
Jörn
Eisenhuth
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Person:
Jörn
Eisenhuth, geboren am 25. Februar 1978 in Essen, keine Geschwister,
ledig. Hockey ab 1983 bei ETB SW Essen, ab 1987 bei HTCU Mülheim,
81-facher Jugennationalspieler, Deutscher Meister mit Mülheim 1997,
aktives Ende 2001 wegen einer Schulterverletzung, Trainer ab 1997
mit A-Lizenz und als
Herrentrainer Aufstieg in die 1. Bundesliga 2004 gegen den DHC. Nach
dem Abitur Studium der BWL in Dublin und Düsseldorf mit dem
Abschluss als Diplom-Kaufmann und im Controlling beim Kraftwerksbau
tätig.
Die
DHC-Damen gehen mit neuem Trainer in die Feldsaison 2007/08. Nach
Michaela Scheibe, die ab 1996 für rund sechs Jahre für die Damen
verantwortlich war, waren die Gastspiele der folgenden Trainer
relativ kurzfristig. Benedikt Schmidt-Busse war 2002 nur ein Jahr im
Amt und wurde vom Australier Nathan Gilbert abgelöst, der aber 2006
die Herrschaft wieder an Schmidt-Busse abgab. Jetzt wird „Bene“,
der im Düsseldorfer HC aufgewachsen ist, den Club am Seestern
verlassen und ab August die Trainerstelle beim Deutschen Vizemeister
der Hockeydamen, dem Ruderklub Rüsselsheim antreten. Kontinuität
verspricht der neue Mann an der Bande, denn Jörn Eisenhuth, mit der
A-Lizenz als Trainer ausgestattet, hat große Ziele vor Augen und
durch sein achtjähriges Engagement ab 1997 beim HTC Uhlenhorst Mülheim
mit vielen Erfolgen Durchhaltevermögen bewiesen. Mit fünf Jahren
kam Eisenhuth beim ETB Schwarz-Weiss Essen, dem sogenannten
Lackschuhclub, im Essener Süden mit Hockey in Berührung. Mit neun
Jahren wechselte er bereits nach Mülheim an den Uhlenhorst und
wurde dort 1997 als aktiver Spieler mit den Herren 1997 Deutscher
Meister und absolvierte nebenbei 81 Länderspiele als Jugend- und
Juniorennationalspieler. 2001 musste er wegen einer langwierigen
Schulterverletzung seine aktive Zeit leider früh beenden. In 1997
startete er seine Karriere als Trainer der B-Knaben, die als
Herrentrainer am Uhlenhorst erst im Jahre 2005 beendet wurde.
Allerdings war er 2005 noch für die Mülheimer verantwortlich, die
dem DHC in diesem Jahr den Aufstieg in die 1. Bundesliga
wegschnappten. Erfahrung mit dem Damenhockey sammelte er im Ausland,
als er in Dublin eine irische Spitzenmannschaft während seines einjährigen
Studienaufenthaltes trainierte. Hockey war aber nicht alles, denn
die Berufsausbildung wurde nicht vernachlässigt und 2003 erhielt er
in Düsseldorf seinen BWL-Schein als Diplom-Kaufmann. Für seine
Entscheidung die Damen des Oberkasseler Clubs zu trainieren hat
Eisenhuth seine Gründe: „Nach der Pause wollte ich mich wieder im
Leistungshockey engagieren und nach meinem kurzen Gastspiel bei den
Damen in Dublin, bedeuten die Damen des DHC eine andere große
Herausforderung. In der Mannschaft sehe ich viel Potential und mit
Monika Pütz steht mir eine erfahrene Betreuerin zur Seite, die mir
viel administrative Arbeit abnehmen kann.“ Das Saisonziel konnte
der neue Trainer auch schon fest vorgeben und heißt, um den
Aufstieg in die 1. Bundesliga mitspielen, wobei SW Neuss, Großflottbeker
THGC und ETuF Essen die stärksten Konkurrenten auf diesem Weg sein
werden, wobei Neuss mit seinen vielen Jugendnationalspielerinnen am
Stärksten einzuschätzen ist. Dagegen kann Eisenhuth auf
eingespielte Oberkasseler bauen bei denen Benedikt Schmidt-Busse
eine gute Vorarbeit geleistet hat. Große Stücke hält der neue
Trainer auch von seinem Co-Trainer, Tom Wegener, der ebenfalls neu
in Oberkassel ist und sich zusätzlich um den weiblichen Nachwuchs kümmern
wird. Die Saisonvorbereitung mit dem Training viermal pro Woche
beginnt morgen soll mit einem gemeinsamen Segeltörn vom 10. – 12.
August abgeschlossen werden. “Dieser Segeltörn soll die
Teambildung fördern“, befindet Eisenhuth.