sieg gegen den
Sieger der Begegnung Uhlenhorst Mülheim gegen CHTC Krefeld um die
Westdeutsche Meisternadel.
Knaben C II
Die Knaben C II haben sich in der Liga, der zweiten Spielklasse, für
die Zwischenrunde im Bezirk Rhein-Wupper qualifiziert. Das Team von
Bundesligaspielerin Sabine Markert verlor das erste Spiel gegen
Gruppensieger DSC 99 I trotz einer 1:0-Führung mit 1:2. Im zweiten
Match des Tages musste dann gegen CHTC Krefeld II ein Sieg her, damit
die Endrunde mit den Oberkasselern stattfinden kann. Co-Trainer Jamie
Halfmann, der Markert gut vertrat, hatte die neunjährigen Jungs
richtig eingestellt. Sie bewahrten eine kühlen Kopf und siegten durch
Treffer von Lukas Schultes (2) und Luis Goldstein verdient. Die
Zwischenrunde findet am 24. September statt. Hier geht es gegen CHTC
Krefeld III, DSD und Hellerhofer SV.
Es spielten für den DHC Florentin Schröder (TW), Ben Seidensticker,
Alex Burda, Felix von Saurma, Quentin Halfmann, Magnus Esser, Luis
Goldstein, Lukas Schultes, Simon Gillgren, Victor Gillgren
Hockeyligabericht v. 6.9.11
Sowohl die Damen als auch die Herren des Düsseldorfer HC haben sich
in der vergangenen Saison erst im Endspurt den Klassenerhalt
gesichert. Und nach den personellen Entwicklungen ist man sich in der
Rhein-Metropole auch diesmal bewusst, dass auch in diesem Jahr das
Saisonziel nicht höher gesteckt werden kann.
Die Herren haben den Weggang ihres wichtigsten Torschützen, Jan
Simon, zu beklagen. Dazu muss der neue Trainer Uli Bergmann sein
gesamtes Mittelfeld ersetzen, da die neuseeländischen Nationalspieler
Jason Niles und Lincoln Churchill den DHC wieder in Richtung Heimat
verließen und Florian Fischer aus beruflichen Gründen zum RTHC
Leverkusen zurückkehrte. Auch Abwehrgröße Jan Fischer steht
aufgrund eines Auslandsaufenthalts in der Hinrunde nicht zur Verfügung.
"Mit Joe Bartholomew, Simon Brill und Manuel Keller kommen aber
drei Spieler, die uns sicherlich von Anfang an weiterhelfen
werden", sagt Bergmann voller Optimismuss. Damit sind die Lücken
beim DHC zumindest nominell geschlossen.
Die Situation der DHC-Damen ist ähnlich: dem Abgang von
Nationalspielerin Janine Beermann stehen die Zugänge von Carolin Wolf
aus Gladbach und der neuseeländischen Nationalspielerin Natasha
Fitzsimons gegenüber - beide sind jedoch eher für die Defensive
eingeplant. Trainer Tom Wegner hofft, dass der erfolgreiche Kampf
gegen den Abstieg in der vergangenen Saison für dieses Jahr neue Kräfte
freisetzt: "Bereits in der vergangenen Saison haben wir gezeigt,
dass wir mit dem Rücken an der Wand kämpfen können. Nun kommt es
darauf an, diese Mentalität kontinuierlich in jedem Spiel aufblitzen
zu lassen."
DHC-Herren
Die Bundesligaherren des Düsseldorfer Hockey-Club können bislang mit
der Vorbereitung auf die neue Feldsaison alles andere als zufrieden
sein. Das Team von Trainer Ulrich Bergmann hatte am Wochenende den
Großflottbecker THGC und HC Brüssel zum Turnier nach Düsseldorf
geladen. Gegen den Hamburger Zweitligisten, bei dem der frühere
Torjäger des DHC, Alexander Otte, zu finden ist, gab es zwei
Niederlagen (1:2 und 0:1), wobei sich Otte auch einmal in die
Torschützenliste eintrug. Gegen den HC Brüssel konnten die
Oberkasseler den ersten Testspielsieg verbuchen. Im ersten Spiel
siegte die Mannschaft von Bergmann mit 3:1 durch Treffer von Neuzugang
Joe Barcholomew , Julius Heimanns und Marco Testrut. Das zweite Spiel
gegen Brüssel ging mit 1:2 verloren. „Wir haben uns taktisch
weiterentwickelt, aber wir müssen an unserem Aufbauspiel noch
arbeiten“, sagte Bergmann und ergänzte: „Gut eingeschlagen hat
unser neuseeländischer Neuzugang Barcholomew. Er verleiht der Abwehr
Stabilität, dass ist sehr wichtig für uns“.
DHC-Damen
Die Bundesliga-Hockeydamen des Düsseldorfer HC haben am Wochenende
ihr Trainingsspiel gegen Mannheimer HC knapp mit 3:4 (2:1) verloren.
Das Trainergespann Tom Wegner und Carsten Borstel mussten neben
Topstürmerin Greta Gerke auch kurzfristig auf Lisa Gossens und Lena
Hoffmann verzichten. Jennifer Pütz brachte den DHC zwar bereits nach
fünf Minuten in Führung, aber den Mannheimerinnen gelang Mitte der
ersten Spielhälfte bereits der Ausgleich. Das half den Gästen
zunächst wenig, denn Wibke Schürmann gelang kurz vor dem Pausenpfiff
der erneute Führungstreffer. Nach der Pause machten der Gast aus
Mannheim mehr Druck und erzielte den Ausgleich. Nachwuchskraft Julia
Drechshage konnte die Oberkasselerinnen in der 45. Minute sogar erneut
in Führung schießen. Dann war beim DHC der Faden gerissen und
Mannheim konnte das Match drehen und siegte mit 4:3.
Die Bundesligadamenmannschaft des Düsseldorfer Hockey Club konnte
auch am Samstag das Vorbereitungsspiel gegen den niederländischen
Club MHC Leusden mit 6:3 (2:1) gewinnen. Das Team des Trainerduo Tom
Wegner und Carsten Borstel musste auf Stammkräfte wie Torhüterin
Nina Baumeister, Greta Gerke, Jana Gerits, Anna Giskes und Kathrin
Raider verzichten. In der ersten Spielhälfte sahen die Trainer ein
ausgeglichenes Spiel mit einem leichten Chancenplus der Oberkasseler.
Neuzugang Carolina Wolf und Franziska Falke brachten den
Bundesligisten in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang dem Gast
der Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel gab es dann eine
Galavorstellung von Stürmerin Jennifer Pütz, die mit vier Treffern
den Vorsprung auf 6:1 ausbaute. Den Niederländerinnen gelangen in den
Schlussminuten noch zwei Treffer zum 6:3 Endstand. „Mit dem Spiel
sind wir zufrieden, besonders unter dem Aspekt, dass uns einige
Spielerinnen gefehlt haben“, sagte Borstel.
DHC-Damen mit Remis
Die Oberkasseler Bundesliga Damen des Düsseldorfer Hockey-Club haben
am Dienstag zu Hause im ersten richtigen Test gegen Ligakonkurrenten
Schwarz Weiß Neuss 1:1(0:1) gespielt. In der vergangenen Saison
trafen die beiden Mannschaften dreimal aufeinander, allerdings kamen
die Damen vom Seestern in allen drei Spielen unter die Räder. Am
Dienstagabend sahen die Zuschauer ein spannendes ausgeglichenes Spiel,
obwohl Trainer Tom Wegner auf Jennifer Pütz, Wibke Schürmann, Anna
Giskes und Nina Hoppe verzichten musste. Neuss hingegen war komplett.
Die Neusser dominierten die Anfangsphase und kamen besser ins Spiel,
und ging nach zehn Minuten mit 1:0 in Führung. Das Gegentor weckte
die Oberkasselerinnen. Das Team um Torjägerin Greta Gerke schaltete
den Turbo ein und erspielte sich einige Chancen. Allerdings konnte
Gerke den DHC erst fünf Minuten vor dem Ende den Ausgleich bescheren.
„Es war der erste ernst zunehmende Gegner, wir haben gut gespielt
und gut gestanden, wenige Chancen zugelassen. Allerdings müssen wir
noch einiges tun bis zum Saisonstart“, analysierte der Trainer. Am
Wochenende geht es bereits weiter. Am Samstag ist der niederländische
Vertreter MHC Leusden Gast am Seestern. Am Sonntag reist das Team zum
Bundesligablitzturnier nach Köln, um dort gegen Rot Weiß Köln und
den Rüsselsheimer RK zu spielen.
Mädchen B
Für die Mädchen B I des
Düsseldorfer Hockey Club geht es im letzen Vorrundenspiel der
Regionalliga, der höchsten Spielklasse in dieser Altersgruppe, am 11.
September um alles. Die Mannschaft des Trainerduos Akim Bouchouchi und
Wibke Schürmann steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Das
reicht jedoch nicht, um das Westdeutsche Halbfinale zu erreichen. Seit
2008 hat keine Mädchen B Mannschaft des DHC die Westdeutsche Endrunde
im Feldhockey erreicht. Jahrelang waren die Mädchen B des Vereins
eins der Aushängeschilder der Jugendarbeit in Oberkassel. In den
Jahren 2002 bis 2008 landete der DHC mindestens auf Platz drei in der
Westdeutschen Meisterschaft und in den Jahren 2006 bis 2008 wurden sie
sogar Westdeutscher Meister. Mit großen Zielen ist Trainerin Wibke
Schürmann in die aktuelle Saison gestartet, jedoch bereits am ersten
Spieltag setze es die erste Niederlage, denn das Spiel gegen den
Kahlenberger HTC endete 1:2. Danach fanden die jungen Mädchen vom
Seestern zu ihrer Stärke und siegten gegen TV Jahn Hiesfeld (3:1), SW
Bonn (1:0) und den aktuellen Zweitplatzierten, Gladbacher HTC, (2:1).
Gegen Uhlenhorst Mülheim reichte es allerdings nur zum 2:2. In der
Tabelle stehen die Oberkasselerinnen momentan hinter Club Raffelberg
(15 Punkte) und Gladbacher HTC (12 Punkte) auf Platz drei mit zehn
Punkten aus fünf Spielen. Im Spiel gegen Club Raffelberg benötigt
die Schürmann - Mannschaft unbedingt drei Punkte, um am Gladbacher
HTC vorbeizuziehen und sich erstmals seit 2008 wieder für ein
Halbfinale zu qualifizieren. Im Halbfinale wäre dann RTHC Leverkusen
der Gegner, der vor kurzem bei einem Vorbereitungsturnier knapp
geschlagen wurde. Die Endrunde mit Halbfinale und Endspiel findet am
24/25. September statt. Im Falle einer Niederlage gegen Raffelberg
bleibt nur noch das Spiel um Platz fünf gegen den Verlierer der
Begegnung CHTC Krefeld und Rot Weiß Köln. In der Liga darunter, der
Oberliga hat auch die zweite Mannschaft noch die Chance die Endrunde
in dieser Klasse zu erreichen. Das Team von Trainer Akim Bouchouchi
wurde in der absolvierten Vorrunde vierter mit 13 Punkten aus sieben
Spielen. Die ersten Spiele gegen HC Velbert (3:0), SW Köln (11:1),
ETuF Essen II (8:1) und BW Köln (9:5) konnten die Oberkasselerinnen
gewinnen, ehe Niederlagen gegen Uhlenhorst Mülheim II (1:2), DSC 99
(1:3) und ein Remis gegen den Rheydter SV (2:2) folgten. Im
Viertelfinale trifft das Team am 18. September auf den Erstplatzierten
der Gruppe B, HC Essen 99. Bei einem Sieg zieht die Mannschaft in die
Endrunde am 9. Oktober ein. Die Mädchen B III sind in der
Verbandsliga ebenfalls ins Viertelfinale eingezogen. Als
Vorrundenzweiter, hinter dem Lokalrivalen DSD Düsseldorf, trifft die
Mannschaft auf Rot Weiß Köln II. In der Vorrunde gab es Siege gegen
Rheydter SV II (5:0), SW Neuss (3:1), CSV Krefeld (2:1), DSD
Düsseldorf (2:1). Gegen den CHTC Krefeld II (1:2) musste eine
Niederlage hingenommen werden und gegen DSC 99 II (2:2) reichte es nur
zu einem Remis. Sollten die Mädchen ihr Spiel gegen RW Köln II
gewinnen, winkt das Halbfinale am 2. Oktober gegen DSD oder THC
Mettmann.
Neuer Spieler 1. Herren
Ulrich Bergmann war gestern die Freude im Gesicht zuerkennen. Der
Bundesliga-Trainer des Düsseldorfer Hockey Club konnte den nächsten
Neuzugang verkünden. Joe Barcholomew wird Freitag offiziell in
Düsseldorf als Neuzugang vorgestellt. Der Innenverteidiger und
Eckenspezialist des Neuseeländischen Olympiateam soll die Lücke von
Jan Simon schließen. „Wir sind froh, einen solchen Neuzugang
vermelden zu können. Er wird die Lücke von Jan schließen“, sagte
Bergmann. Der 23-jährige soll bereits am Wochenende beim Turnier im
DHC für die Oberkasseler auf Torejagd gehen und dafür sorgen, dass
die Abwehr stabiler wird, denn in den bisherigen drei Trainingsspielen
kassierte der DHC 12 Tore.
Hockey
Herren 1. Bundesliga
Die Vorbereitung der Bundesliga Herren des Düsseldorfer Hockey Club
läuft weiterhin nicht nach dem Geschmack von Trainer Ulrich Bergmann.
Im dritten Vorbereitungsspie gegen den Zweitligisten Großflottbecker
THGC gab es eine 3:5 Niederlage. Dabei begannen die Herren vom
Seestern gut und Neuzugang Manuel Keller besorgte die 1:0 Führung.
Allerdings lief es bei den Oberkasseler nach der Führung nicht mehr.
Großflottbeck übernahm die Oberhand und konnte das Spiel drehen. In
den letzen zehn Minuten verkürzten Dominik Giskes und Yannick Schöwe
von 1:5 noch auf 3:5. "Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich
heute nicht zufrieden, bis zum Ligastart wartet noch viel Arbeit auf
uns ", sagte Bergmann.
DHC
Herren mit zweiter Niederlage
Die
Vorbereitung der Bundesligaherrenmannschaft des Düsseldorfer Hockey
Club läuft bislang von den Ergebnissen nicht besonders gut. Das Team
von Trainer Ulrich Bergmann verlor, nach der 2:4 Niederlage gegen
Zweitligist Gladbacher HTC am letzen Wochenende, am Donnerstag bei
Ligakonkurrent CHTC Krefeld knapp mit 1:2(0:2). In einem Spiel auf
Augenhöhe konnten die Krefelder im ersten Spielabschnitt ihre Chancen
besser nutzen und führten auch verdient mit 2:0. In der zweiten
Spielhälfte kamen die Oberkasseler immer besser ins Spiel und
Maximilian Schröter gelang kurz nach dem Seitenwechsel der
Anschlusstreffer. Beide Teams erspielten sich weitere Torchancen
allerdings ohne zählbaren Erfolg. „Es ist noch früh in der
Vorbereitung, denn bis zum ersten Spiel haben wir noch knapp einen
Monat Zeit. Wir müssen uns noch in allen Belangen verbessern, dennoch
bin ich mit der heutigen Leistung zufrieden“, analysierte Bergmann
das Spiel.
DHC
Damen
Sehr
zufrieden kehrten Tom Wegner und Carsten Borstel, die Trainer der
Hockeybundesligadamen des Düsseldorfer HC von ihrer Wochenendreise
aus Hannover zurück. Unter dem Motto „Teambuilding“ standen neben
zwei Spielen gegen den Zweitligisten DHC Hannover Wasserski und ein
Grillabend im privaten Kreis auf dem Programm. Wasserski wurde
unverletzt überstanden und in den zwei Spielen gingen die
Oberkasselerinnen als Siegerinnen vom Platz. Ein erfolgreiches
Wochenende also. Die letzten Begegnungen mit den Hannoveranerinnen
liegen lange zurück. Im ersten Zweitligajahr der Oberkasselerinnen in
der Saison 2004/2005 konnte Hannover jeweils mit 2:0 und 3:0 bezwungen
werden. Am Samstag sorgten Strafeckentreffer von Greta Gerke und Jana
Gerits für einen 2:0 (1:0)-Erfolg. Am Sonntag, ohne Stürmerin
Jennifer Pütz, die aus privaten Gründen bereits Samstag abreiste,
gab es sogar ein klares 4:1(1:1). Jana Gerits besorgte mit einer
Strafecke die 1:0-Führung, die von den Hannoveranerinnen allerdings
noch ausgeglichen werden konnte. Nach der Pause konnten die
Gastgeberinnen aber nicht mehr mithalten und Greta Gerke, Lena
Hoffmann und Franziska Falke sicherten mit ihren Treffern den
4:1-Sieg. „Wir sind mit dem Wochenende sehr zufrieden, denn wir
haben sehr viele Systeme ausprobiert und die Mädels haben unsere
Vorgaben gut umgesetzt“, sagten beide Trainer. Am Dienstag geht die
Vorbereitung mit dem nächsten Match weiter. Um 20.45 Uhr ist
Ligakonkurrent SW Neuss Gast am Seestern.
Knaben
B
Die
Knaben B des Düsseldorfer Hockey Club sind das Aushängeschild des
Vereins. Insgesamt fünf Mannschaften hat Haupttrainer Karol Podzorski
in dieser Feldsaison ins Rennen in den drei Ligen geschickt. Die
leistungsstärksten Spieler spielen in der ersten Mannschaft, die
momentan in der Regionalliga auf der Spitzenposition in ihrer Gruppe
stehen und noch großes diese Saison vor haben. „Unser Ziel ist es
ganz klar Westdeutscher Meister zuwerden“, legt Betreuerin Sandra
Pfandt Monreal als Saisonziel fest. In der vergangenen Saison
scheiterten die Oberkassler erst im Endspiel knapp an Uhlenhorst
Mülheim. In diesem Jahr soll alles anders werden. Es wäre für eine
Knaben B Mannschaft die erste Westdeutsche Meisterschaft im Feldhockey
seit 2003. Damals holte der Jahrgang 1991/1992 im Siebenmeterschießen
gegen Erzrivalen Uhlenhorst Mülheim die Nadel nach Düsseldorf.
In der Vorrunde konnte das Team von Podzorski die bisherigen
Saisonspiele gegen Rot Weiß Köln (4:1), DSD Düsseldorf (6:0), RTHC
Leverkusen (6:2), Gladbacher HTC (10:1) und den CHTC Krefeld (2:0)
gewinnen und steht mit 15 Punkten aus fünf Spielen bei einem
Torverhältnis von 28:4 an der Tabellenspitze vor dem CHTC Krefeld mit
12 Punkten Selbst bei einer Niederlage im letzen Gruppenspiel gegen
ETuF Essen ist der erste Tabellenplatz in der Gruppe A dem DHC nicht
mehr zu nehmen. Im Halbfinale ist dann der Zweite der Gruppe B, der
Kahlenberger HTC, der Gegner. Das letze Gruppenspiel findet am 11.
September in Essen statt. „Natürlich wollen wir hier auch drei
Punkte holen und uns optimal aufs Finalwochenende am 24/25. September
vorbereiten“, sagt Podzorski. Am 24. September findet dann das
Halbfinale statt und das Endspiel am 25. September. Das zweite
Halbfinale werden der CHTC Krefeld und Uhlenhorst Mülheim austragen.
Neben der Leistungsmannschaft kämpft die zweite Mannschaft in der
Oberliga ebenfalls um die Meisterschaft. In der Gruppenphase belegten
die Jungs vom Seestern hinter SW Bonn durch Siege gegen RW Köln
II(10:1), SW Bonn (3:1), RTHC Leverkusen II (6:0), CHTC Krefeld II
(1:0) Platz zwei, da sie in den Begegnungen gegen Rheydt (2:2),
Bergisch Gladbach (2:2) und dem CSV Krefeld (1:1) nicht über
Punkteteilungen hinauskamen. Nach den Ferien geht es für die jungen
Hockeyspieler im Viertelfinale gegen SW Neuss II um den Einzug ins
Halbfinale. Ebenfalls für das Viertelfinale hat sich die B III in der
Verbandsliga qualifiziert. Die Kinder der Jahrgänge 1999/2000 setzen
sich als Gruppenseiger gegen den Aachener HTC (3:2), Marienburger SC
II (6:2), RW Köln II (3:0), Bad Honnef (4:1) und BW Köln (7:3)
durch. Lediglich gegen Schlusslicht Marienburger SC III gab es zum
Saisonauftakt ein 2:2 Remis. Am 18. September treffen die Oberkasseler
im Viertelfinale auf RW Köln III. Leider bereits in der Vorrunde
ausgeschieden sind die Mannschaften IV und V der Knaben B. Die B IV
belegte in ihrer Gruppe den fünften Tabellenplatz hinter der eignen B
V.
Die B1 Mannschaft : TW Jan Hendrikx, Laurenz Halfmann, Ben
Kramer, Linus Müller, Robert Niebuhr, Masi Pfandt, Maximilian Reeker,
Lucas Schäfer, Nicolas Teller, Felix Heusgen und Julius Zetzsche
1. Damen
Die Damen des Düsseldorfer Hockey Club starten, wie die Herren, am
Wochenende mit der Vorbereitung auf die neue Bundesligasaison.
Die Mannschaft von Trainer Tom Wegner trifft am Samstag auf
Zweitligist SC Frankfurt 80. Es fehlen dem Trainer allerdings einige
Spielerinnen, denn Lena Hoffmann, Lisa Gossens, Julia Drechshage, Nina
Hoppe, Saskia Spaan, Julia Nau und Neuseeländerin Natasha Fitzsimons
erholen sich noch in südlichen Gefilden, bzw. Fitzsimons wird erst in
cirka drei Wochen in Düsseldorf erwartet. Das Trainerduo
Wegner/Borstel hat eine harte Vorbereitung für seine Mädels geplant,
nach dem Spiel am Wochenende geht es nächste Woche zum Athletik
Wochenende nach Hannover. „Unser Ziel muss sein dieses Jahr so früh
wie möglich nichts mit dem Abstieg zutun zuhaben“, sagte der
Trainer.
Jan
Simon verlässt DHC
Die
Bundesligaherren des Düsseldorfer HC haben einen schmerzlichen Abgang
zu verzeichnen. Mit Jan Simon verliert der DHC nicht nur seinen
Eckenspezialisten sondern auch einen der besten Innenverteidiger der
Bundesliga. 29 Treffer erzielten die Oberkasseler in der letzen Saison
und retteten sich durch einen Sieg am letzen Spieltag der
Abstiegsrunde gegen Nürnberg in der Bundesliga. Simon erzielte von
den 29 Treffern insgesamt 19 Treffer, 13 in der Vorrunde und sechs der
14 Tore in der Abstiegsrunde und hatte maßgeblichen Anteil am
Klassenerhalt der Herrenmannschaft vom Seestern. Grund des Wechsels
ist seine berufliche Zukunft, die er nach seinem abgeschlossenem
Studium als Sportökonom, in Hamburg in Angriff nehmen wird. Jan Simon
wird in der kommenden Saison das Trikot des UHC Hamburg überstreifen
und dort auf seinem ehemaligen Mannschaftskollegen und Nationalspieler
Oliver Korn treffen.„Ich gehe schon
mit einem etwas traurigen Gefühl aus Düsseldorf weg, denn ich hatte
in diesem Verein, in dieser großen Familie, eine tolle Zeit“, sagte
Simon. „Das ist natürlich bitter für uns“, sagte der neue
Trainer Ulrich Bergmann, der neben Jan Simon auch auf Jan Fischer, der
aus beruflichen Gründen in der Hinrunde nicht zur Verfügung steht,
verzichten. Dadurch muss eine komplett neue Innenverteidigung gefunden
werden.
Janine Beermann verlässt DHC
Damen
Die 27- jährige Wuppertalerin Janine
Beermann verlässt den Düsseldorfer Hockey Club. Die 115- fache
Nationalspielerinn wechselt zum Bundesliga-Aufsteiger ETuF Essen. „Es
ist sehr schade eine solche wertvolle Spielerinnen an einen
Mitkonkurrenten zu verlieren “,sagte der neue Co-Trainer Carsten
Borstel. Für Ersatz hat der DHC auch schon gesorgt, denn insgesamt
vier Neuzugänge hat haben die Oberkasselerinnen zu verzeichnen.
Neuseeland ist zur Zeit der Top-Partner für neue Spielerinnen und
Spieler des DHC, denn für Katarina O´Callaghan, Holly Gaskin und
Natasha Flitzsimons hat der Verein Spielerpässe beim Verband
beantragt. Zusätzlich soll die 15-fache U21 Nationalspielerinn
Carolin Wolf vom Zweitliga-Absteiger Gladbacher HTC, die durch den
Weggang von Beermann entstandenen Lücke schließen, und das
Mittelfeld verstärken.
Mädchen
A
Die
Mädchen A des Düsseldorfer Hockey Club sind in dieser
Feldsaison mit insgesamt vier Teams in den unterschiedlichen
Ligen an den Start gegangen; die leistungsstärkste Mannschaft
in der Regionalliga, ein Team in der Oberliga und zwei
Mannschaften in der Verbandsliga. Die A1-Mädchen kämpfen in
der Regionalliga um den Einzug ins Westdeutsche Halbfinale.
Sie stehen aber momentan auf dem undankbaren fünften
Tabellenplatz hinter dem Gladbacher HTC, der nicht zum Einzug
in die Endrunde ausreicht. Die Saison begann für Trainer Akim
Bouchouchi alles andere als gut, denn die ersten beiden Spiele
gegen RTHC Leverkusen (0:2) und den Gladbacher HTC (0:1)
gingen knapp verloren. Im dritten Spiel gegen HC Essen 99
(1:0) gab es den ersten Sieg. Danach mussten die
Oberkasselerinnen gegen Club Raffelberg (0:6) und Uhlenhorst Mülheim
(0:3) erneut zwei Niederlagen hinnehmen. Das erschwerte natürlich
die restliche Saison, denn nun waren Erfolge Pflicht. Die
beiden letzen Spiele vor der Sommerpause gegen den Rheydter SV
(3:0) und den Bonner THV (3:1) konnte Bouchouchis Team wieder
gewinnen. Nach den Ferien muss der DHC noch gegen SW Essen
(10.09), RW Köln (17.09) und zum Nachholspiel bei Eintracht
Dortmund reisen. Alle drei Gegner rangieren in der Tabelle
hinter dem DHC. Neun Punkte sind also machbar. Gleichzeitig
muss aber der Tabellenvierte Gladbacher HTC aus seinen drei
Spielen mindestens vier Punkte abgeben. „Wir müssen zunächst
auf uns gucken und unsere Spiele gewinnen. Dann wird man
weiter sehen“, sagte der Trainer. Die Mädchen A II stehen
in der Oberliga auf Platz sechs und sind damit in der unteren
Hälfte der Tabelle. Sie haben keine Chance mehr, das
Halbfinale der Oberliga zu erreichen. Nach den Ferien trifft
die Truppe zu Hause auf den Tabellenführer ETuF Essen. Das
Team startete in die Saison mit einer Niederlage gegen
Bergisch Gladbach (1:2). Danach ging es allerdings bergauf,
denn die Spiele gegen Kahlenberger HTC (1:0) und ETG Wuppertal
(2:1) konnten gewonnen werden. Gegen Schlusslicht TV Jahn
Oelde kam die Mannschaft nicht über ein 1:1 hinaus. Die
letzen drei Spiele vor den Ferien wurden gegen Club Raffelberg
II (1:5), HC Velbert (0:3) und SW Köln (0:3) klar verloren.
Die Mädchen A III und IV haben in der Verbandsliga das
Viertelfinale bereits erreicht. Die A III Mädchen spielen als
Spitzenreiter ihrer Gruppe am 17. September gegen Preußen
Duisburg im Viertelfinale. Die Gruppenspiele absolvierten die
jungen Oberkasselerinnen mit einer 2:3-Niederlage gegen THC Hürth
und Siegen gegen SW Köln II (2:0), RTHC Leverkusen II (5:2)
und CSV Krefeld (3:2). Die Mädchen A IV stehen momentan auf
dem dritten Tabellenplatz der Gruppe B und haben aus vier
Spielen neun Punkte geholt. Zum Saisonauftakt siegten die Mädels
vom Seestern gegen HTC Kupferdreh mit 6:0.Das zweite Spiel
gegen den Oberhausener THC ging mit 1:3 verloren. Die beiden
letzten Spiele vor den Ferien konnten gegen den Moerser TV
(6:0) und den Bochumer HV (1:0) gewonnen werden. Am 10.
September treffen die Oberkasseler zum letzen Vorrundenspiel
auf den Spitzenreiter Rheydter SV. Allerdings kann die
Mannschaft sich weder verbessern noch verschlechtern. Im
Viertelfinale wird das Team dann auf RTHC Leverkusen II
treffen. Sollten beide Mannschaften ihre Spiele siegreich
beenden , haben sie das Halbfinale am 1. Oktober erreicht.
Knaben D Zweiter in Mönchengladbach
Die
Knaben D des Düsseldorfer Hockey Club sind beim Zeltlager im
Gladbacher HTC zweite geworden. Die Mannschaft von Trainer
Thomas Hartkopf verlor im Endspiel gegen Lokalrivale DSD Düsseldorf
mit 0:1. Nach einer soliden Vorrunde zog das Team mit einer
Niederlage in der Vorrunde gegen den späteren Sieger DSD ins
Halbfinale ein. Nach nur drei Minuten brachte Luis Kohl die
Oberkasseler gegen den Gastgeber Gladbacher HTC in Führung.
Eine Schwächephase brachte den Gastgeber ins Spiel und
Gladbach konnte sogar das Spiel drehen. Mit dem Schlußpfiff
glich Laurenz Lindemann aus.Die Entscheidung musste also im
Penaltyschießen fallen. Nach den ersten drei Schützen stand
es 1:1. Somit musste Lasse Hartkopf zum entscheidenden Penalty
antreten und verwandelte sicher. Max Eickhoff parierte im
Gegenzug den Penalty und sicherte das Finalticket. Dort verlor
man knapp mit 0:1 gegen den DSD.
Knaben
C 2 weiter auf Kurs
Die
Knaben C 2 des Düsseldorfer HC bleiben nach Ihren zwei Siegen
beim Turnier in Remscheid weiterhin auf Zwischenrunden-Kurs.
Die Mannschaft von Trainerin Sabine Markert siegte im ersten
Spiel gegen den THC Mettmann mit 3:1. Das zweite Spiel gegen
Gastgeber Remscheid konnte mit 2:1 gewonnen werden. In der
Tabelle zieht das Team am CHTC Krefeld durch die Siege vorbei.
Nach der Sommerpause kommt es dann zu den Spielen gegen den
Spitzenreiter DSC 99 und Tabellendritten CHTC Krefeld. Hier
benötige Markerts Team vier Punkte um sich sicher für die
Zwischenrunde zu qualifizieren. „Mit Platz zwei bin ich
momentan zufrieden, viel wichtiger ist, dass die Kinder sich
entwickeln und Spaß am Hockeyspielen haben“ sagt die
Trainerin.
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